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TESTBERICHT: NEC SpectraView 241 Teil 6


Der NEC SpectraView 241 stellt Signale mit 50Hz und 60Hz dar. Reduzieren wir die Bildwiederholfrequenz auf 24Hz bleibt der Bildschirm dunkel. 48Hz liefern zwar ein Bild, das aber teilweise von einer Warnmeldung überdeckt wird.

Leider ist die Wiedergabe nur bei 60Hz frei von Mikrorucklern, die aus einer festen Panelupdatefrequenz resultieren. Damit kann PAL-Material nicht judderfrei angezeigt werden. Gleiches gilt unter anderem für Filminhalte auf Blu-ray.

Deinterlacing

Der NEC SpectraView 241 verbaut keinen Deinterlacer. Entsprechend kann nicht in Halbbildern zugespielt werden.

Unterstützte Farbmodelle und Signalpegel

Der NEC SpectraView 241 geht, unabhängig vom zugespielten Signal, immer von einem RGB-Signal mit PC-Leveln aus (Wertebereich pro Kanal von 0-255 bzw. 0-1023). Das ist bei fehlender Einstellmöglichkeit absolut sinnvoll. Während der Zuspielung über einen externen Player muss das Signal daher auf PC-Level gespreizt werden.

Ausleuchtung

Die Ausleuchtung ist gut und wird nur durch eine Unregelmäßigkeit im oberen Bereich getrübt. Aufnahmen mit langer Belichtungszeit – ein sehr synthetisches Szenario – machen keine weiteren Problemstellen sichtbar. Im realen Einsatz sind die blickwinkelbedingten Aufhellungen stärker.

Ausleuchtung des Monitors bei kurzer Belichtungszeit (links) und langer Belichtungszeit (rechts).

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, 75%-, 50%-, 25%-Grau), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Links: Helligkeitsverteilung (Prozent); rechts: Farbreinheit (DeltaC) – ColorComp aus.

Links: Helligkeitsverteilung (Prozent); rechts: Farbreinheit (DeltaC) – ColorComp Stufe 5.

ColorComp zahlt sich aus: In der höchsten Einstellung (5) ist die Flächenhomogenität ausgezeichnet. Helligkeits- und Farbabweichungen erreichen nicht ansatzweise kritische Werte. Nur das Kontrastverhältnis leidet naturgemäß unter den Anpassungen, weil der Weißpegel insgesamt etwas absinkt. Nach der Deaktivierung von ColorComp ist die Flächenhomogenität immerhin noch auf befriedigendem Niveau.

Helligkeit, Schwarzwert, Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Alle dynamischen Regelungen sind, sofern möglich, deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des NEC SpectraView 241 (links: ColorComp aus; rechts: ColorComp Stufe 5).

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