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TESTBERICHT: LG 34UM67-P

Einleitung

Mit dem 34UM67-P bringt LG einen weiteren UltraWide Monitor mit einem Seitenverhältnis von 21:9 und einer Auflösung von 2560 x 1080 Bildpunkten auf den Markt, der aufgrund der FreeSync-Technologie dem Gaming-Sektor zuzuordnen ist.

Noch im letzten Jahr waren möglichst kurze Reaktionszeiten und hohe Bildwiederholungsfrequenzen die primären Gründe für den Kauf eines Gaming-Monitors. Mittlerweile wird die Auswahl komplizierter, da die fortschreitende Technik nun auch die IPS-Panel-Technologie zur Alternative von TN-Panels macht.

Ein harter Kampf um die Käufergunst wird zur Zeit bei der Eliminierung von Tearing, Stuttering und erhöhtem Input-Lag geführt, da die konkurrierenden Grafikkartenhersteller NVIDIA und AMD zwei Möglichkeiten gefunden haben, gegen dieses Problem anzukämpfen. NVIDIA stellt mit G-Sync die eine Möglichkeit vor, während AMD mit FreeSync seine Version auf dem Markt etablieren will.

In diesem Test steht mit dem LG die Variante von AMDs FreeSync auf dem Prüfstand. Neben FreeSync will das Superwide Display aber auch in anderen Bereichen gefallen. So verspricht der Hersteller eine 99-prozentige Abdeckung des RGB-Farbraums, erweitertes Multitasking, ein blickwinkelstabiles Bild und vieles mehr. Ob der LG 34UM67-P überzeugen kann, lesen Sie auf den nächsten Seiten.

Hands on LG 34UM67-P

Lieferumfang

Der helle Motivkarton bringt nicht ganz 10 kg auf die Waage und offenbart auf den ersten Blick, dass das darin befindliche Display dem Gaming-Sektor zuzuordnen ist, denn sämtliche spielerelevanten Einstellungsmöglichkeiten werden direkt dargeboten. Vor dem Vergnügen muss der Inhalt zunächst unpraktischerweise durch die schmale Öffnung entpackt werden. An oberster Stelle befindet sich das Zubehör, das durch ein Styroporformteil sicher vom Display getrennt ist. Darunter befindet sich stehend das Display.

Hochglanzkarton des LG 34UM67.

Schaut man sich nun das Zubehör des LG 34UM67-P an, fällt mit nur einem HDMI-Kabel sofort die magere Kabelauswahl auf. Das ist enttäuschend, da FreeSync einzig über DisplayPort funktioniert. Um also ein sehr wichtiges Kaufargument einlösen zu können, muss man sich erst mal in den Einzelhandel begeben, um das dafür benötigte Kabel zu kaufen.

Das weitere Zubehör besteht aus Netzteil, Quick-Start-Guide, Garantiekärtchen, Kalibrationsbericht sowie zwei CD-ROMs mit Display-Treiber, Farbprofil und den Anwendungen Screen Split, True Color Finder sowie Dual Controller. Für den Aufbau befinden sich noch zwei Schrauben, ein Winkel als Tragegestell und eine Blende im Karton.

Magere Kabelausbeute im Lieferumfang.

Der Aufbau des LG 34UM67-P gestaltet sich zwar nicht schwierig, jedoch wird dazu ein Schraubendreher benötigt, um den Winkel mittels zwei Schrauben mit dem Monitor zu verbinden. Es stellt sich gleich am Anfang die Frage, ob man die beiden oberen Löcher am Winkel oder aber die unteren verwendet, denn diese haben Einfluss auf die Höhe, die der Monitor mit der unteren Kante vom Tisch entfernt ist. Die Auswahl besteht zwischen 100 mm und 120 mm. Ist die Auswahl getroffen und verschraubt, muss noch die Blende aufgeklickt werden, um die Verschraubung zu verdecken.

Bereits bei der Montage muss man über die Grundhöhe des Displays entscheiden.

Optik und Mechanik

Aufgestellt wirkt der LG 34UM67-P mit 825 mm zwar enorm breit, aber keineswegs klobig. Auffallend ist der fehlende Rahmen oben und an den Seiten, aber auch unten verfügt er nur über eine Breite von 20 mm und ein Klavierlack-Finish, was Spielern weniger gefallen dürfte.

Schlichtes und modernes Design des LG 34UM67-P.

Die Tiefe ist mit 20 mm an den Außenseiten ebenfalls sehr schmal und verstärkt sich auf der Rückseite zur Mitte hin auf etwa 45 mm. Die Rückwand ist eine große gewölbte Fläche, die einzig im unteren Drittel von dem Anschluss-Panel unterbrochen wird und oben das Herstellerlogo in hellem Grau trägt. Hier kommt, wie auch schon in der Front, am unteren Rahmen der pflegeintensive Klavierlack zum Einsatz. Das mag optisch schön aussehen, doch bekommt diese Oberfläche mit dem falschen Reinigungstuch schnell unschöne Kratzer. Ein Mikrofasertuch ist somit Pflicht, sollte man sich für eine Anschaffung des LGs entscheiden.

Klavierlack dominiert auf der Rückseite.

Ein Gelenk verbindet das Display mit dem Winkel, der als Standfuß dient. Am oberen Teil, wo sich die Verschraubung befindet, ist eine Blende aufgeklickt, die wiederrum über das Klavierlack-Finish verfügt. Ein Haken an der rechten Seite führt die Kabel an der Rückseite des Winkels vorbei, der aus durchsichtigem Acrylglas besteht.

Haken für das Kabelmanagement.

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1 Kommentar vorhanden


Diese Aussagen finde ich noch etwas präzisierungswürdig: "Nur zu oft haben wir den lästigen Zeilenversatz sehen müssen, den diese Technologie eigentlich verhindern sollte, da die fps unter 48 gefallen oder über 75 geklettert sind" und "Alles, was unter 48 Hz liegt, fängt an zu stottern, und oberhalb von 75 Hz fängt das Zerreißen des Bildes wieder an. "

Tatsächlich lässt sich aber das Verhalten ausserhalb des Freesync-Fensters festlegen: Entweder VSync on oder VSync off, wo sich der Monitor dann so verhält, wie halt auch sonst ein Montior mit VSync on oder VSync off d.h.
- VSync on: man hat darunter diskrete mögliche fps Schritte (--> Stottern) und kann die Obergrenze nicht überschreiten
- VSync off: Man hat darunter und darüber Tearing.


Zudem gab es Gerüchte, dass LG die Adaptive-Sync-Untergrenze auf 40 Hz gesenkt habe. Habt ihr da einen Kontakt bei LG? Das wären nämlich gute News :)

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