ISE 2011: Barco bringt S-PVA in Videowände und Kontrollräume

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Erstmals gezeigt auf der ISE-Messe, soll ein 55-Zoll-Monitor von Barco Videowände künftig noch attraktiver machen. Laut Hersteller hat der LCD-Monitor NSL-5521 den schmalsten Rahmen am gesamten Markt. Die zusätzlich vorgestellte LDX-Baureihe besteht aus zwei Displays, die als Stand-alone-Lösung für Kontrollräume vorgesehen sind. Begleitet werden alle Barco-Bildschirme von einer Steuersoftware für Videowände, die helfen soll, derlei Display-Konglomerate einfach zu konfigurieren und effektiv einzusetzen.

Beeindruckendes Quartett: Videowand aus vier NSL-5521-Displays, deren S-PVA-Panels einzeln bereits 55 Zoll messen. (Foto: Barco)

Beim NSL-5521 setzen die Belgier auf höchste Bildqualität, Dauerhaftigkeit und Energieeffizienz. Direkt von RGB-LED-Beleuchtung erhellt, ermöglicht das S-PVA-Panel maximale Blickwinkel von 178 Grad in beiden Richtungen. Das Kontrastverhältnis des Full-HD-Bildschirms beziffert der Hersteller mit 3.000:1 und die Helligkeit liegt bei 700 cd/m[sup]2[/sup]. Die Zehn-Bit-Farbauflösung schafft 1,07 Milliarden Farben, außerdem besteht die Möglichkeit zur automatischen Farbkalibrierung.

Laut eigener Aussage besaß das Vorgängermodell NSL-4601 zum Zeitpunkt des Erscheinens industrieweit eines der schmalsten Gehäuse überhaupt. Mit dem Nachfolger will Barco diese Pionierrolle erneut für sich behaupten, scheitert aber, beispielsweise an LG Display. Allerdings gehören die vier Millimeter schmalen Rahmen zu 37-Zöller, wohingegen der 5,6 Millimeter messende Rahmen des NSL-5521 immerhin ein 55-Zoll-Modell einfasst.

Bei seiner neuen LDX-Serie verwendet Barco eine LED-BLU der Bauart Edge-Type. Die seitlich angebrachte Beleuchtungsart erlaubt es, Displays mit besonders geringer Bautiefe zu konstruieren. Immerhin gilt es, auch in weniger großzügigen Kontrollräumen so wenig Platz wie möglich zu verschenken.

Die inneren Werte sind mit denen der NSL-Modelle weitgehend identisch: Das hochwertige S-PVA-Panel besitzt Full-HD-Auflösung und ein Kontrastverhältnis von 3.000:1 (LDX-46) beziehungsweise 4.000:1 (LDX-55). Nur die maximale Helligkeitsstufe liegt mit 600 cd/m[sup]2[/sup] etwas niedriger. Quellsignale nehmen die beiden Vertreter der LDX-Reihe per DVI, BNC oder S-Video entgegen. Außer den Monitoren mit ihren beeindruckenden Features zeigen die Belgier eine neue Baureihe flüssig gekühlter LED-Videowände und zwei Bildwerfer.

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