Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: NEC PA241W

Garantie LCD/Backlight (Jahre): 3 inkl. Vor-Ort-Service
max. Pixelfehler (nach ISO 13406-2):Klasse II
Panelgröße [Zoll] (Paneltechnologie): 24 (H-IPS)
Pixelgröße [mm]: 0.270
Standardauflösung: 1.920 x 1.200 (16:10)
Sichtbare Bildgröße/-diagonale [mm]: 518 x 324 / 610
Eingänge, Stecker: 1x D-Sub VAG (analog), 1x DVI-D (digital) 1x Display Port (digital), USB-Hub
Bildfrequenz [Hz]: 50 – 85 (tatsächlich auch: 24 / 48)
max. Zeilenfrequenz/Videobandbreite [kHz/MHz]: 31,5 – 91,1 und 118,4 / -
Farbmodi Preset/User: 8/8
LCD drehbar/Portrait Modus: Ja / Ja
LCD Display Arm Option: Ja
Ausstattung: 1 x DisplayPort Kabel, 1 x DVI-D-Kabel, 1x D-Sub VGA-Kabel, CD mit Anleitung, Kurzanleitung
Monitormaße (B x H x T) [mm]: 557 x 378 – 528 x 228 (mit Fuß)
Gewicht [kg]: 10,6 (mit Fuß)
Prüfzeichen: TCO 5.0; CE; TÜV Ergonomics; TÜV GS; C-tick; FCC Class B; PCT/Gost; UL/C-UL or CSA; CCC; ISO 9241-307 (pixel failure class II); MPR II/ MPR III; PCBC/Bmark; PSB; RoHS
Leistungsaufnahme On/Stand-by/Off [Watt]: < 95 / 1 / - (Herstellerangaben)
Getestet: 25.05.2010
Bewertung:  
Bildstabilität: ++ (digital) ++ (analog)
Blickwinkelabhängigkeit: ++
Kontrasthöhe: +
Farbraum: ++
Subjektiver Bildeindruck: ++
Graustufenauflösung: ++
Helligkeitsverteilung: ++
Interpoliertes Bild: +
Gehäuseverarbeitung/Mechanik: ++
Bedienung/OSD: ++
Geeignet für Gelegenheitsspieler: +
Geeignet für Hardcorespieler: +/-
Geeignet für DVD/Video: +
Preis [incl. MWSt. in Euro]:

++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Einleitung

Mit der neuen PA-Reihe bringt NEC Bewegung in ihr Produktangebot der "Professional Display"-Reihe. Geplant sind Bildschirme im Größenbereich von 23-Zoll bis 30-Zoll. Wir hatten Gelegenheit, den ersten Vertreter dieser neuen Produktgeneration ausführlich testen zu können.

Der NEC PA241W verbaut ein 24-Zoll großes P-IPS Panel. Da IPS-Varianten bislang faktisch immer über eine hervorragende Blickwinkelstabilität verfügten, erhoffen wir uns ein entsprechend gutes Ergebnis auch für die neueste Entwicklung von LG. Im Gegensatz zum NEC 2490WUXi2 verfügt dieses Modell, aufgrund der WCG-CCFL Hintergrundbeleuchtung, über einen erweiterten Farbraum. NEC verspricht die fast vollständige Abdeckung von AdobeRGB.

NEC PA241W-BK (Foto: NEC)

Spätestens mit Blick auf die Leistungsdaten der Elektronik wird klar, dass die bewährte "90er"-Reihe durch Geräte der PA-Reihe abgelöst werden soll. Im Zuge dieses Wechsels hat NEC die Elektronik noch einmal ordentlich "aufgebohrt". Das Kernstück bildet eine programmierbare 14bit 3D-LUT, die, zusammen mit einer Rechengenauigkeit von 16bit pro Kanal, eine überaus potente Basis für eine Hardwarekalibrierung bietet. Hinreichende Bordmittel und Neutralität bzw. Linearität vorausgesetzt, sollte man aber bereits im Rahmen einer Softwarekalibrierung hervorragende Ergebnisse, mit nur geringen Tonwertverlusten, erzielen können. Da NEC die für die Hardwarekalibrierung notwendige Software "SpectraView II" weiterhin nicht direkt in Europa vertreibt, ist das ein für viele Anwender wichtiger Faktor. Dazu gesellt sich ein nicht zu unterschätzender Problem in Zusammenhang mit dem Einsatz eines Colorimeters, auf das wir im Testbericht noch eingehen werden.

Ein sehr interessantes, neues Feature ist die Farbraumemulation. Zwar gibt es seit längerer Zeit brauchbare Umsetzungen mit fixem Transformationsziel, aber eine flexible Farbraumemulation fand sich bislang nur im absoluten High-End Bereich. Wir sind gespannt, wie sich der NEC PA241W diesbezüglich gegenüber der CG-Reihe von Eizo schlägt, die per Color Navigator hier eine sehr gute Lösung implementiert.

Über DisplayPort kann der PA241W mit 10bit pro Kanal angesteuert werden. Laut NEC arbeitet auch das Panel selbst mit maximal 10bit pro Kanal. Das ist aktuell noch relativ selten (die einzige H-IPS Ausführung in 24-Zoll war das LM240WU5, eingesetzt im HP LP2480zx und LG W2420R). In Bezug auf den Workflow in 8bit ergibt sich für den Nutzer daraus kein signifikanter Unterschied. Eine FRC-Schaltung "rettet" auch hier den durch die leistungsfähige Elektronik kaum verringerten Tonwertumfang bis zur eigentlichen Darstellung.

Alle im Test veröffentlichten Ergebnisse wurden am digitalen Ausgang einer nVidia Geforce GTX 280 von Gainward ermittelt. Für den Test der Videofunktionen wurden ein Lumagen RadianceXD und ein iScan VP50 verwendet. Zusätzlich kamen ein OPPO DV-980H als Zuspieler für DVDs und ein Sony S350E für Blu-rays zum Einsatz. Die farbmetrischen Messungen wurden mit einem Spektralfotometer (EyeOne Pro) durchgeführt. Für die Ermittlung des minimalen Schwarzwertes wurde ein Colorimeter (X-Rite DTP94) verwendet.

1 2 3 4 5 6 7 8 > >>

Keine Kommentare vorhanden


Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!