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TESTBERICHT: LG 34UM88-P

Einleitung

Der LG 34UM88-P ist ein 34-Zoll-Monitor mit einem IPS-Panel und einer Auflösung von 3440 x 1440 Pixeln, welcher mit der FreeSync-Technik ausgestattet wurde und daher für Spieler interessant sein dürfte. Aber auch andere Zielgruppen werden angesprochen, da das Gerät den sRGB-Farbraum zu 99 Prozent abdecken soll, verschiedene Screen-Splits anbietet und einen ergonomischen Standfuß besitzt.

Der 34 Zoll LG 34UM88-P bietet ein IPS-Panel mit 3440 x 1440 Pixeln Auflösung, AMD-FreeSync-Technik und als Besonderheit neben den DisplayPort und HDMI auch zwei Thunderbolt-2 Anschlüsse (Bild: LG)

Neben einem DisplayPort und zwei HDMI-Eingängen besitzt das Gerät auch zwei USB-3.0-Anschlüsse, von denen einer für eine Schnellaufladung von externen Geräten genutzt werden kann. Für Mac-Besitzer dürften zudem die beiden vorhandenen Thunderbolt-2-Anschlüsse interessant sein.

Als weiteres Highlight für Bildbearbeiter wurde die Möglichkeit einer Hardware-Kalibrierung geschaffen. Gamer können dagegen auf verschiedene vordefinierte Spielmodi, einen Black Stabilizer und Dynamic Action Sync zurückgreifen. Abgerundet wird das umfangreiche Gesamtpaket durch zwei Sieben-Watt-Lautsprecher und eine Flicker-Safe-Backlight-Technologie.

Lieferumfang

Der schmale, aber sehr lange Karton besitzt zwei große Styroporelemente, die den Monitor vom Zubehör trennen und einen sicheren Transport ermöglicht.

Lieferumfang des LG 34UM88-P

Im Lieferumfang befinden sich ein externes Netzteil mit zusätzlichem Stromkabel sowie ein DisplayPort- und ein HDMI-Kabel. Vorhanden sind außerdem eine Kurzanleitung und eine CD mit einem ausführlichen Handbuch sowie einiger Software. Etwas verwundert hat uns, dass kein USB-3.0-Kabel beigelegt wurde, da so weder der interne USB-3.0-Hub genutzt werden kann noch eine Hardware-Kalibrierung durchführbar ist.

Hands on Video LG 34UM88-P

Optik und Mechanik

Der sehr schmale Standfuß muss vor dem Betrieb mit zwei Schrauben am Standbein befestigt werden. Beide Schrauben besitzen Flügel, so dass kein Werkzeug notwendig ist. Diese Kombination wird anschließend mit vier Schrauben an den VESA-Bohrungen befestigt. Für diesen Vorgang wird entsprechendes Werkzeug benötigt. Das Standbein spiegelt genau wie Teile des Standfußes.

Im vorderen Bereich besitzt der Standfuß eine matte Leiste, die auf den ersten Blick nach gebürstetem Aluminium aussehen könnte, dabei handelt sich aber lediglich um Plastik. Trotz der geringen Auflagefläche hält diese Kombination den großen Bildschirm sicher an seinem Platz. Drehbar ist er allerdings nicht.

Spiegelndes Standbein mit schmalem Standfuß

Der LG 34UM88-P besitzt vorne im unteren Bereich eine spiegelnde Leiste, auf dem mittig das Herstellerlogo angebracht wurde. Der Bildschirm selber ist matt und wirkt im ausgeschalteten Zustand zudem rahmenlos. Erst aus sehr naher Sicht wird deutlich, dass ein schmaler äußerer Bereich nicht für die Bilddarstellung verwendet werden kann.

Die Rückseite besteht fast vollständig aus dem gleichen stark spiegelnden Material. Sichtbar ist auch hier das Herstellerlogo. Erkennbar ist zudem, dass die Anschlüsse nach hinten geführt werden, was bei der Verwendung einer alternativen Halterung beachtet werden sollte.

LG 34UM88-P von vorne und hinten

Die Höhe des 34UM88-P kann stufenlos verstellt werden. Die Einstellung ging leicht von der Hand und trotzdem blieb der Bildschirm an jeder gewünschten Stelle stehen. In der niedrigsten Einstellung betrug der Abstand vom Schreibtisch zur unteren Monitorkante 5 Zentimeter, in der höchsten waren es 17 Zentimeter, wodurch sich ein Einstellspielraum von 12 Zentimetern ergibt. Durch das 21:9-Format und die damit verbundene überdurchschnittliche Breite lässt sich das Gerät nicht in den Pivot-Modus drehen.

Höchste und niedrigste Position des Monitors

Die Einstellung der Neigung erfolgt ebenfalls stufenlos und leichtgängig. Einstellbar ist eine Neigung um 5 Grad nach vorne und bis zu 20 Grad nach hinten.

Minimale und maximale Neigungseinstellung

Die Verarbeitungsqualität des LG 34UM88-P war gut, der Einsatz der spiegelnden Oberfläche dürfte aber Geschmackssache sein. Die angebotenen Einstelloptionen waren zudem leichtgängig und mit einem ausreichend großen Einstellspielraum versehen. Aufgrund der Konstruktion lässt sich das Gerät aber weder seitlich drehen noch im Pivot-Modus betreiben.

