Extreme: Mitsubishi kündigt Displays mit 8,4 und 824 Zoll an

0
25

Ein Diamond-Vision-Bildschirm von der Größe eines Volleyballfelds löst die elektronische Anzeigetafel im Pocarisweat-Stadion von Naruto, Japan, ab. Wie der Elektronikhersteller Mitsubishi mitteilte, sind die Arbeiten zur Installation des neuen 824-Zoll-Displays abgeschlossen. Künftig werden Live-Videos und Wiederholungen in Zeitlupe in High Definition zu sehen sein.

Neben Videos zeigt das Stadiondisplay auch Text- und Grafik-Informationen an. (Foto: Mitsubishi)

Mit Ausmaßen von 18,72 mal 9,36 Metern dominiert der Bildschirm die Südtribüne. Er besitzt LED-Dioden mit besonders hoher Leuchtdichte, horizontal und vertikal im Abstand von 15 Millimetern angeordnet. 2010 installierte Mitsubishi bereits drei Diamond-Vision-Schirme zwischen 600 und 800 Zoll in anderen Fußballstadien von Japan. Nach Angabe des Unternehmens soll die Geschäftssparte weiter ausgebaut werden.

Das gegenteilige Extrem sind die für Juli angekündigten Industrie-Monitore. Die LCD-Module haben eine Bildschirmdiagonale von 8,4 Zoll und bieten SVGA- beziehungsweise XGA-Auflösung. Dank LED-Hintergrundbeleuchtung sollen die Displays sehr langlebig sein. Konzipiert für den Außeneinsatz, können die Monitore in einem Temperaturbereich von -30 bis +80 Grad Celsius betrieben werden.

Während das XGA-Modell AA084XB11 über eine Lichtleistung von 1.000 cd/m2 verfügt, kann das SVGA-Pendant AA084XB11 sogar auf 1.200 cd/m2 zurückgreifen. Mitsubishi beziffert das Kontrastverhältnis beider Displays mit 600:1, die Betrachtungswinkel liegen bei 160 horizontal und 140 Grad vertikal.

AA084XB11 und AA084XB11 sind Profi-Monitore für den industriellen Bereich. (Foto: Mitsubishi)

Außerdem ergänzt Mitsubishi seine Siebziger-Serie um drei neue, LED-beleuchtete DLP-Bildschirme. Ein 72-und ein 62-Zoll-Display verfügen jeweils über WUXGA-Auflösung im 16:9-Format, der dritte Serienvertreter löst mit Full-HD auf. Ausgestattet mit drei Betriebsarten, glänzen die Monitore laut Hersteller mit besonders niedrigem Stromhunger.

Im Normalbetrieb soll der mit 220 Watt angegebene Energieverbrauch niedriger liegen als je zuvor bei einem LED-Cube. Der Sparmodus senkt diesen Wert noch einmal um 40 Watt. Weil das LED-Backlight nicht nur sparsam ist, sondern auch langlebig, liegt die unterbrechungsfreie Betriebszeit bei mehr als neun Jahren. Per DVI, VGA, Composite und Komponente sowie SDI und HD-SDI zeigt einer der Bildschirme bis zu sechs Fenster gleichzeitig an.

Diskussion: Neuen Beitrag verfassen