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TESTBERICHT: Dell UP2715K Teil 4


Im ersten Reiter lassen sich nur die Helligkeit und der Kontrast anpassen. Der zweite Reiter bietet die Möglichkeit, von dem Eingangssignal von beiden DisplayPort-Anschlüssen auf den Eingang des miniDisplayPorts zu wechseln, bei dem dann aber auch nur noch eine UHD-Auflösung darstellbar ist. Die voreingestellten Modi und die Farboptionen befinden sich im dritten Abschnitt.

Wahl des Eingangssignals, Kontrasts und der Helligkeit. (Quelle: Handbuch)

Im dritten Reiter kann zwischen RGB und YPbPr und beim Gammawert zwischen PC und Mac gewählt werden. Es kann außerdem ein Bildmodus gewählt oder die Farben individuell angepasst werden.

Der nächste Abschnitt bietet die Wahl des Seitenverhältnisses, die Schärfeeinstellung, die Reaktionszeit und den DisplayPort-Modus an.

Farb- und Display-Einstellungen. (Quelle: Handbuch)

Im fünften Abschnitt lassen sich die LED und die USB-Funktion aktivieren oder abschalten. Dies als "Energieeinstellungen" zu bezeichnen, ist aber etwas hoch gegriffen. Es lassen sich in den weiteren Reitern noch die OSD-Eigenschaften verstellen, die beiden Schnelltasten belegen und einige allgemeine Einstellungen vornehmen.

Individualisierungsoptionen und allgemeine Einstellungen (Quelle: Handbuch).

Zusatzfunktionen

Direkte Zusatzfunktionen besitzt das Gerät eigentlich nicht, außer den Lesemodus, der den Blauanteil aus dem Bild entfernt und so die Augen beim Lesen von langen Texten schonen soll. Ein weißer Hintergrund wird dabei eher gelblich angezeigt.

Bei der hohen Auflösung wäre ein Bild-in-Bild- oder Bild-bei-Bild-Modus eigentlich praktisch gewesen, um mehr als ein Signal gleichzeitig darstellen zu können. Dafür hätten aber auch mehr Eingänge zur Verfügung stehen müssen. Da der Monitor keine HDMI-Anschlüsse besitzt, hat eine solche Funktion auch wenig Sinn.

In der mitgelieferten Display-Manager-Software befindet sich noch eine Funktion, um den Monitor in einzelne Abschnitte unterteilen zu können. Wird ein Programm in einen vordefinierten Abschnitt gezogen, wird es dort automatisch vergrößert dargestellt.

Easy Arrange im Display-Manager.

Zu erwähnen ist außerdem die Möglichkeit einer 10-Bit-Ansteuerung des Displays. Dies ist allerdings nur mit speziellen Grafikkarten für die Bildbearbeitung möglich, die üblichen Consumer-Karten können das Display nur mit 8 Bit ansteuern. Verfügt der Anwender dagegen über eine NVIDIA-Quadro- oder AMD-FirePro-Grafikkarte, ist auch eine Darstellung mit 10 Bit möglich, wenn die entsprechende Software diese Funktion ebenfalls ermöglicht.

In der Theorie lassen sich so statt der üblichen etwa 16,7 Millionen stolze 1 Milliarde unterschiedliche Farben darstellen. Dies ermöglicht deutlich feinere Farbübergänge. Vor allem feine Farbunterschiede bei nur schwachen Abstufungen, wie sie bei dunklen Farbtönen häufiger vorkommen, können so präziser dargestellt werden. Farbtonsprünge werden zudem fast vollständig vermieden und Abstufungen zwischen den Farben deutlich natürlicher wiedergegeben.

Anwender, die eine sehr hohe Bildqualität benötigen, sollten das Gerät daher mit einer der genannten Profi-Grafikkarten betreiben, um die Vorteile der 10-Bit-Technik ausnutzen zu können.

Bildqualität

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 75, Kontrast 75 und den Bildmodus "Standard". Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung der Werkseinstellung verwendet.

Die Helligkeit war zwar etwas hoch voreingestellt, aber nicht so extrem wie bei vielen anderen Monitoren in der Werkseinstellung. Durch die Glasscheibe an der Front wirkten die Farben deutlich lebendiger gegenüber matten Exemplaren, und auch der Kontrast wirkte subjektiv höher.

Die sehr hohe Auflösung bewirkte zudem eine sehr scharfe Wiedergabe, ohne dass einzelne Pixel sichtbar wurden. Das Bild wirkte insgesamt daher sehr ansprechend. Es traten je nach Sitzposition aber auch Spiegelungen auf, die den Bildgenuss wieder etwas getrübt haben.

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