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TESTBERICHT: Samsung S32E590C Teil 5


Samsung beschreibt den Kontrast des S32E590C als "marktführendes statisches Kontrastverhältnis von 5.000:1", und wie unsere Messungen zeigen, hat der Hersteller damit nicht übertrieben. Das durchschnittliche, wohlgemerkt statische Kontrastverhältnis liegt bei dem Modell bei beindruckenden 4.731:1. Bei 10 Prozent Backlight-Helligkeit kann sogar ein Spitzenwert von 5.990:1 erreicht werden.

Die im Datenblatt genannte maximale Helligkeit von 350 cd/m² wird zwar nicht ganz erreicht, liegt aber mit 319,5 cd/m² nur geringfügig darunter. Wird die Hintergrundbeleuchtung auf 0 Prozent gesenkt, beträgt die Leuchtdichte des Samsung S32E590C noch 34,3 cd/m². Damit steht ein Regelungsbereich von 285 cd/m² zur Verfügung, und die Display-Helligkeit lässt sich optimal nach individuellen Bedürfnissen anpassen.

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (also die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Links: Helligkeitsverteilung in Prozent, rechts: Farbreinheit in Delta C des Samsung S32E590C.

Auffallend ist beim Samsung S32E590C, dass alle Messpunkte teilweise deutlich unter dem mittig gemessenen Sollwert liegen. Die durchschnittliche Helligkeitsabweichung liegt daher bei hohen 9,4 Prozent und der Monitor kann hier nur ein befriedigendes Ergebnis erzielen.

Ebenfalls befriedigend fällt das Resultat der Farbreinheit aus. In der rechten unteren Display-Ecke messen wir einen Maximalwert von 2,5 Delta C. Durchschnittlich liegt der Wert bei 1,42 Delta C. Farbstiche oder Gelbverfärbungen sind mit freiem Auge allerdings nicht zu beobachten.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Das Coating des Samsung S32E590C (linkes Foto).

Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der Samsung S32E590C besitzt eine spiegelnde Oberfläche ohne mikroskopisch sichtbare Vertiefungen zur Diffusion. Es sollte daher bei dem Modell darauf geachtet werden, dass sich Lichtquellen neben oder hinter dem Monitor befinden, da diese ansonsten störende Spiegelungen auf dem Display erzeugen können.

Blickwinkel

VA-Panels sind preiswert und bieten dennoch eine bessere Bildqualität als TN-Panels, insbesondere was die Blickwinkelstabilität betrifft. Beim Samsung S32E590C fällt positiv auf, dass die Farbwiedergabe auch bei steilem Blickwinkel sehr stabil bleibt, allerdings verliert die Anzeige sehr deutlich an Kontrast und es ist ein Gelbstich zu beobachten.

Mit Blickwinkel von oben auf das Display nimmt neben dem Kontrast auch die Farbintensität ab. Ein typisches Verhalten von VA-Panels, der sogenannte Gamma-Shift (Aufhellungen zu den seitlichen Bildschirmrändern hin), ist beim Samsung S32E590C jedoch nicht zu beobachten. Hierfür könnte sich das gewölbte Display des Monitors verantwortlich zeigen.

Blickwinkeltest beim Samsung S32E590C: Stabile Farbwiedergabe, jedoch starker Kontrastverlust aus dem Winkel.

Ebenso gibt es beim Samsung S32E590C keine Aufhellungen dunkler Tonwerte aus dem Winkel. Das ist ein typisches Verhalten von IPS-Panels und kommt bei VA-Panels kaum oder gar nicht vor. Die auf den Bildern zu sehenden Aufhellungen an den Display-Rändern stammen von der durchscheinenden Hintergrundbeleuchtung.

Keine Aufhellungen dunkler Tonwerte aus dem Winkel: ein Vorteil des VA-Panels.

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