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TESTBERICHT: LG Flatron IPS235P-BN Teil 8


Interpolation Spiele

Im Spiel Starcraft 2 konnten die Ergebnisse bestätigt werden, die beiden größeren Auflösungen zeigten Unschärfen, die beiden kleinere lieferten hingegen sehr gute Ergebnisse. Die guten Ergebnisse waren in beiden Modi erkennbar, allerdings musste dafür entweder mit einem verzerrten Bild oder mit großen schwarzen Balken an den Seiten gelebt werden.

Links Auflösung 1.680 x 1.050 (16:10) und rechts 1.600 x 900 (16:9).

Links Auflösung 1.280 x 1.024 (5:4) und rechts 1.024 x 768 (4:3).

Die Interpolationsleistung der kleineren Auflösungen war sehr gut, so dass insgesamt eigentlich eine gute Note verdient gewesen wäre. Diese haben wir nicht vergeben, da kein Modus für eine Vergrößerung mit korrektem Seitenverhältnis zur Verfügung stand und so immer ein Kompromiss zwischen großen schwarzen Balken an allen Seiten oder einem verzerrten Bild eingegangen werden muss.

Reaktionsverhalten

Den IPS235P haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DVI-Anschluss vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Die Internet-Produktseite von LG nennt eine Reaktionszeit von 5 Millisekunden (GtG), was für ein IPS-Panel schon ein sehr kurzer Wert wäre. In der höchsten Overdrive-Einstellung „RTC schnell“ messen wir den kürzesten Grauwechsel mit 10,6 Millisekunden und Schwarz-Weiß mit 13,5 Millisekunden. Die über alles gemittelte Bildaufbauzeit (hin und zurück) für unsere 15 Messpunkte beträgt 12,2 Millisekunden.

Diese Werte liegen deutlich über der Herstellerangabe, dennoch muss das IPS-Panel bereits von einem starken Overdrive angetrieben werden, um solche Zeiten zu erreichen. Die Untersuchung des Helligkeitsverlaufs zeigt starke Überschwinger, die im dunkleren Helligkeitsbereich sogar noch kräftiger ausfallen.

RTC schnell: kurze Schaltzeiten, starke Überschwinger.

In der Werkseinstellung ist „RTC mittel“ vorgegeben. Dies führt zu deutlich längeren Schaltzeiten, der Durchschnittswert über alles verlängert sich von 13,5 auf 16,3 Millisekunden. Der Overdrive arbeitet wesentlich zurückhaltender, und die Überschwinger schwächen sich deutlich ab.

RTC mittel: mittlere Schaltzeiten, leichte Überschwinger.

Auch in der mittleren Einstellung zeigen sich noch kräftige Überschwinger bei den dunklen Messpunkten. Daher haben wir auch die übrigen Einstellungen kurz angetestet. Dabei zeigte sich, dass „RTC langsam“ – anders als der Name vermuten lässt – die neutralste Einstellung für Filme und Videos ist: die Schaltzeiten verlängern sich nur wenig, aber die Überschwinger verschwinden nahezu. Mit „RTC aus“ wird der Overdrive komplett deaktiviert, ohne dass dies einen sichtbaren Vorteil brächte.

Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim IPS235P messen wir eine kurze Signalverzögerung von nur 1,9 Millisekunden. Bis zur Soll-Helligkeit vergehen im Durchschnitt nur 6,1 Millisekunden (RTC schnell), daher ergibt sich die mittlere Gesamtlatenz zu kurzen 8 Millisekunden.

Backlight

Die LED-Hintergrundbeleuchtung des IPS235P ist PWM-gesteuert, bei Helligkeiten unterhalb von 100 Prozent werden kurze Dunkelzeiten eingelegt. Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz messen wir eine Umschaltfrequenz von 240 Hz, das Tastverhältnis liegt allerdings schon bei recht hohen 71 Prozent. Daher werden vermutlich nur ganz besonders empfindliche Menschen ein Backlight-Flimmern wahrnehmen können.

Das Backlight ist PWM-gesteuert.

DVD und Video

Der LG IPS235P besitzt einen HDMI Anschluss, so dass wir ihn für die nachfolgenden Tests über diesen Eingang betrieben haben. Tonsignale die über den Blu-Ray-Player an den Monitor geschickt werden, können über den Kopfhöreranschluss wiedergegeben werden, eingebaute Lautsprecher besitzt der Monitor nicht. Die Lautstärke ließ sich ausreichend hoch regeln und die Tonqualität reicht, je nach verwendetem Kopfhörer oder Lautsprechern, durchaus auch für Filme aus.

Der Filmmodus zeigt vor der Auswahl ein geteiltes Bild gegenüber der Standardeinstellung, so dass man gut vergleichen kann, welches Bild einem eher zusagt. Wird der Filmmodus ausgewählt, können bis auf die Helligkeit keine Bildeinstellungen mehr vorgenommen werden, der Modus lässt sich also nicht weiter anpassen. Der Kontrast scheint im Filmmodus deutlich erhöht zu werden und auch die Farben wirken kräftiger. Für Filme können solche Einstellungen durchaus ansprechender wirken.

Da viele DVD oder Blu-Ray Filme ein 2,35:1 Kinoformat besitzen, werden diese, trotz 16:9 Formats des Monitors, mit schwarzen Balken abgespielt. Gerade bei solchen Filmen fallen die schon angesprochenen Effekte in der linken unteren und rechten oberen Ecke deutlicher auf, die einem IPS Glow Effekt ähneln. Deutlicher wahrgenommen werden sie auch, weil man Filme in der Regel häufiger in abgedunkelten Räumen guckt.

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1 Kommentar vorhanden


Hallo habe mir einen neuen Monitor ips235p-bn mit der Pivot Funktion.

Jedoch ließ sich bisher leider der Treiber der beiliegenden CD von LG nicht installieren, es kommt immer eine "aborted" Fehlermeldung.

Monitor ist an zwei Geräte angeschlossen. HDMI/Windows 8 und HDMI/Windwos 7.
Bei dem WIN 7 Gerät funktioniert die Signalübermittlung nur via D-Sub. HDMI bleibt dunkel nachdem zuvor kurz die Meldung auf dem Monitor: HDMI Power Saving Mode aufleuchtet.

Bei Win7 mit D-Sub Kabel:
Wenn ich nun aber denn Monitor Hockant drehe, dreht sich das Bild nicht mit "Hochkannt" ich muss es dann via CCC drehen.
Ich möchte aber, dass sich das Bild automatisch mit dreht, wenn ich den Monitor drehe, so wie in der gepriesenen Pivot Funktion des Monitor.
Woran könnte das liegen?

Bei Windows 8:
Hier ist mit HDMI verbunden, genau genommen mit einem Micro HDMI <-> HDMI Kabel.
Hier bekomme ich überhaupt kein Bild rein, über die Hardwareerkennung findet das Sys auch keine neue Geräte!

Mit dem Problem unter Win7 kann man/ich sich/mich evtl notfalls anfreunden, D-Sub ist nicht das Optimale, jedoch ist der Bildschirm aber vor allem für das Gerät mit Windows 8 gekauft werden!

Bitte um Hilfestellung!

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