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TESTPROGRAMME

PixPerAn

TFT-Monitore sind in vielen Belangen Röhrenmonitoren überlegen. Eine herausstechende Eigenschaft gibt es jedoch, bei der TFT's deutlich schlechter als Röhrenmonitore abschneiden: Die saubere Darstellung schneller und fließender Bewegungen. Dafür gibt es gleich zwei Ursachen:

1) Die Reaktionsgeschwindigkeit der Anzeigeelemente eines TFT-Monitors ist wesentlich langsamer, als die der Phosphorschicht eines durchschnittlichen Röhrenmonitors. Es dauert also ein Weilchen, bis ein Pixel eines TFT's seine Helligkeit von einem alten auf einen neuen Wert umgestellt hat.

2) Während bei einem Röhrenmonitor jeder Pixel pro Einzelbild nur einmal sehr kurz aufblitzt, wird bei einem TFT die Helligkeit eines Pixels über die gesamte Anzeigedauer des Einzelbildes gehalten.

Auf der einen Seite ist dies ein großer Vorteil für TFT's: Sie flackern nicht, egal wie niedrig die Vertikalfrequenz gewählt wird. (Die Vertikalfrequenz gibt an, wie viele Einzelbilder pro Sekunde von der Grafikkarte zum Monitor übertragen werden.) Aus diesem Grunde wird bei TFT-Monitoren meist eine Vertikalfrequenz von nur 60 Hz verwendet; ein Wert, der bei Röhrenbildschirmen zu deutlich sichtbarem Flackern führen würde.

Auf der anderen Seite bewirkt dieses Halten der Helligkeit jedoch bei schnellen Bewegungen einen Verwisch-Effekt, der unabhängig von der Reaktionsgeschwindigkeit auf jeden Fall auftritt.

Die Bewegungsunschärfe kann feine Details bis zur Unkenntlichkeit verschwimmen lassen. Hinter schnell bewegten Objekten ist oftmals ein deutlich sichtbarer Schweif zu erkennen. Diese "Schlieren" (so wird diese Bewegungsunschärfe hier im Board genannt) sind schwer objektiv einzuschätzen. Verschiedene Beobachter nehmen sie durchaus unterschiedlich wahr. Daher sind Beobachtungen von Schlieren kaum nachvollziehbar zu kommunizieren.

Um eine Grundlage zum Vergleich der Reaktionsgeschwindigkeit von TFT-Bildschirmen zu bekommen, wurden verschiedene Testprogramme entwickelt. Die verwendeten Tests beruhen jedoch grundsätzlich auf der Wahrnehmung des Anwenders, und sind aus diesem Grunde nur bedingt objektiv. Im hier verwendeten Testprogramm (PixPerAn) werden mehrere verschiedene Testmethoden verwendet, um möglichst aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen.

Laden Sie sich das Programm hier herunter, und gehen vor, wie in der Anleitung des Programmes beschrieben. Verwenden Sie die ermittelten Werte aus der vom Programm erzeugten Textdatei. PixPerAn ist jetzt auch in englisch erhältlich.

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