Test TV Sharp LC-32LE700E
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1983

Spiele auf der PS3

Hier zeigt sich das gleiche Bild wie bei den PC-Spielen: Guter Kontrast und natürliche Farben, gepaart mit sauberem Antialiasing (Probleme gab es nur bei Spielen in 720p) lassen auch in dieser Disziplin Freude aufkommen. Half Life 2: The Orange Box, unsere Wahl für den FPS-Test ergab gute Resultate; hier haben wir nichts zu beanstanden.

Sharp Lc 32le700e Fernseher Lc32le700e Ps3
Bild aus dem PS3-Spiel „Half Life – The Orange Box“.

Soundqualität

Die integrierten, nach unten abstrahlenden Lautsprecher besitzen eine gute Klangqualität ohne Verzerrungen oder Nachhall. Begrenzte Frequenz im Mittelbereich und fehlende hohe und tiefe Töne sind für derartige Boxen erwartbar und genügen den alltäglichen Ansprüchen.

Stromverbrauch

Erneut möchten wir auch die Verbrauchstabelle mit ihren wirklich großartigen Ergebnissen hinweisen. Wie zu sehen ist, braucht der Sharp im AUTO-Modus mit aktivierter OPC-Funktion nur 56 Watt, wenn der Eco-Modus hinzugeschaltet ist. Dieser Wert lässt sich noch um weitere sieben Watt senken, indem die Helligkeit verringert wird. Nach der Kalibrierung erhöhte sich der Verbrauch, weil die Hintergrundbeleuchtung starker strahlte. Dies kann im Eco-Modus in Zehnwatt-Intervallen schrittweise reduziert werden. Der Verbrauch des Sharp ist ausgezeichnet und sehr umweltfreundlich!

56 W (Eco-Modus auf Standard: 50 W, erweiterte AUTO-Einstellung: 43 W), 1 W Messungenauigkeit
66 W (Eco-Modus auf Standardeinstellung: 56 W, erweiterte AUTO-Einstellung: 46 W), 1 W Messungenauigkeit

Empfohlene Einstellungen

Bildeinstellungen
aus
+7
+28
0
+1
+6
0 (SD-Material: +2)
Erweiterte Bildeinstellungen
C.M.S.-Farbton
+15
+9
0
+5
-10
+5
C.M.S. – Sättigung
0
0
0
0
-6
+5
C.M.S. – Wert
+30
+6
-11
0
+25
+30
Farbtemperatur
niedrig
0
0
-10
+20
+30
-30
ausgeschaltet bei Filmen (subjektiv)
aus
0
Auto (für SD-/ HD-Signale, Blu-ray: Auto oder Mittel)
aus
Wir empfehlen, OPC ausgeschaltet zu lassen

 

Fazit

Der LC32Le700E als Vertreter von Sharps LED-Baureihe hat viele positive Eigenschaften. Ausgerechnet auf elementaren Gebieten leistet er sich jedoch große Schwächen.

Größtes Manko in unseren Augen, und zugleich eine echte Schande für ein X-Gen-Panel mit LED-backlight, ist die Tatsache, dass es zu signifikanter Schlierenbildung bei Bewegtbildern kommt. Auch die 100-Hertz-Funktion ändert leider nichts daran.

Auf der Gegenseite hat der Sharp natürlich auch seine Domänen: War die Farbdarstellung bereits im Werkszustand des Film-Modus sehr befriedigend, konnte sie durch das Kalibrieren noch einmal verbessert werden. Alle Parameter lagen anschließend näher an ihren Referenzwerten. Das ist nicht zuletzt den detailreichen Bildeinstellungen zu verdanken, die auch einen Weißabgleich und Gammalevel beinhalten.

Schließlich darf nicht vergessen werden, dass das Panel enorm wenig Strom verbraucht, bis zu zwei drittel weniger als Modelle mit CCFL-Beleuchtung. Vor diesem Hintergrund mag sich – bei häufiger Nutzung – auch der höhere Anschaffungspreis wieder amortisieren.

Positiv:

· Kontrastverhältnis und Schwarzwert gut
· Niedriger Stromverbrauch
· Gute Rauschreduzierung
· Gute Qualität der Empfangsteile
· Ordentliche Konnektivität mit guter USB-Unterstützung

Negativ:

· Ghosting und Schlierenbildung
· Enge Blickwinkel
· Riesiger Inputlag (außer im Spiele-Modus)
· Leichte Verzögerung beim Umschalten (ein bis zwei Sekunden)
· Unbeweglicher Standfuß

Technische Spezifikation: Sharp LC-32LE700E

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