iiyama stellt preisgünstigen, 27 Zoll großen 5K-Monitor XB2779QQS vor

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Rohrbach/Ilm – iiyama stellt mit dem neuen ProLite XB2779QQS einen IPS-Panel-Monitor mit 27-Zoll-Bildschirmdiagonale und einer 5K-Auflösung vor. Und mit 859,00 Euro kostet der Monitor etwa ein Drittel weniger als vergleichbare Modelle im Markt. 5K-Monitore können standardmäßig 5120 x 2880 Pixel darstellen und verlangen den Grafikkarten noch etwas mehr ab, als Modelle mit UHD-Auflösung.

Mit dem XB2779QQS bringt iiyama einen IPS-Panel-Monitor mit 27 Zoll (68,3 cm) und Edge-to-Edge-Glasdisplay auf den Markt. Das Display wurde vom Design sowie der rahmenlosen Glasfront an den Look von Macs angelehnt. Leider bliebt der Standfuß dabei irgendwie auf der Strecke, und ob eine spiegelnde Glasoberfläche nun unbedingt empfehlenswert ist, bleibt abzuwarten.

iiyama betont in der Pressemitteilung, dass der ProLite XB2779QQS mit seiner 5K-Auflösung 14,7 MegaPixel auf dem Bildschirm darstellen kann, was etwa der siebenfachen Informationsmenge eines herkömmlichen Full-HD-Monitors entspricht. Auf der großen Arbeitsfläche lassen sich problemlos mehrere Anwendungen gleichzeitig öffnen und bearbeiten. Da bei einer solch hohen Pixeldichte Text und Grafik zwar immer feiner und schärfer, doch gleichzeitig Buchstaben vergleichsweise kleiner dargestellt werden, bietet der Bildschirm die passende Größe. Auch wenn der letzte Satz durchweg stimmt, sind 27 Zoll bei einer 5K-Auflösung schlichtweg zu klein. Der Platzgewinn wird sich nach der Darstellungsvergrößerung entsprechend relativieren, dennoch ist die Schärfe von Schriften natürlich genial.

iiyama ProLite XB2779QQS
iiyama ProLite XB2779QQS mit 5K-Auflösung (Foto: iiyama)

Das IPS-Panel im 16:9-Format gewährleistet einen Kontrast von 1200:1 und ermöglicht Betrachtungswinkel von bis zu 178° vertikal oder horizontal. Die Helligkeit liegt bei bis zu 440 cd/m², das heißt, selbst bei sehr heller Umgebungsbeleuchtung oder direktem Lichteinfall lässt sich das Bild des Monitors gut erkennen. Anti-Glare-Beschichtung verringert Spiegelungen durch externe Lichtquellen, die Farben, Kontrast und Schärfe beeinflussen können. Sie schützt das Display zudem vor Staub, Fett- und Schmutzpartikeln. An Schnittstellen werden dreimal HDMI und zweimal DisplayPort geboten. Abgerundet wird die Ausstattung durch zwei 2 Watt starke Stereo-Lautsprecher.

iiyama sieht den Monitor als perfekte Wahl für alle, die sich beruflich oder privat mit grafischen Anwendungen, Webdesign sowie Bild- oder Videobearbeitung beschäftigen. Vor allem für Grafiker, Designer und Videofilmer soll der hochauflösende Bildschirm geeignet sein.

Um die Ermüdung der Augen der Anwender zu reduzieren und damit ihre Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit aufrechtzuerhalten, hat iiyama beim ProLite XB2779QQS die Flicker-free-Technologie integriert, das heißt, es tritt kein Bildschirmflimmern auf und die Menge des blauen Lichts kann auf Wunsch reduziert werden. Zudem erlaubt ein höhenverstellbarer Standfuß die perfekte ergonomische Positionierung für optimalem Sehkomfort. Beim Stromverbrauch schlägt der XB2779QQS ordentlich zu. iiyama nennt einen typischen Verbrauch von 60 Watt, was der Energieeffizienzklasse D entspricht.

Optional bietet iiyama für dieses Modell auch die VESA-Halterung MD BRPCV02 (VESA 100 x 100 mm), die eine einfache Installation eines kleinen ThinClient-/ZeroClient-PCs auf der Rückseite des Monitor-Standfußes ermöglicht.

Im Handel ist der ProLite XB2779QQS ab sofort zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 859 Euro (inkl. MwSt.) erhältlich.

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4 KOMMENTARE

  1. „Da bei einer solch hohen Pixeldichte Text und Grafik zwar immer feiner und schärfer, doch gleichzeitig Buchstaben vergleichsweise kleiner dargestellt werden, bietet der Bildschirm die passende Größe. Auch wenn der letzte Satz durchweg stimmt, sind 27 Zoll bei einer 5K-Auflösung schlichtweg zu klein.“
    Im Gegenteil! Wer die hohe Auflösung nicht benötigt, hat ja genügend Auswahl. Ich bin allerdings bei der Arbeit auf einem 5K-iMac unterwegs, und möchte diese Schärfe auf beim privaten (Windows-)Rechner genießen. Für Grafikdesign überragend. Die Größe lässt sich ja per Betriebssystem skalieren, deshalb ist die Aussage „schlichtweg zu klein“ völlig unnötig. Der Punkt ist ja die Schärfe! Sonst bräuchte es überhaupt keine höher auflösenden Monitore.

    Zum Vergleich (ich weiß, kennt jeder, will es nur nochmal deutlich machen, wofür es diesen Monitor gibt):
    UHD = vierfache Full-HD-Auflösung = doppelte Schärfe
    5K = vierfache WQHD-Auflösung = doppelte Schärfe

    Man erhält also genauso viel Platz wie beim WQHD-Monitor, nur eben gestochen scharf. ZU scharf gibt es nicht, solange die Grafikkarte mitmacht.

    Werdet Ihr den ProLite XB2779QQS in naher Zukunft denn auf Herz und Nieren prüfen?

    • Wer sich einen 4K- oder 5K-Monitor kauft und es der Bildschärfte zuliebe macht, da stimme ich Deinem Statement zu. Aber in den Pressemitteilungen der Hersteller und auch auf deren Webseite wird häufig von mehr darstellbarer Bildfläche gesprochen und das ist dann eben nicht mehr der Fall. Viele Konsumenten ist nicht bewusst, dass dies der Fall ist und bemängeln die zu kleine Darstellung von Text und Icons und deshalb machen wir darauf aufmerksam.

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