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TESTBERICHT: LG 34UM88-P Teil 4


Profilvalidierung

Validierung des Profils nach True Color Pro

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Die Farbwerte zeigen nur leichte Abweichungen, der recht hohe Wert bei der Range beim Delta C würde in diesem Bereich aber eine gute Note verhindern. Zur Erinnerung: Mit der Softwarekalibrierung haben wir in diesem Bereich sogar eine sehr gute Bewertung erzielen können.

Vergleich mit sRGB mit Profil

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung mit True Color Pro

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Der hohe Range-Wert würde auch in diesem Bereich eine gute Note verhindern. Die Farbwerte würden dagegen eine gute, allerdings auch keine sehr gute Note erzielen. Insgesamt ist das Ergebnis nach der Kalibrierung aber durchaus brauchbar.

Vergleich mit sRGB ohne Profil

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung mit True Color Pro

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Bei einer Messung ohne Verwendung des erzeugten Profils sind einige Farbabweichungen deutlich stärker ausgeprägt, der Durchschnitt würde aber auch in diesem Fall noch zu einer guten Note führen. Auch hier bleibt in diesem Bereich der Range-Wert zu hoch. Insgesamt empfehlen wir daher, eine Software-Kalibrierung durchzuführen, da die Hardware-Kalibrierung nicht an die hervorragenden Ergebnisse der Softwarekalibrierung heranreicht.

Interpolation

Für kleinere Auflösungen als die native Auflösung mit 3440 x 1440 Pixeln gibt es fünf verschiedene Möglichkeiten der Darstellung. Vorhanden sind die üblichen Einstellungen mit einer Streckung aufs Vollbild, einer seitengerechten Darstellung und einem 1:1-Modus, außerdem werden zwei Cinema-Modi zur Verfügung gestellt. Diese sind für die Zuspielung von 1080p-Bildmaterial gedacht und werden daher im letzten Abschnitt "DVD und Video" genauer unter die Lupe genommen.

Bildlich gegenübergestellt haben wir die beiden Auflösungen, die unserer Meinung nach bei diesem Monitor wohl am häufigsten verwendet werden, wenn die Leistung der Grafikkarte geschont werden soll. Wir haben die Auflösung mit 2560 x 1080 Pixeln gewählt, weil sich diese im Vollbildmodus mit nur minimalen Verzerrungen anzeigen lässt, sowie die übliche Auflösung mit 1920 x 1080 Pixeln, die wir seitengerecht vergrößert, also mit großen schwarzen Balken an beiden Seiten angezeigt haben.

Beide Auflösungen wurden gut interpoliert wiedergegeben. Eine leichte Unschärfe blieb vor allem bei Texten sichtbar. In Spielen ist dieser Effekt nach einigen Minuten allerdings kaum noch aufgefallen. Perfekt wurde dagegen die kleinere 16:9-Auflösung mit 1280 x 720 Pixeln dargestellt. Diese dürfte bezogen auf die eigentlich vorhandene Fläche des 34-Zoll-Monitors in der Praxis aber wohl selten zum Einsatz kommen.

Testgrafik: Links 2560 x 1080, rechts 1920 x 1080


Textwiedergabe: Oben 2560 x 1080, unten 1920 x 1080

Reaktionsverhalten

Den LG 34UM88-P haben wir in der nativen Auflösung bei 60 Hz an dem DisplayPort-Anschluss untersucht. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Datenblatt wird die Reaktionszeit mit 5 ms (GtG) angegeben. Die Overdrive-Funktion ist auf "Mittel" voreingestellt. Es können alternativ auch "Aus", "Langsam" und "Schnell" gewählt werden.
Der Messwert Color to Color (CtC) geht über die herkömmlichen Messungen von reinen monochromatischen Helligkeitssprüngen hinaus, schließlich sieht man am Bildschirm auch in aller Regel ein farbiges Bild. Bei dieser Messung wird deshalb die längste Zeitspanne gemessen, die der Monitor benötigt, um von einer Mischfarbe auf die andere zu wechseln und seine Helligkeit zu stabilisieren.

