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TESTBERICHT: Eizo CS270 Teil 7


Leuchtdichte Weiß (Bildmodus Custom, DUE Uniformity):

Helligkeit Nativ D65 5800K D50
100% 302,1 cd/m² 279,2 cd/m² 267 cd/m² 249,8 cd/m²
50% - 157,5 cd/m² - -
0% - 28,8 cd/m² - -

Leuchtdichte Weiß (Bildmodus Custom, DUE Brightness):

Helligkeit Nativ D65 5800K D50
100% 352,7 cd/m² 326,6 cd/m² 312,4 cd/m² 292,5 cd/m²
50% - 184 cd/m² - -
0% - 33,6 cd/m² - -

Leuchtdichte Schwarz (Bildmodus Custom):

Helligkeit  
100% 0,51 cd/m²
50% 0,29 cd/m²
0% 0,05 cd/m²

Mit abgeschwächtem Flächenabgleich (DUE: Brightness) erreichen wir eine maximale Leuchtdichte von rund 350 cd/m². Das liegt ein gutes Stück über der Werksangabe von 300 cd/m². Gegenteiliges müssen wir in Bezug auf das Kontrastverhältnis attestieren, das bestenfalls bei nur rund 700:1 liegt. Nach Umschaltung des DUE-Modus (Uniformity) und Anpassung des Weißpunktes sinkt es noch auf etwa 550:1 ab.

Positiv: Alle Helligkeitseinstellungen werden ausschließlich über Intensitätsveränderungen der Hintergrundbeleuchtung umgesetzt. Der Regelungsbereich ist hoch.

Blickwinkel

Die Werksangabe für den maximalen Blickwinkel liegt bei 178 Grad in der Horizontalen und Vertikalen. Die Angaben beruhen auf einem Restkontrast von 10:1. Das sind die für moderne IPS- und VA-Panels typischen Werte. Allerdings werden weitere farbmetrische Veränderungen nicht oder nur unzureichend in die Angabe einbezogen.

Blickwinkel des Eizo CS270.

Das IPS-Panel des Eizo CS270 überzeugt durch seine hohe Blickwinkelstabilität. Farbton- und Gradationsveränderungen sind gegenüber Monitoren mit VA-Panel stark reduziert. Diese Eigenschaften erlauben eine großflächige Anzeige farbkritischer Inhalte.

Mit zunehmendem Winkel leidet vor allem der Kontrast, das Bild wird insgesamt flauer. Dunkle Tonwerte erscheinen stark aufgehellt. Der Effekt ist, abhängig vom Sichtabstand, bereits bei frontaler Betrachtung sichtbar.

Diese technologiebedingte Schwäche kann derzeit nur durch das Aufbringen spezieller Polarisationsfolien abgemildert werden. Wer darauf Wert legt, muss innerhalb der ColorEdge-Produktlinie auf Modelle aus CX- und CG-Reihe zurückgreifen.

Sichtbare Aufhellungen bei seitlicher Betrachtung.

Farbmetrische Tests

Farbraumvergleich in Lab (D50)

Die folgenden Darstellungen basieren auf den farbmetrischen Daten nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt. Das Bezugsweiß für die Aufbereitung in CIELAB ist D50 (adaptiert mit Bradford).

Weißes Volumen: Monitorfarbraum
Schwarzes Volumen: Referenzfarbraum
Buntes Volumen: Schnittmenge
Vergleichsziele: sRGB, AdobeRGB, ECI-RGB v2, ISO Coated v2 (ECI) – FOGRA39

Farbraum Abdeckung
ISO coated V2 99 %
sRGB 100 %
AdobeRGB 98 %
ECI-RGB v2 90 %

sRGB und AdobeRGB werden vollständig beziehungsweise fast vollständig abgedeckt. Präzise kann auch die durch die FOGRA39-Charakterisierungsdaten beschriebene Offset-Druckbedingung reproduziert werden. Damit sind aussagekräftige Proofsimulationen möglich.

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2 Kommentare vorhanden


Ceterum censeo Carthaginem esse delendam

Und im übrigen meine ich, dass kein Gerät mit krassem IPS-Glow die Bestnote verdient.
@Zomb
Sehe ich genauso. Das Glowing geht gar nicht.

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