HKC Shield 25Q360B: Gaming-Display mit WQHD, 360 Hz, Mini-LED und HDR 1400

HKC Shield 25Q360B mit Mini-LED

Der chinesische Hersteller HKC veröffentlicht in seiner Heimat den neuen Gaming-Bildschirm Shield 25Q360B, ein 24,5 Zoll großes Fast-IPS-Exemplar mit 1152 Mini-LED-Zonen. Letztere sorgen für eine Zertifizierung nach DisplayHDR 1400, was die höchste VESA-HDR-Einstufung für LC-Displays darstellt.

HKC-Monitor
Shield 25Q360B mit HDR 1400 (Symbolbild: HKC)

WQHD, 360 Hz und schnelle Schaltzeiten

Die Neuheit löst mit 2560 x 1440 Bildpunkten (WQHD, 16:9) auf, erzielt eine maximale Bildwiederholfrequenz von 360 Hz und weist einen 1 ms schnellen Grauwechsel auf. Im Übrigen werden 10 Bit Farbtiefe, 100 Prozent sRGB, 98,5 Prozent Adobe RGB, 98,5 Prozent DCI-P3, 1400 cd/m² Spitzenhelligkeit und ein Delta-E-Wert von unter 2 versprochen.

Anti-Blur-Tool funktioniert mit Anti-Tearing

Mit DIC 2.0 steht ein Anti-Blur-Tool bereit, das sich mit dem Backlight synchronisiert und sowohl mit HDR als auch mit Anti-Tearing (VRR) funktionieren soll. Zu den Schnittstellen gehören ein 54 Gbit/s schneller DisplayPort 2.1 (UHBR13.5), zwei HDMI-2.1-Eingänge, ein USB-C-Anschluss (DP-Alt-Modus, 90 Watt PD) und zwei USB-A-Buchsen. Ebenso wurde an einen KVM-Switch gedacht.

Vorbestellphase auf dem chinesischen Markt

Die Ergonomie will mit Neigung, Drehung, Höhenverstellung und einem Umgebungslichtsensor überzeugen. In China geht der HKC Shield 25Q360B für umgerechnet rund 258 Euro (Vorbestellpreis) bzw. 335 Euro (UVP) an den Start. Ob auch westliche Märkte absehbar bedient werden sollen, ist unklar. (Quelle 1, Quelle 2)

PRAD-Einschätzung

Der Shield 25Q360B ist in mehrfacher Hinsicht interessant, denn im Bereich der 23 bis 25 Zoll großen Gaming-Displays sind WQHD sowie mehr als 300 Hz und 1.000 Mini-LED-Zonen rar gesät bzw. in Deutschland zurzeit nicht existent. Die Punktdichte von rund 120 ppi liegt gut 10 ppi über jener von 27-Zöllern mit derselben Auflösung. HDR 1400 verspricht derweil eine starke HDR-Performance. Wo das Gerät preislich in Europa landen würde, ist schwer zu beurteilen. Wir würden aber mindestens vom 400-Euro-Bereich ausgehen.

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Daniel Boll

… treibt den PRAD-Texten als Lektor die Fehler aus und kümmert sich außerdem um News sowie Top-10-Artikel. Seit 2015 gehört er zum Team und findet nach wie vor, dass ein flüssiger Schreibstil wichtig zum Verstehen komplexer Inhalte ist.

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