Verwendet werden die Mischfarben Cyan, Magenta und Gelb – jeweils mit 50 % Signalhelligkeit. Beim CtC-Farbwechsel schalten also nicht alle drei Subpixel eines Bildpunktes gleich, sondern es werden unterschiedliche Anstiegs- und Ausschwingzeiten miteinander kombiniert.

Overdrive "Aus"

Wir ermitteln den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 13,9 ms und den schnellsten Grauwechsel mit 12,5 ms. Der Durchschnittswert für alle unsere 15 Messpunkte beträgt 18,2 ms. Der CtC-Wert ist mit 12,4 ms befriedigend. Dafür sind in diesem Modus keine Überschwinger messbar.

Etwas längere Schaltzeiten bei ausgeschaltetem Overdrive

Overdrive "Mittel"

Bei eingeschaltetem mittlerem Overdrive liegt der Schwarz-Weiß-Wechsel bei 15,6 ms und der schnellste Grauwechsel bei 9,4 ms. Der Durchschnittswert für alle unsere 15 Messpunkte beträgt 15,7 ms und damit knapp 2,5 ms unter der ersten Messreihe bei ausgeschaltetem Overdrive. Der CtC-Wert fällt mit 8,0 ms ebenfalls deutlich besser aus. Erkauft wird die Beschleunigung durch minimale Überschwinger, die in der Praxis aber kaum auffallen.

Schnellere Schaltzeiten mit minimalen Überschwingern

Overdrive "Schnell"

Der durchschnittliche Grauwechsel liegt in diesem Modus bei nur noch 6 ms, und auch der CtC-Wert ist mit 3,6 ms im Bereich von Profi-Gamer-Monitoren. Allerdings sind schon im Desktop-Betrieb beim Scrollen auf Webseiten sehr starke Doppelbilder erkennbar. Nutzbar ist dieser Modus daher nur für Anwender, die keinen Wert auf eine gute Bilddarstellung legen, sondern bei denen die Reaktionszeit über allem steht. Selbst auf die meisten Hardcore-Gamer dürfte diese Definition nicht zutreffen, so dass der Modus nur einem sehr begrenzten Nutzerkreis empfohlen werden kann.

Beschleunigte Schaltzeiten und mit sehr starken Überschwingern

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4 Kommentare vorhanden


Hallo.
Ich bin etwas verwundert darüber, dass der 34um88 eine schlechtere Bewertung in der Kategorie "Gelegenheitsspieler und Hardcorespieler" als der 34uc98, welcher deutlich höhere Werte bei dem Test hatte, als der 88er.
Wie kommt das zustande?
Wollte mir einen 34 Zoll uwqhd Monitor zum 3D-Content erstellen als auch zum Spielen holen und bin demnach nun etwas unentschlossen.
Hoffe Ihr könnt mich aufklären wie die Bewertung zustande gekommen ist.
Neben den reinen Zahlen, wird die Spieletauglichkeit auch im Einsatz beurteilt. Da fließt auch die subjektive Empfindung des Redakteurs mit ein. Aus diesem Grund kann es hier schon mal Unterschiede geben.
Welche Unterschiede, bzw. Vorteile gibt es zwischen dem 88 und dem 68?

Suche derzeit einen großen 21:9 Monitor (28" oder größer) zum normalen Gebrauch und spielen. (GPU - RX 480)

Spiele auch mit dem Gedanken einen curved zu nehmen, würde aber gerne unter 750,- bleiben. Hat sich jemand damit auseinander gesetzt, und kann vllt einen empfehlen?
@Nutellacreme

Wenn ich das Richtig sehe, ist der Hauptunterschied die höhere Auflösung beim 88er.

Full HD ist bei der Größe nicht ganz ausrechend für ein Premium-new-feel, nach meinem gefühl als Upgrade von einem 24" FHD

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