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TESTBERICHT: Samsung S27D850T Teil 8


Im Modus "Auto" reagiert die Elektronik bis zu einer Auflösung von 1.768 x 992 so, dass ein auf die Höhe skaliertes Bild mittig des Displays angezeigt wird. Hier entstehen zwar die berühmten Trauerränder an den Seiten, wenn eine Auflösung mit einem anderen Seitenverhältnis gewählt wird, jedoch erscheinen Kreise und Quadrate auch so, wie sie sollen.

Ab einer Auflösung von 1.768 x 992 wird immer ein Vollbild angezeigt. Das ist aber noch zu verkraften, da Auflösungen zwischen dieser und der nativen eher von exotischer Natur sind und keine große Rolle spielen. Die Skalierung meistert das Display demnach richtig gut. Schön wäre noch ein 1:1-Modus gewesen, damit auch kleinere Auflösungen besser dargestellt werden können.

Die Möglichkeit der Einstellung von verschiedenen Seitenverhältnissen im OSD mit "16:9", "4:3" oder "Bildanpassung" besteht nur, wenn kein Automatikmodus am Quellgerät eingestellt wird. Anderenfalls besteht wieder nur die Auswahl zwischen "Auto" und "Breit". Wird die Option "Bildanpassung" gewählt, kann zusätzlich das Bild vertikal oder horizontal minimal verschoben werden.

Der Bildschärferegler ist in den Werkseinstellungen mit 60 eingestellt, was etwas zu hoch ist, da bei feinen Linien bereits ein Farbsaum zu erkennen ist. In der nativen Auflösung kommt man mit dem Wert 52 zu einem besseren Ergebnis. Wählt man die HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixeln, ist ein Wert von 80 eine gute Wahl. Bei allen Auflösungen darunter kann der Schärferegler bedenkenlos auf Anschlag hochgezogen werden, um den Eindruck einer besseren Schärfe zu erreichen.

Testgrafik; links: nativ; rechts: 1.920-x-1.080-Vollbild.

Textwiedergabe; links: nativ; rechts: 1.920-x-1.080-Vollbild.

Das Gitter unseres Testbildes wird in der nativen Auflösung natürlich mit einer sehr guten Schärfe angezeigt. Setzt man die Auflösung runter auf HD, ist die Schärfe des Gitters immer noch als gut zu bezeichnen. Alle feinen Linien sind nach wie vor zu erkennen.

Bei der kleinen HD-Auflösung von 1.280 x 720 gehen aber auch hier die feinen Details verloren. Trotzdem leistet die Elektronik des Displays hier eine gute Arbeit. Interpolierte Texte werden sehr gut wiedergegeben. Zwar wirken Buchstaben nicht mehr ganz so klar, bleiben aber sogar bei einer sehr kleinen Auflösung von 800 x 600 Pixeln und fettem Text sehr gut lesbar.

Reaktionsverhalten

Den Samsung S27D850T haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DisplayPort-Eingang untersucht. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Datenblatt wird eine GtG-Reaktionszeit von 5 Millisekunden angegeben. Der Samsung besitzt drei Reglerpositionen (Standard, Schneller und Schnellstens). In der Werkseinstellung ist die Option "Schneller" aktiviert.

Der Color-to-Color-(CtC)-Messwert geht über die herkömmlichen Messungen von reinen Helligkeitssprüngen hinaus – schließlich sieht man am Bildschirm auch in aller Regel ein farbiges Bild. Bei dieser Messung wird deshalb die längste Zeitspanne gemessen, die der Monitor benötigt, um von einer Mischfarbe auf die andere zu wechseln und seine Helligkeit zu stabilisieren.

Verwendet werden die Mischfarben Cyan, Magenta und Gelb – jeweils mit 50 % Signalhelligkeit. Beim CtC-Farbwechsel schalten also nicht alle drei Subpixel eines Bildpunkts gleich, sondern es werden unterschiedliche Anstiegs- und Ausschwingzeiten miteinander kombiniert.

Reaktionszeit "Standard"

In der Standardeinstellung beträgt der B/W-Wert 12,4 Millisekunden und der schnellste GtG-Wert 11,1 Millisekunden. Der durchschnittliche GtG-Wert aller 15 Messpunkte ergibt 17,3 Millisekunden und der CtC-Wert beträgt 12,4 Millisekunden. Damit verfällt der S27D850T nicht gerade in einen Geschwindigkeitsrausch. Im rechten Chart offenbart der Helligkeitsverlauf beim Grauwechsel zwischen 50 und 80 Prozent keine Überschwinger, die Abstimmung ist neutral.

Reaktionszeit "Standard": gemächliche Schaltzeiten und keine Überschwinger.

Reaktionszeit "Schneller"

In der Werkseinstellung ist als Beschleunigung im Menüpunkt "Reaktionszeit" der Wert "Schneller" voreingestellt. Ungünstigerweise verlangsamt sich der B/W-Wert auf 15,6 Millisekunden. 9,2 Millisekunden für den schnellsten GtG-Wert, 16,6 Millisekunden für den durchschnittlichen GtG-Wert aller 15 Messpunkte und 11,6 Millisekunden für den CtC-Wert hauen uns ebenfalls nicht vom Hocker. Beruhigenderweise passt zu diesem gemächlichen Tempo aber auch die Neutralität des Helligkeitsverlaufes zwischen 50 und 80 Prozent.

Reaktionszeit "Schneller": gemächliche Schaltzeiten und nur minimale Überschwinger.

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