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TESTBERICHT: Philips 273E3QHSB Teil 7


Skalierung und Deinterlacing

Aufgrund der fehlenden Einstellungen "Seitenverhältnis" oder "1:1" ist eine Skalierung von Bildinhalten in den meisten Fällen unumgänglich. Wie bereits erwähnt, zeigen sich auch kleine Auflösungen mit einem guten Ergebnis. Das dargestellte Bild wird natürlich etwas schöner, wenn die verwendete Auflösung zum Seitenverhältnis des Bildschirms passt. Andernfalls bleibt nur die Verwendung der Skalierungsfunktion "4:3".

Neben der nativen Auflösung haben wir auch kleinere Auflösungen mit interpoliertem Signal getestet. Getestet wurden hierbei die Auflösungen 1080i, 576i und 480i in allen jeweils verfügbaren Wiederholfrequenzen. Der 273E3QHSB stellte dabei jede gewählte Auflösung und Frequenz anstandslos und ohne sichtbare Fehler dar.

Overscan

Das OSD verfügt über eine Overscan-Funktion. Diese ist beim Betrieb von digitalen Signalquellen jedoch ausgegraut und nicht anwählbar. Ein eigenständiges Overscanning war während der Tests nicht festzustellen.

Farbmodelle und Signallevel

Wir haben am HDMI-Eingang des Philips 273E3QHSB einen externen Zuspieler angeschlossen, um das Verhalten des Signallevels zu überprüfen.

Zum einen konnten wir sowohl im 2:2 Film-Modus sowie im 3:2 NTSC-Modus Moiré-Effekte feststellen. Wir konnten weiterhin feststellen, dass der 273E3QHSB den Signallevel nicht auf 16-235 beschränkt. Dennoch konnten, wie auch beim Test der Graustufen am PC, die untersten schwarz-Töne nicht mehr wahrgenommen werden. Das sieht im ersten Moment wie eine Beschneidung des Signallevels aus, ist tatsächlich aber auf das AMVA-Panel selbst zurückzuführen.

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Datenblatt

Diskussion im Forum

Fazit

Beworben als Bildschirm für zu Hause in den Bereichen Spiel und Video zeigt der Philips 273E3QHSB gerade in diesen Bereichen ordentliche Leistung. Die Darstellung von Videos gelingt dem 27 Zoll großen Display dank des AMVA-Panels sehr gut und zeigt hervorragende Schwarzwerte. Für das Spielen am PC und der Konsole sind sowohl der jeweils nötige Signal-Eingang als auch eine regelbare Overdrive-Funktion vorhanden. Der gut funktionierende Deinterlacer sorgt in allen Signalumgebungen stets für eine korrekte Darstellung.

Dem Display fehlen einige gängige Ergonomie-Funktionen. Die Abdeckung des sRGB-Farbraums ist mit 88 Prozent recht gering. Besondere Farbprofile bietet das Gerät nicht. Selbst nach der Kalibrierung sind die Werte nicht optimal. Der Gamma-Regler funktioniert nicht, wie er soll. Einen Schärferegler bietet das OSD ebenfalls nicht. Tatsächlich sind das aber alles Funktionen, die eher für Grafiker interessant sind als für den Multimedia-Anwender und gehören somit nicht in die beworbene Zielgruppe.

Man kann daher sagen, dass der 273E3QHSB zwar an einigen Ecken etwas schwächelt, dennoch haben sich die Ingenieure bei Philips darauf konzentriert, das Gerät genau an den Punkten zu optimieren, die für die Zielgruppe am interessantesten sind. Und das zu einem top Preis.

Gesamturteil: GUT

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