Test TV Sharp LC-32LE700E
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Bedienung und Menüs

Fernbedienung

Die Fernbedienung ist uns von Anfang an ans Herz gewachsen, weil sie uns ergonomisch sehr zufrieden gestellt hat. Die Tasten haben optimalen Abstand zueinander. Zu bemängeln ist lediglich die in Einzelfällen undurchdachte Positionierung von Tasten, wie im Fall des Teletext-Knopfs, der gleich neben dem Ausschalter liegt.

Die Wipptasten für Lautstärkeregelung und Programmumschaltung wären besser erreichbar, hätte man sie eine Reihe weiter unten auf der Fernbedienung positioniert.

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Fernbedienung

Das untere Ende der Fernbedienung verbirgt unter einer Plastikklappe ein Bedienelement, das für Besitzer anderer Sharp-Geräte interessant ist. Mit den Knöpfen lassen sich DVD- und Blu-ray-Player sowie digitale Rekorder aus dem Hause Sharp steuern.

Während unseres Tests gelang uns dies einwandfrei mit dem BD-HP20 S Blu-ray-Player, umgekehrt nahm sogar der Fernseher von der Fernbedienung des Abspielgeräts Befehle entgegen. Schade, dass sich wohl nur Wenige an diesem bequemen Bedienkonzept erfreuen können.

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Fernbedienung mit geöffenter Klappe.

Menü

Funktionsweise und Platzierung des Bildschirmmenüs haben uns gut gefallen. In der Hauptsache ist das Menü in der Ausklapp-Form umgesetzt: Während die Hauptkategorien am horizontal oberen Bildschirmrand angeordnet sind, lassen sich die Untermenüs vertikal erweitern.

Zweierlei hat uns darüber hinaus überzeugt: Alle Menüs sind transparent und füllen nicht die ganze Bildschirmfläche aus, was Anwendern die Möglichkeit gibt, Bild- und andere Parameter anzupassen, ohne nach jedem Schritt das Menü verlassen zu müssen.

Leider werden diese Positiveindrücke geschmälert von einer zwar geringen, aber doch störenden Reaktionsverzögerung zwischen Tastendruck auf der Fernbedienung und Umsetzung im Menü. Zudem könnte die Schriftgröße im Menü für einige Nutzer zu klein sein.

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Menü

Installation und Kanalsuchlauf

Wenn es darum geht, die Eingabeparameter festzulegen, macht es der LC32Le700E Benutzern wirklich einfach: Zunächst erfolgt die Länderauswahl, anschließend die Standortbestimmung (zu Hause oder in einem Geschäftsraum) und letztlich die Wahl des anliegenden Eingangssignals.

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Menü zum Einstellen des Empfanglandes.

Der LCD-TV hat drei Empfangsgeräte: einen digital-terrestrischen und einen digitalen Kabeltuner und natürlich ein analoges Empfangsteil. Wir haben den DVB-T-Tuner getestet, der die Videokompression nach den Standards MPEG-2 und MPEG-4 unterstützt. Innerhalb weniger Minuten waren die 12 maximal am Standort empfangbaren Kanäle gefunden.

Selbst slowenische MPEG-4-Kanäle, die normalerweise schlechte Bildqualität haben, wurden unverfälscht dargestellt.

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Spracheinstellung

Ein Kanalwechsel kann auf drei verschiedenen Wegen vorgenommen warden: entweder mit dem numerischen Bedienfeld, mittels Programmwechseltasten oder über die OK-Taste, die ein Bildschirmmenü mit allen Kanälen aufruft.

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Mit der OK Taste werden die gespeicherten Fersehsender angezeigt.

Das Benutzermenü bietet selbstverständlich alle Einstellmöglichkeiten in Bezug auf Kanallisten, Frequenztuning oder einen erneuten Suchlauf.

Integrierter Mediaplayer

Hier möchten wir auf den Bild-Browser sowie den MP3-Player zu sprechen kommen. Beide sind über den USB-Anschluss aktivierbar, indem entsprechende Multimediadateien zugeführt werden. Wo wir dem Philips 8404H noch Trägheit beim Öffnen von Bildern oder während des Navigierens im Verzeichnis attestieren mussten, überraschte der LC32LE700E mit gut gemachten Menüs und einer unterbrechungsfreien Wiedergabe.

Nachdem wir unseren USB-Speicher (Typ: Corsair Survivor, 8 GB) angeschlossen und den USB-Eingang gewählt hatten, wurden uns Bild- und Musik-Browser angezeigt. Ähnlich wie beim Pioneer-DVD-Player kann, wenn entweder Fotos oder Musik gewählt wurden, nicht im jeweils anderen Verzeichnis gebrowst werden: Die zuerst getroffene Auswahl zeigt sofortige Wirkung.

Über den Bildbetrachter lassen sich nur unterstütze Bildformate wiedergeben, und der Musikplayer versteht nur MP3-Dateien.

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USB Medienmenü.

Wenn Bilder nicht größer als ein halbes Megabyte sind, lassen sie sich schnell anzeigen. Wenn doch, werden sie nicht mehr eingeblendet, sondern bauen sich vertikal auf wie beim Laden im Internet.

Obwohl das Betrachten großer Bilder länger dauert, ist es dennoch ein Genuss. Flüssig können Anwender sich durch das Menü bewegen. Sämtliche Standard-Dateiformate unserer Testbilder wurden akzeptiert, egal ob sie aus dem Netz oder von einer Kamera stammten. Nur einige wenige, die auch der Philips 8404 verweigerte, konnten nicht angezeigt werden. Auf einem PC ließen sie sich problemlos abspielen.

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Foto Auswahlmenü.

Am MP3-Player gibt es nichts zu bemängeln. Von der Liedauswahl bis zum Abspielen vergehen nur Millisekunden, außerdem lässt sich das Display während der Musikwiedergabe per Menübefehl abschalten. Die Tonausgabe erfolgt über die Fernsehlautsprecher oder, und das ist die bessere Alternative, über einen Verstärker, wahlweise analog oder digital.

Obwohl nicht sehr viele Videoformate akzeptiert werden, bringt der LC32Le700E alle im Handbuch festgehaltenen Funktionen und macht seine Sache in dieser Disziplin gut.

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