ISE 2011: Samsung vergrößert Large-Format-Displays

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Einer der Trends auf der gestern zu Ende gegangenen Industriemesse ISE in Amsterdam war die Größenzunahme bei den sogenannten Large-Format-Displays (LFD). Nachdem bereits der belgische Hersteller Barco seine Großbildschirm-Serie von 46 auf 55 Zoll vergrößert hat, gibt Samsung per Pressemitteilung Ähnliches bekannt: Die Südkoreaner lassen ihre bislang aus 46-Zöllern bestehende UT-Serie ebenfalls auf 55 Zoll wachsen.

Bitte recht schmal: Während die Bilddiagonalen wachsen, geht die Tendenz bei der Stegbreite in die Gegenrichtung. (Foto: Samsung)

Im Bezug auf die Rahmenbreite ist das Gegenteil der Fall: Das Gehäuse der Large-Format-Displays, vordem noch 6,7 Millimeter dick (gemessen Bild zu Bild), ist nun auf 5,7 Millimeter geschrumpft (Picture to Picture). Die Stegbreite von Rahmen zu Rahmen beträgt gar nur 5,3 Millimeter. Nahezu steglose Videowand-Installtionen sollen Samsung zufolge damit einen überwältigenden Gesamteindruck hervorrufen. „Die nächste Generation unserer Large-Format-Displays mit ultraschmalen Rahmen ist optimal für Multi-Display-Konfigurationen oder Videowände mit hoher Auflösung und nahezu unsichtbaren Stegen“, sagt Jürgen Reinhard, Senior Product Marketing Manager bei Samsung.

Die Displays der UT-Serie sind mit 700 cd/m[sup]2[/sup] Bildhelligkeit sehr leuchtstark, um hohe Bildqualität bei Digital-Signage-Anwendungen zu gewährleisten. Das dynamische Kontrastverhältnis der Vorgängermodelle hatte bei 40.000:1 gelegen; bei den aktuellen 550-UT-Bildschirmen macht der Hersteller keine Angabe. Für hohe Detailgenauigkeit sorgt die Full-HD- Auflösung von 1.920 mal 1.080 Bildpunkten. Bezüglich der Anschlussmöglichkeiten setzen die Südkoreaner scheinbar verstärkt auf die digitalen Varianten: Neben einer VGA- und einer DVI-Schnittstelle bieten beide Modelle auch zwei HDMI-Anschlüsse. Mit einem zweiten DVI-Ausgang können Inhalte an bis zu 100 verbundene Displays weitergegeben werden.

Die 2009 vorgestellten 46-Zoll-Varianten boten darüber hinaus diverse analoge Signaleingänge und – versionsabhängig – einen LAN-Port. Ob sich diese Anschlussbandbreite bei der 550-UT-Baureihe fortsetzt, ist bisher nicht ersichtlich. Dafür unterstützt die neue UT-Serie die Funktion „Automatic Colour Calibration“, mit der sich der Weißabgleich für die komplette Videowand einstellen lässt. Zusätzlich verfügen die Displays über einen Helligkeitssensor, der die Displayhelligkeit automatisch an die Lichtverhältnisse in der Umgebung anpasst.

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