Technik

Betriebsgeräusch

Wir haben unser Ohr sehr nahe an den hinteren Teil des Monitors gelegt und konnten keinerlei Geräusche ausmachen. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Helligkeit Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 100 % 54 W 55,7 W
Betrieb 140 cd/m² 30 % - 31,1 W
Betrieb minimal 0 % - 22,6 W
Stand-by-Modus maximal - 0,3 W 0,7 W
Ausgeschaltet - 0,3 W 0,2 W

Wir haben den Stromverbrauch wie üblich ohne den Anschluss des USB-3.0-Hubs vermessen, um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Trotzdem wurden die Herstellerangaben des maximalen Verbrauchs minimal überschritten. Bei 140 cd/m² haben wir dagegen gute 31 Watt gemessen. Bezogen auf die Größe des 34UM88-P ergibt sich dadurch eine gute Energieeffizienz von 1,2 cd/W. Der Wert im Stand-by lag zudem etwas höher als üblich, dürfte sich für die meisten Nutzer aber noch in einem akzeptablen Bereich bewegen, vor allem weil das Gerät sehr einfach auszuschalten ist. Ein Netzschalter für die vollständige Trennung vom Stromkreis existiert allerdings nicht.

Anschlüsse

Alle Anschlüsse des Monitors befinden sich auf der Rückseite des Gerätes, seitliche USB-Anschlüsse sind also nicht vorhanden. Vorhanden sind ein Kopfhöreranschluss, zwei HDMI-Anschlüsse, ein DisplayPort-Anschluss, zwei USB-3.0-Buchsen und als Besonderheit außerdem zwei Thunderbolt-2-Anschlüsse.

Anschlüsse des LG 34UM88-P

Über die Thunderbolt-Anschlüsse lassen sich auf der einen Seite Geräte mit dem entsprechenden Ausgang anschließen, welcher häufig von Apple verbaut wird. Auf der anderen Seite kann der Monitor aber auch genutzt werden, um zwei Thunderbolt-Geräte über den Monitor zu verbinden, um so Daten zwischen diesen auszutauschen.

Bedienung

Für die Bedienung wurde mittig unter dem Frontrahmen ein kleiner Joystick platziert. Dieser dient gleichzeitig auch als Power-Knopf, so dass keine weiteren Knöpfe vorhanden sind. Die Bedienung über den Joystick ist intuitiv und geht sehr leicht von der Hand. Die Navigation durch das Menü ist entsprechend einfach und die Steuerung kann nur gelobt werden.

Durch eine Bewegung nach links oder rechts kann die Lautstärke der eingebauten Lautsprecher verändert werden. Eine Bewegung nach vorne oder hinten öffnet dagegen ein Schnellauswahlmenü. Verstellt werden können dort allerdings nur der Gaming-Modus und der Signaleingang. Die Ausschaltfunktion als Schnellauswahl fanden wir in der Praxis sinnvoll, allerdings ist eine komplette Abschaltung auch über einen langen Druck des Joysticks möglich.

Joystick mittig unter dem Frontrahmen

Wer die Steuerung noch nicht praktisch genug findet, kann die wichtigsten Einstellungen auch über eine Software von LG vornehmen. Die Optionen werden dort entsprechend mit der Maus durchgeführt. Vorhanden ist dort auch der Screen-Split-Mode, bei dem Programme nach vorausgewählten Aufteilungen angezeigt werden können.

OnScreen-Software mit Screen-Split-Funktion

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4 Kommentare vorhanden


Hallo.
Ich bin etwas verwundert darüber, dass der 34um88 eine schlechtere Bewertung in der Kategorie "Gelegenheitsspieler und Hardcorespieler" als der 34uc98, welcher deutlich höhere Werte bei dem Test hatte, als der 88er.
Wie kommt das zustande?
Wollte mir einen 34 Zoll uwqhd Monitor zum 3D-Content erstellen als auch zum Spielen holen und bin demnach nun etwas unentschlossen.
Hoffe Ihr könnt mich aufklären wie die Bewertung zustande gekommen ist.
Neben den reinen Zahlen, wird die Spieletauglichkeit auch im Einsatz beurteilt. Da fließt auch die subjektive Empfindung des Redakteurs mit ein. Aus diesem Grund kann es hier schon mal Unterschiede geben.
Welche Unterschiede, bzw. Vorteile gibt es zwischen dem 88 und dem 68?

Suche derzeit einen großen 21:9 Monitor (28" oder größer) zum normalen Gebrauch und spielen. (GPU - RX 480)

Spiele auch mit dem Gedanken einen curved zu nehmen, würde aber gerne unter 750,- bleiben. Hat sich jemand damit auseinander gesetzt, und kann vllt einen empfehlen?
@Nutellacreme

Wenn ich das Richtig sehe, ist der Hauptunterschied die höhere Auflösung beim 88er.

Full HD ist bei der Größe nicht ganz ausrechend für ein Premium-new-feel, nach meinem gefühl als Upgrade von einem 24" FHD

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