3D ohne Brille: Eyetracking macht Sehhilfe beim LG DX2500 überflüssig

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DX2500, so nennt LG den Monitor, mit dem die Südkoreaner brillenlose 3D-Technologie massenmarkttauglich machen wollen. Das Display mit 25-Zoll-Diagonale zeigt dreidimensionale Ansichten, ohne dass der Anwender eine 3D-Brille benutzen muss.

Soll 3D ohne Brille in den Massenmarkt führen: LGs Parallax-Bildschirm DX2500 (Bild: LG)

Die Funktionsweise des DX2500 – wie auch eines kleineren Vorgängermodells – ist mit dem Prinzip Parallaxenbarriere erklärbar. Diese Sichtgrenze trennt die Bilder für das linke und das rechte Auge. Damit der Tiefeneffekt erhalten bleibt, wenn der Betrachter sich vor dem Display bewegt, wird er von einer im Monitorrahmen sitzenden Kamera beobachtet.

Die Eyetracking-Technologie erkennt Kopf und Augen des Betrachters und stellt das Bild nach, sobald dieser sich bewegt. Zum Funktionsumfang des DX2500 gehört eine Konvertierungssoftware zum Erzeugen stereoskopischer Bilder aus 2D-Material, sofern es über HDMI eingespeist wird.

Der Cinema 3D D2000N, vorgestellt auf der Gamescom 2011, arbeitet ebenfalls mit Parallaxtechnik. (Video: LG Germany)

Die Vorgängerversion Cinema 3D D2000N mit 20 Zoll besitzt eine Auflösung von 1.600 x 900 Pixeln. Im 3D-Betrieb ist das Display in Bezug auf Lichtstärke und Betrachtungswinkel sehr eingeschränkt: Ob sein großer Bruder DX2500 heller ist als 75 cd/m[sup]2[/sup] und seine Blickwinkel 50/40 Grad (horizontal / vertikal) übersteigen, ist noch unbekannt. Fest steht aber, dass der LG DX2500 zuerst in Südkorea und zu Beginn nächsten Jahres weltweit erhältlich sein wird. Startpreis: 1,29 Millionen südkoreanische Won (etwa 850 Euro).

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