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TESTBERICHT: Samsung S27D850T Teil 7


Vergleich der Werkseinstellung mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Für die Messungen wurde die Werkseinstellung mit folgenden Werten herangezogen: Bildmodus "Benutzerdefiniert", Farbtemperatur "Normal", Helligkeit 100, Kontrast 75 und Gammamodus 2. Wir haben uns bewusst nicht für den Modus 1 entschieden, da das Display keinen klassischen sRGB-Modus besitzt und Modus 2 etwas näher an Gamma 2.2 lag, als Modus 1.

Native-Farbwiedergabe in der Werkseinstellung.

Die Grauwerte sind hervorragend gelungen und ein durchschnittlicher DeltaC Wert von 0,39 ist als sehr gut anzusehen. Die Range ist mit 1,2 gut und somit ist das Gesamtergebnis ebenfalls mit gut zu werten. Der Gammawert liegt bei 2,14, während sich die Gammakurve sehr gut an die Normkurve schmiegt, hinten allerdings etwas abfällt.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

sRGB-Farbwiedergabe in der Werkseinstellung.

Der Samsung S27D850T besitzt keinen klassischen sRGB-Modus, aus diesem Grund wird die Farbbeurteilung auch mit diesen Einstellungen getroffen. Die durchschnittliche DeltaE-Abweichung stellt mit 1,48 ein gutes Ergebnis dar. Für einen komplett unkalibrierten Monitor ist das ein ordentliches Ergebnis.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Messungen nach Kalibration und Profilierung

Durch die Kalibrierung und Profilierung werden eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erzielt. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) erreicht man erst im Zusammenspiel mit Farbmanagement-fähiger Software.

Für die nachfolgenden Messungen wurde der Samsung S27D850T aus Quato iColor Display heraus kalibriert und profiliert. Die angestrebte Helligkeit lag bei 140 cd/m². Als Weißpunkt wurde D65 gewählt.

Beides stellt keine allgemeingültige Empfehlung dar. Das gilt auch für die Wahl der Gradation, zumal die aktuelle Charakteristik im Rahmen des Farbmanagements ohnehin berücksichtigt wird.

Profilvalidierung

Validierung der Monitorkalibration.

Der Samsung S27D850T zeigt keine auffälligen Drifts oder unschönen Nichtlinearitäten. Das Matrix-Profil beschreibt seinen Zustand ziemlich exakt. Eine Wiederholung der Profilvalidierung nach 24 Stunden ergibt keine signifikant erhöhten Abweichungen. Alle Kalibrationsziele wurden erreicht. Die Graubalance ist gut und die Farbwerte geben sogar ein sehr gutes Bild ab. Die Gammakurve verläuft nahezu wie vor der Kalibrierung, fällt am Ende jedoch nicht mehr so stark ab.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich mit sRGB (farbtransformiert)

Monitor Kalibriert auf sRGB.

Unser CMM berücksichtigt Arbeitsfarbraum- und Bildschirmprofil und führt auf dieser Basis die notwendigen Farbraumtransformationen mit farbmetrischem Rendering-Intent durch. Das gelingt für den Samsung S27D850T sehr gut.

Die Range von DeltaC ist mit einem Wert von 0,96 zwar nur knapp im sehr guten Bereich, dafür wird das Mittel mit einem Wert von 0,23 DeltaC überzeugend eingehalten. Auch die Gammakurve weicht am Ende nicht mehr von der Idealkurve ab. Sein Farbumfang reicht aus, um größere Abweichung durch "Out-of-Gamut"-Farben zu vermeiden.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Die Fähigkeit der richtigen Interpolation ist zurzeit ein wichtiges Kriterium, da die Entwicklung dahingehend ist, immer feinere Auflösungen zu verwenden, um noch mehr Detailreichtum in Spielen oder Filmen zu erlangen. Andererseits wird jedoch immer noch ein Großteil von Programmen, besonders im Office-Bereich, für HD-Auflösungen optimiert und es existieren noch unzählige Programme, die nicht einmal etwas mit HD anfangen können. Hier ist also der Spagat gefragt, ob es die Elektronik im Monitor schafft, auch Auflösungen jenseits der nativen ordentlich abbilden zu können, damit ein zufriedenstellender Workflow gewährleistet werden kann.

Der S27D850T sollte diese Übung besonders gut beherrschen, da er als Office-Lösung angeboten wird und über die native Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln verfügt.

Zur Auswahl stehen zwei Modi: Breit oder Auto. Das ist gefährlich wenig, jedoch meistert das Gerät diese Übung fast vorbildlich. In dem Modus "Breit" wird unbeachtet des Seitenverhältnisses jede einstellbare Auflösung als Vollbild dargestellt. Das ist zwar bei Seitenverhältnissen außerhalb von 16:9 wenig sinnvoll, jedoch erlebt man auch keine Überraschungen und das Display arbeitet vorhersehbar.

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