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TESTBERICHT: Asus PG27AQ Teil 12


DVD und Video

Um HD-Zuspieler mit dem Display zu verbinden, verfügt der PG27AQ über einen HDMI-Anschluss. Der Ton wird dabei direkt an die internen Lautsprecher oder – sofern belegt –an den Kopfhörerausgang weitergeleitet.

In den GameVisual-Einstellungen existiert ein Kinomodus, den man jedoch getrost vergessen kann, da er eine viel zu kühle Farbtemperatur aufweist. Als ideal haben wir den bereits in den Werkseinstellungen voreingestellten Rennmodus empfunden. Die Helligkeit sollte bei etwa 40 liegen. Bei diesen Einstellungen sehen wir ein Bild mit kräftigen Farben, die jedoch nicht bonbonartig wirken. Hauttöne werden natürlich wiedergegeben, und auch die Detailzeichnung in dunklen und hellen Passagen ist ordentlich.

Der Sitzplatz bei mehreren Zuschauern ist im Grunde egal und beschränkt das Vergnügen nur durch die Verzerrung des Bildes durch den Blickwinkel. Die Farben sind auch bei spitzem Winkel nahezu ideal.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Angeschlossen an einen BD-Player, werden HD-Signale einwandfrei als Vollbild skaliert. Auch SD-Auflösungen skaliert der ASUS auf die volle Panel-Höhe, wodurch folgerichtig Trauerränder rechts und links entstehen. Die Bildqualität auch bei SD-Material ist sehr gut. Laut Handbuch wird kein Halbbildmaterial angenommen. Wir haben das Gerät trotzdem an einen HDTV-Empfänger angeschlossen und Material in 1080i zugespielt. Das Bild zitterte jedoch so stark, dass wir schnell wieder ausschalteten. Somit erübrigt sich jeder weitere Test, um zu überprüfen, ob ein Deinterlacer verbaut worden ist.

Bildraten werden am DisplayPort von 24 Hz bis 60 Hz allesamt verarbeitet. Dabei sind allerdings nur 50 und 60 Hz frei von Judder. Es ist jedoch ohne Probleme möglich, Filme bei 24 Hz zu schauen, um ein wenig Kino-Feeling zu erleben. Über HDMI geht dies allerdings nur bei UHD. Angeschlossen an einen BD-Player bei HD-Auflösung, wird das Material trotz Aktivierung des 24-Hz-Modus nur in 60 Hz wiedergegeben.

Overscan

Eine Overscan-Funktion bietet das Gerät nicht an.

Farbmodelle und Signallevel

Der PG27AQ bietet keine Möglichkeit zur Anpassung des Signallevels an. Es wurde aber auf Anhieb das richtige Farbmodell gewählt.


Bewertung
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990,95 €
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Der ASUS ROG Swift PG27AQ ist von seinem Pendant, dem PG279Q mit WQHD-Auflösung, nur bei genauerem Hinsehen zu unterscheiden. Demnach liefert er in Sachen Design und Ergonomie ein genauso tolles Ergebnis ab und weiß hier komplett zu überzeugen.

Die Bildqualität soll laut Werbeversprechen eine größere Rolle spielen und so wartet der PG27AQ mit einer 10-Bit-LUT bei 1,07 Milliarden Farben auf. Das bringt ihm eine 99-prozentige Abdeckung des sRGB-Farbraums bereits vor der Kalibrierung. Die Kalibrationsergebnisse können sich mit einem durchgängigen "sehr gut" ebenfalls sehen lassen.

Warum man ihm allerdings einen sRGB-Modus mit einer fixen Helligkeit auf den Weg gegeben hat, ist unverständlich, und vielleicht werden sich auch einige an den wenigen Einstellungsmöglichkeiten im OSD-Farbmenü stören, das keine Gammaeinstellungen zulässt und die Farbtemperatur nur rudimentär beschreibt. Auch die Helligkeitsverteilung und die Homogenität des Panels befinden sich nur auf einem ausreichenden und befriedigenden Niveau, was auch schon das Problem seines kleinen Bruders war. Letztgenannte Punkte kosten dem ausgezeichneten Monitor auch die Bestwertung.

Kinoliebhaber werden mit einer tollen Blickwinkelstabilität belohnt, allerdings kommen Cineasten nur am Computer auf ihre Kosten. Mit einem BD-Player ist es nicht möglich, 24 Hz auf den Bildschirm zu zaubern, da über HDMI Material in HD nur bei 60 Hz ausgegeben wird. Die Farben sind in den Werkseinstellungen dafür schon ideal, so dass nur noch die Helligkeit angeglichen werden muss.

E-Sports-Fanatiker werden mit diesem Display nur bedingt glücklich werden. 60 Hz bleiben halt 60 Hz und liefern eben nicht ein solch flüssiges Bild, wie es ein 144-Hz-Gerät vermag. Aber auch schon für 60 Hz benötigt man sehr potente Hardware. Eine Grafikkarte vom Kaliber GeForce GTX 980 Ti ist hier eigentlich unumgänglich, wenn man nicht mit den Grafik-Settings zu sehr nach unten gehen oder aber die Auflösung auf HD verringern will. Einen echten Mehrwert bringt das G-SYNC-Modul, das eine tolle Performance bei niedrigen Aktualisierungsraten und gegen Tearing abliefert.

Insgesamt ist das ein gutes Ergebnis und empfiehlt den PG27AQ als Allround-Monitor. Wer allerdings den Fokus aufs Gaming legt, der sollte lieber zum PG279 greifen, da 144 Hz eindeutig mehr Spaß machen.

Gesamturteil: GUT


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