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TESTBERICHT: Fujitsu P23T-6 FPR 3D Teil 7


Reaktionsverhalten

Den P23T-6 FPR 3D haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DVI-Anschluss vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Datenblatt wird die Reaktionszeit mit 5 Millisekunden angegeben (Grau-zu-Grau, typisch). Eine Overdrive-Option im OSD finden wir nicht. Daraufhin messen wir den schnellsten Grauwechsel mit 20,2 Millisekunden, auch für Schwarz-Weiß erhalten wir ziemlich lange 19,1 Millisekunden. Die über alles gemittelte Bildaufbauzeit (hin und zurück) für unsere 15 Messwerte ist mit 26,5 Millisekunden auch nicht mehr viel länger.

Gemächliche Schaltzeiten, aber keinerlei Überschwinger.

Das IPS-Panel ist offenbar unbeschleunigt, die Schaltzeiten sind an den meisten Messpunkten recht ähnlich. Meist werden etwa 1,5 Bildframes für den vollständigen Abschluss eines Helligkeitswechsels benötigt. Überschwinger, die die Bildqualität beeinträchtigen könnten, finden wir überhaupt keine.

Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim P23T-6 FPR 3D messen wir eine sehr kurze Signalverzögerung von nur 1,3 Millisekunden. Bis zur Soll-Helligkeit stehen dann im Durchschnitt aber noch weitere 13,2 Millisekunden an, die mittlere Gesamtlatenz beträgt daher insgesamt 14,5 Millisekunden. Das ist nicht besonders kurz, aber insbesondere für ein IPS-Panel ein durchaus spieletauglicher Wert.

Backlight

Die LED-Hintergrundbeleuchtung des P23T-6 FPR 3D ist PWM-gesteuert, bei Helligkeiten unterhalb von 100 Prozent werden kurze Dunkelzeiten eingelegt. Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz messen wir eine Umschaltfrequenz von 240 Hz bei einem Tastverhältnis von 58 Prozent. Sehr sensible Menschen könnten daher bei niedrigen Helligkeitseinstellungen ein Backlight-Flimmern wahrnehmen, dieser Effekt tritt allerdings nur bei wenigen Benutzern und individuell sehr unterschiedlich auf.

Das Backlight ist PWM-gesteuert.

Subjektive Beurteilung

Im Praxistest waren bei Spielen und Videos keine ungewöhnlichen Nachzieheffekte oder Bewegungsunschärfen zu sehen. Der Monitor ist daher auch für Gamer interessant. Über eine Overdrive-Funktion verfügt er nicht.

Bewegungsunschärfe und ...

So kann bei schnellen Bewegungen eine leichte Bewegungsunschärfe und Schlierenbildung wahrgenommen werden. Ambitionierte Spieler mögen daher etwas vorsichtiger sein, da IPS-Panels generell nicht das schnelle Reaktionsverhalten von TN-Panels oder gar eines CRT-Monitors aufweisen können. Im "PixPerAn"-Lesbarkeitstest erreichen wir konstant Stufe 7.

... Schlierenbildung bei sehr schnellen Bewegungen.

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