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TESTBERICHT: Philips 273E3QHSB Teil 3


Die meisten gewohnten Funktionen sind vorhanden. Es fehlen jedoch ein Schärferegler, eine ECO-Funktion und der Gamma-Regler scheint keine Veränderung zu bewirken.

Außerhalb des OSD-Menü gibt es einen Schnellzugriff auf jeder Taste. Hier findet man Zugang zum sogenannten SmartImage-Menü, zur Schnellwahl des Signaleingangs und zur Lautstärke-Regelung. Die vierte Taste dient dem Zugang zum eigentlichen OSD-Menü.

OSD-Menü "Farbe".

Die Funktion SmartImage ist den Worten des Handbuchs zufolge: "Eine einzigartige Technologie, die Bildinhalte dynamisch analysiert, das Kontrastverhältnis des LCD-Bildschirms optimal daran anpasst, die Intensität der Hintergrundbeleuchtung bei hellen Bildern steigert oder bei dunklen Szenen entsprechend vermindert. All dies trägt zu intensiveren, schärferen Bildern und perfektem Videogenuss bei."

Der Modus "Internet" stellt dabei die Helligkeit des Bildes auf 90 Prozent und das Farbprofil auf 6500K. Der Eingriff im Modus "Spiel" ist weit stärker. Zum einen stellt das Gerät die Helligkeit auf 100 Prozent. Zudem wird die SmartResponse Funktion auf "schnell" gestellt. Auch die Funktion für den dynamischen Kontrast wird jetzt aktiviert. Es fällt zudem auf, dass das Bild nun stark überzeichnet. Konturen werden unscharf. Der Farbumfang wirkt deutlich herabgesetzt. Schrift erhält grüne Konturen. Für die normale Benutzung unter Windows ist das hier gezeigte Bild nicht zu verwenden.

Vergleichsbilder der Modi "Standard" (links) und "Spiel" (rechts) bei gleicher Belichtungszeit.

Bildqualität

Das Display des Philips 273E3QHSB besteht aus einem AMVA-Panel mit einer White-LED-Hintergrund­beleuchtung. Der Hersteller verwendet zudem eine matte Bildschirmoberfläche, dadurch entstehen kaum Spiegelungen. Die Größe des Panels beträgt 27 Zoll und weist eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten bei einer Pixeldichte von 0,31 x 0,31 Millimeter auf. Das Bild bleibt trotz der großen Pixel stets scharf und fein gezeichnet, ohne dass man einzelne Pixel wahrnimmt.

Die Helligkeit ist ab Werk mit 300 cd/m² angegeben und bei Auslieferung auf das Maximum eingestellt. In diesem Zustand ist das Display zwar sehr hell, sticht aber noch nicht in den Augen. Das Bild zeigt sich recht gleichmäßig und weist auf den ersten Blick keine offensichtlichen Helligkeitslücken auf. Auffallend sind jedoch der gute Kontrast und das tiefe Schwarz, das der Bildschirm im Stande ist zu zeigen.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 50, Farbeinstellung 6500K. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Wir konnten bei der Untersuchung der Graustufen-Darstellung kein Dithering ausmachen. Es ist minimales Banding sichtbar, dieses weist aber praktisch keine Farbverfälschungen auf und fällt auch insgesamt kaum auf.

Weiß lässt sich sowohl im Werkszustand, als auch im kalibrierten Zustand bis zum Wert 252 vom Hintergrund differenzieren. Etwas schlechter sieht es bei dunklen Tönen aus. Zwar zeigt der 273E3QHSB einen sehr guten Schwarzwert, jedoch schluckt das Panel die unteren Farbabstufungen bei Schwarz bis zum Wert 7 im Werkszustand und bis zum Wert 9 im kalibrierten Zustand.

Eine Veränderung der Kontrasteinstellung nach oben führt direkt zu einem Verlust an Weiß-Tönen und zu einer Farbverfälschung des gesamten Bildes. Eine Absenkung lässt das Bild zunehmend blasser und grauer werden. Einen Verlust von Farbwerten konnten wir aber nicht feststellen. Die optimale Einstellung sollte der Wert 50 bleiben.

Graustufen und -verlauf.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht. Hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen gewöhnlich die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Beim Philips 273E3QHSB sind Problemstellen kaum auszumachen. Das Bild ist sauber und schwarz. Es kann zwar eine minimale bläuliche Einstrahlung an den unteren Ecken und bei hoher Helligkeitseinstellung und aus dem Blickwinkel ein silberner Streifen am unteren Bildschirmrand erkannt werden, im normalen Betrieb fällt das aber nicht auf. Das Bild ist insgesamt so schwarz, dass selbst mit langer Belichtungszeit kaum etwas auf dem Bild zu erkennen ist.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

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