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TESTBERICHT: Iiyama ProLite G2773HS-GB1 Teil 6


Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Auch nach der Kalibrierung mit iColor ist die Farbtemperatur mit 6597K noch ein wenig kühler als der Vorgabewert 6500K. Dennoch sind die Abweichungen bei allen Farb- und Graustufen auf sehr geringe Werte zusammengeschmolzen. Nur der leicht erhöhte Range-Wert bei den Graustufen zeigt uns, dass die nominell geringen Abweichungen farblich nicht immer in dieselbe Richtung zeigen.

Die vorgegebene Gammakurve wird gut eingehalten, der Maximalkontrast sinkt durch die Kalibrierung nicht nennenswert. Nimmt man die Blickwinkelabhängigkeit in Kauf, so erhalten Fotoamateure auf der Suche nach einem wirklich großen Bildschirm hier die Möglichkeit, das eigentlich als Gaming-Monitor vorgestellte Gerät mit einem Colorimeter auch für ihre Zwecke zu benutzen.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Der Iiyama G2773HS löst nativ 1920 x 1080 Bildpunkte auf und bietet damit die volle HD-Videoqualität im 16:9-Format. Eine Interpolation kann bei alten Programmen und Spielen mit anderen Bildformaten oder mit begrenzter Auflösung benötigt oder auch zur Entlastung schwächerer Grafikkarten eingesetzt werden. Eine verzerrungsfreie Wiedergabe von extern zugespielten Videosignalen ist grundsätzlich über den Menüpunkt manuelle Bildanpassung möglich. Wir testen den Monitor zunächst in der Standardeinstellung, in der er jede zugespielte Bildauflösung in ein Vollbildsignal umwandeln sollte.

Im Test zeigte der Iiyama hier nur eine gute bis befriedigende Leistung. Die automatische Bildanpassung ist nicht bei allen Bildformaten überzeugend. Schon das einfache HD-Format 1280 x 720 wie auch 1600 x 900 gibt er nur stark verzerrt und mit schwarzen Balken auf dem Bildschirm wieder, obwohl es sich in beiden Fällen auch um ein Signal im 16:9 Format handelt. Mit den gängigen 4:3 und 16:10 Formaten wie 1024 x 768 und 1680 x 1050 kommt er hingegen problemlos zurecht. Weniger gebräuchliche Bildformate wie z.B. 1366 x 768 gibt er jedoch häufig mit schwarzen Balken wieder.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Die Schärfe ist bei nativer Auflösung erwartungsgemäß gut und wird nur durch die Auflösung des Panels begrenzt. Bei der Interpolation von 1.280 x 720 auf Vollbild werden zusätzlich graue Bildpunkte eingefügt, die naturgemäß zu etwas dickeren Linien führen und einen leichten Unschärfeeindruck bewirken. Insgesamt macht das interpolierte Bild einen sauberen Eindruck, auch wenn es stark verzerrt wiedergegeben wird. Selbst bei sehr feinen Texturen treten keine sichtbaren Unregelmäßigkeiten auf. Die unvermeidlichen Interpolationsartefakte fallen gering aus. Texte mit fetten Buchstaben bleiben sehr gut leserlich.

Die Interpolation anderer Auflösungen oder Seitenverhältnisse kann im OSD-Menü des Iiyama auch manuell angepasst werden. Dort bieten sich unter dem Menüpunkt „Manuelle Bildanpassung“ vier verschiedene Optionen zur Anpassung des Video-und Bildsignals und auch eine Option zur Regelung der Bildschärfe.

Die manuellen Bildanpassungsmöglichkeiten führen in der Regel zu einer Bildverkleinerung, können jedoch zur Optimierung des Seitenverhältnisses oder der Bildschärfe hilfreich sein. Diese wird jedoch in grundlegender Weise durch die Auflösung des Panels von 82 dpi begrenzt, so dass bei kleineren, optimal aufgelösten Schriften bereits die Pixelstruktur erkennbar ist.

Reaktionsverhalten

Den PLG2773HS haben wir in nativer Auflösung bei 60 und 120 Hz am DVI-Anschluss vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.
Das Datenblatt nennt detaillierte Reaktionszeiten von 3,4 (schwarz-weiß) bzw. 1,0 (GtG) Millisekunden. Die fünfstufige Overdrive-Option reicht von -2 bis +2, ab Werk ist sie zunächst deaktiviert.

Wir wählen die schnellste Einstellung +2, so erreichen wir bei 60 Hz mit 4,5 Millisekunden für Schwarz-Weiß und 2,4 Millisekunden für den schnellsten Grauwechsel beinahe die Herstellerangaben. Auch der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte ist mit 3,2 Millisekunden sehr schnell.

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