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TESTBERICHT: Samsung T220HD Teil 7


Die durchschnittliche Abweichung bei der Helligkeitsverteilung ist mit ca. 11 Prozent noch als gut einzustufen. Insgesamt zeigt sich ein homogenes Bild, wenn es um die Helligkeit geht. Am Rand bilden sich nur minimale Lichthöfe bei Schwarz aus. Bei weißem Hintergrund sind die Ecken jeweils etwas abgedunkelt. Der Gammawert (2,2) bleibt bei allen Messpunkten stabil.

Der maximale Blickwinkel liegt laut Herstellerangaben bei 170 Grad horizontal und 160 Grad vertikal. Diese Werte können in der Praxis in keinem Fall bestehen, was bei einem TN Panel auch keine Überraschung darstellt. Die fehlende Drehfunktion des Standfußes erweist sich genau deshalb als Problem und es ist auch unverständlich, warum bei einem auf TV-Betrieb ausgerichteten Gerät darauf verzichtet wurde.

Wer den Samsung T220HD als Fernseher nutzt, wird sich im Normalfall nicht davor setzen wie vor einen PC-Monitor, sondern sich ein bequemes Plätzchen auf dem Sofa, Sessel oder Bett suchen. Sollte der T220HD dann nicht mehr im frontalen Blickfeld liegen, muss der gesamte Monitor angehoben und umgestellt werden. Aus unserer Sicht ziemlich unpraktisch. In keinem Fall sollten Sie niedriger sitzen als der Monitor und von unten nach oben blicken, dafür ist der Blickwinkel des verbauten TN-Panels ungeeignet. Für eine Korrektur ist die um 5 Grad mögliche Verstellung des Neigungswinkels nicht ausreichend. Modelle mit S-PVA oder S-IPS Panel liegen hier deutlich im Vorteil.

Da kein Tragegriff im hinteren Teil des Monitors eingelassen ist, wird man beim Umsetzen wohl oder übel deutlich sichtbare Fingerabdrücke auf dem Klavierlack hinterlassen.

Nachfolgende Bilder zeigen deutlich die Probleme des TN-Panels bei verschiedenen Blickwinkeln. Während die frontale Ansicht noch in Ordnung ist, verblassen bei seitlichem Betrachten die Farben zunehmend. Von unten kann man das Bild kaum noch erkennen. Von oben auf das Display blickend, geht zwar Kontrast und Sättigung verloren, aber das Bild bleibt erkennbar. Insgesamt ist der Blickwinkel nicht berauschend, aber für ein TN-Panel eben auch nicht ungewöhnlich.

Das Bild links zeigt die frontale Ansicht und das Bild rechts den Blickwinkel von links.

Das Bild oben zeigt den Blickwinkel von unten und das Bild unten den Blickwinkel von oben.

Ausmessung und Kalibration

Nachfolgend haben wir den T220HD bezüglich seiner Farbechtheit überprüft und getestet, wie gut sich der TFT-Monitor kalibrieren lässt. Die Ergebnisse sind hauptsächlich für die Grafik- und Fotobearbeitung interessant. Für den Office-Betrieb und Spiele sind sie größtenteils zu vernachlässigen, da bei diesen Anwendungen der subjektive Eindruck überwiegt.

Normalerweise nehmen wir diese Messungen bei Monitoren mit einem digitalen Eingang immer im Digitalbetrieb vor. Da der T220HD allerdings per DVI-D und HDMI nicht an seinen RGB-Werten drehen lässt, mussten wir ihn für diesen Test per VGA anschließen. Dieser Umstand disqualifiziert das Gerät für alle Nutzer, die sich mit dem Gedanken tragen den Monitor zu kalibrieren. Eine Einstellung der RGB-Werte ist nur möglich, wenn der Monitor analog angeschlossen wird oder man nicht über das OSD, sondern über die mitgelieferte Software Natural Color direkt das Grafikkartensignal beeinflusst.

Zunächst haben wir den maximalen Farbraum des TFT-Monitors ermittelt und einerseits mit dem Druckfarbraum ISOcoated und andererseits mit dem sRGB-Farbraum verglichen.

Farbraum-Vergleich

sRGB ist gewissermaßen der kleinste gemeinsame Nenner für das Zusammenspiel verschiedener Eingabe- und Ausgabegeräte im Consumerbereich. Zudem geht Windows von sRGB aus, wenn zu einem Gerät oder einer Grafikdatei kein Farbprofil vorliegt.

Viele Farbdrucker arbeiten auf Normalpapier mit dem sRGB-Profil. Auch deshalb ist der sRGB-Farbraum im Gegensatz zum ISOcoated-Druckfarbraum für "Normalanwender" von Bedeutung. Durch die starke Verbreitung der digitalen Spiegelreflexkameras und der zunehmenden Amateurfotografie, haben auch Bilderdienste viele ihrer Belichtungsmaschinen auf den sRGB-Farbraum umgestellt, um dem Kunden die Auseinandersetzung mit speziellen Farbräumen zu ersparen.

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