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TESTBERICHT: NEC EX341R

NEC EX341R mit riesigem Bild für die Finanzbranche und Büroumgebungen

Einleitung

"Aus drei mach eins" ist die Devise von NEC bei der Vorstellung des neuen EX341R. Das 34-Zoll-Display im 21:9-Format mit einer Auflösung von 3440 x 1440 Bildpunkten, will eine ideale Alternative zur Installation von mehreren Monitoren anbieten. Zielgruppe sind vor allem Anwender aus der Finanzbranche, Börsen und in hochwertigen Büroumgebungen, die tagtäglich eine große Menge an Informationen analysieren und effizient bearbeiten müssen. Mit der 86 cm großen Bildfläche kann der EX341R zwei 24-Zoll- oder sogar drei 19-Zoll-Monitore ersetzen – ohne Lücken zwischen den Übergängen oder störende Kabelverbindungen.


Für ideale Ergonomie mit optimalem Blickwinkel und konstantem Bildschirmabstand sorgt dabei das gebogene (curved) Display. Die integrierte Technologie "Low Blue Light Plus" wiederum für augenschonendes und flimmerfreies Arbeiten. Dank des ultraschmalen Rahmens können sogar mehrere der konkav geformten Geräte zu einem fast unterbrechungsfreien Verbund zusammengestellt werden. Zur individuellen Aufteilung des Bildschirms können dank der Bild-im-Bild- und Bild-neben-Bild-Modi sogar mehrere Signalquellen gleichzeitig dargestellt werden.

Zu den umfangreichen Anschlussmöglichkeiten gehört u. a. ein USB-3.0-Hub mit gleich zwei Upstream-Anschlüssen, so dass zur Steuerung von zwei PCs am EX341R nur eine Tastatur-Maus-Kombination erforderlich ist.

Hands on Video zum NEC EX341R

Lieferumfang

Zum Lieferumfang gehören auch ein DisplayPort-, ein HDMI- und ein ControlSync-Verbindungskabel sowie eine gedruckte Schnellstartanleitung. Auf die Beigabe einer CD mit Handbuch, Treiber und Standard-ICC-Profil verzichtet NEC trotz der Preisklasse und verweist auf das Internet. Dort haben wir primär das Handbuch gefunden, Treiber aber nicht, und sie wurden auch nicht automatisch per Windows Update zur Verfügung gestellt. Das Gerät wird daher nur als PnP-Monitor im Gerätemanager erkannt.

Lieferumfang des NEC EX341R

Optik und Mechanik

Eine Montage ist nicht erforderlich, da der Test-Monitor komplett vormontiert im Karton geliefert wird. Mit 10,5 kg ist der NEC EX341R sicher kein Leichtgewicht, lässt sich aber dennoch problemlos aus dem Karton auf den Schreibtisch befördern. Für die alternative Montage auf einem Schwenkarm sind VESA-Bohrungen vorhanden (100 x 100 mm).

Der verwendete Kunststoff des TFT-Monitor-Gehäuses ist leicht angeraut und hinterlässt einen guten, aber keinen herausragenden Qualitätseindruck. Von vorne betrachtet wirkt das Design aufgrund des ultraschmalen Rahmens und der Bildschirm-Wölbung angenehm luftig und verzichtet auf jeden ablenkenden Schnickschnack.

Die Rückseite und das Standbein wirken dagegen schon massiver und machen einen sehr robusten Eindruck, so dass der NEC EX341R auch im Dauereinsatz hektische Arbeitstage in der Finanzbranche gut überstehen sollte.

Ansichten: vorne und hinten in der höchsten Stellung

Ansichten: vorne und hinten in der niedrigsten Stellung

Ansichten: Drehung nach links und rechts

Sehr gut gefällt die robuste Mechanik. Sie bietet nicht nur umfassende Ergonomiefunktionen, sondern ist zugleich auch sehr leichtgängig zu betätigen. Drehen lässt sich der Monitor in beide Richtungen um je 170 Grad und damit fast um die eigene Achse. Die Höhe lässt sich um 13 Zentimeter verstellen, und auch die Neigungsmöglichkeit fällt mit -5 bis +30 Grad angenehm großzügig aus.

Ansichten: seitlich und mit maximaler Neigung

Eine Pivot-Funktion mit vollständigem Schwenk in das Hochformat bietet das gebogene Display des NEC EX341R verständlicherweise nicht. Dennoch kann es auch in der Vertikalen etwas gedreht werden. Der Nutzen hat sich uns zwar nicht auf Anhieb erschlossen, aber im Zweifel kann damit gut eine Schieflage an der Börse signalisiert werden.

Ansichten: Drehung in der Vertikalen

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