BRANDHEISS

Test Monitor BenQ XL2720T
6/6

Bewertung

Kein Preis verfügbar
3.8

(GUT)

Fazit

Manchmal ist es nicht so einfach ein klares Fazit aus einem Test zu ziehen. Gerade wenn die Erwartungen hoch angesetzt werden und auch das Preisniveau jede Menge Leistung erwarten lässt. Schade ist es, wenn ein gutes Gesamtbild durch Kleinigkeiten geschmälert wird.

Kurz gesagt, der XL2720T von BenQ glänzt mit einer schnellen Reaktionszeit und bietet damit optimale Voraussetzungen für ambitionierte Spieler. Mit 120 Hertz können Bewegungen geschmeidig dargestellt werden und selbst mit dem stärksten Overdrive kann man noch von Qualität beim Spielerlebnis reden. Die Anpassungsfähigkeit zeigt wie flexibel ein Monitor sein kann und dies kommt nicht nur den eSport-Veranstaltern sondern auch den Heimanwendern zu Gute.

Auch bei der Verarbeitungsqualität kann der 27 Zoll Monitor vollkommen überzeugen und auch die Bildqualität ist in der Werkseinstellung als befriedigend einzuschätzen. Der sRGB Farbraum wird sogar mit 99 Prozent abgedeckt. Allerdings sind Monitortasten die kaum reagieren und somit für Frust sorgen sowie ein OSD, dessen Einstellungen zur Geduldsprobe werden, ärgerlich. Der Blickwinkel ist für ein TN-Panel typisch. Hier muss man einfach abwägen zwischen hohem stabilen Blickwinkel oder Geschwindigkeit.

Obwohl uns der Monitor bei der Bildqualität nicht vollkommen überzeugen konnte und die zeitverzögerte OSD-Bedienung sicherlich kritisch anzumerken ist, meistert der BenQ XL2720T seine Hauptaufgabe als Gaming-Monitor mit bravour. Würde nur die Spieleleistung und Geschwindigkeit in die Wertung einfließen, würde der Monitor klar eine „sehr gute“ Wertung erhalten. Unter Berücksichtigung aller Aspekte, insbesondere der enormen Schnelligkeit, bleibt eine knapp „gute“ Wertung.

Testlogo BenQ XL2720T

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5 Gedanken zu „Test Monitor BenQ XL2720T“

  1. Latenzzeit:

    „Bei 60 Hz ist die Signalverzögerung des XL2720T mit 5,8 Millisekunden nicht besonders kurz, aber völlig akzeptabel. Zusammen mit der halben mittleren Bildwechselzeit von 5,8 Millisekunden (Premium) ergibt sich mit 7,9 Millisekunden eine kurze mittlere Gesamtlatenz.“

    Die zweite „5,8“ ist eine 2,1.

    Antworten
  2. Im Punkt Reaktionsverhalten:
    „Der Durchschnittswert über alle 15 Messpunkte geht dadurch letztlich „nur“ von 4,2 Millisekunden bei 60 Hz auf 3,2 Millisekunden bei 120 Hz zurück.[…]“

    Nach der abgebildeten Grafik ergeben sich aber nicht 3,2 Millisekunden, sondern 3,1 Millisekunden.

    BG

    Antworten
  3. Hallo,
    ich habe ebenfalls extra für den Test bezahlt, um mehr über den 3D Modus zu erfahren.
    Beim Asus VG278HE wurde ja auch der 3D Modus getestet, obwohl das Nvidia 3D Vision Kit 2 nicht Teil des Lieferumfangs ist.
    Ich bitte um Ergänzung und mehr Information zum 3D-Modus.
    Herzlichen Dank!

    Antworten
  4. Der Test umfasst alle die Punkte, die wir generell testen. Verändert wird nichts mehr. Nvidias Geforce 3D Vision ist ja nicht im Lieferumfang enthalten, obwohl es unterstützt wird. Nur diese Anschaffung muss ja separat erfolgen.

    Antworten

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