Bedienung
Die Bedienung erfolgt über fünf mechanische Tasten plus Power-Button, die sich auf der rechten Seite des unteren Rahmens befinden. Wenn man vor dem Bildschirm sitzt, ist die Taste ganz rechts die Power-Taste. Sobald eine der Tasten gedrückt wird, werden Symbole für die jeweiligen Funktionen auf dem Display angezeigt.

Über die Tasten am Bedienfeld können der Auto-Dimmer, der Privatsphäre-Alarm, der Energiesparmodus und die Pausenerinnerung ein- und ausgeschaltet werden. Die auf dem unteren Rahmen in Weiß gedruckten Symbole sind bei guten bis mittleren Lichtverhältnissen problemlos erkennbar.
Die Tasten reagieren einwandfrei, und obwohl wir die Bedienung über einen 5-Wege-Joystick bevorzugen, ist die Lösung von ViewSonic gut gelungen. Allerdings hat sich der Hersteller bei den Direkttasten klar auf Energiesparfunktionen und den Nutzungskomfort des Anwenders konzentriert.
Der Klick auf die Taste mit dem Burger-Menüsymbol öffnet ein Schnellmenü, wo die Funktionen „Intelligente Erfassung (Sensor)“, „Kontrast/Helligkeit“, „Audio-Einstellungen“ und das eigentliche „Hauptmenü“ geöffnet werden können.

Die Power-LED-Anzeige leuchtet im Betrieb blau. Wechselt der ViewSonic VG2748A-2K in den Ruhemodus, ändert sich die Farbe der LED auf Orange, und wenn der Proband ausgeschaltet wird, erlischt auch die LED. Im OSD steht eine Option zur Verfügung, mit der die Betriebsanzeige deaktiviert werden kann.
OSD
Durch Klicken auf das Burger-Menüsymbol im Schnellmenü gelangt man zu den Haupteinstellungen, die auf der Hauptebene über sechs Reiter verfügen. Die Bereiche sind gegliedert nach Eingangsquelle, Audio- und Mikrofonanpassung, Ansichtsmodus, Farbeinstellungen, manuelle Bildanpassung und Menü-Einstellungen.
ViewSonic hat die Abbildungen im Handbuch nicht speziell auf den VG2748A-2K angepasst. So stimmt in den folgenden Abbildungen beispielsweise nicht die dargestellte Auflösung.

Unter „Eingangsquelle“ kann zwischen HDMI, DisplayPort und D-Sub gewählt werden. Die Registerkarte „Intelligente Erfassung (Sensor)“ bietet Optionen für den „Ambient Light Sensor (ein oder aus)“, den „Auto-Dimmer (ein oder aus)“, den „Privatsphäre-Alarm (ein oder aus), den „Energiesparmodus (ein oder aus), die „Pausenerinnerung (Aus, 1 Stunde und 2 Stunden)“ und die „Haltungsprüfung (ein oder aus)“.
Der Ansichtsmodus umfasst verschiedene Presets („Aus“, „Office“, „Movie“, „Mac“, „Mono“ und „Game“). Unter „Office“ gibt es die Optionen „Web“, „Text“ und drei Speicherplätze („Custom 1, 2 und 3“). Die Reaktionszeit („Standard“, „Erweitert“ und „Ultraschnell“) kann nur in den drei Custom-Modi angepasst werden. Der Menüpunkt „Game“ bietet die Optionen „FPS 1“, „FPS 2“, „RTS“ und „MOBA“.
Unter „Farbeinstellungen“ können die Helligkeits- und Kontrastwerte, die Farbtemperatur („Bläulich“, „Kühl“, „Nativ“, „Warm“ und „Benutzerdefiniert (RGB)“), der Farbton (RGB und YUV), der Farbraum („voll“ oder „eingeschränkt“) und der Gammawert (1,8 bis 2,8) in Schritten von 0,2 eingestellt werden. Ein sRGB-Modus steht nicht zur Verfügung.
Unter der manuellen Bildeinstellung kann das analoge Signal des D-Sub-Eingangs automatisch oder manuell justiert werden, die Schärfe eingestellt (0 bis 100 in 25er-Schritten) sowie das Seitenverhältnis (4:3 oder Vollbild) und der Overscan (an oder aus) gewählt werden.
Die Menü-Einstellungen umfassen zahlreiche Optionen wie Sprachauswahl (14 Sprachen), Auflösungshinweis (an/aus), Informationen, OSD-Einblendzeit (5, 15, 30 und 60 Sekunden), OSD-Hintergrund (an/aus), OSD-Zyklus (+90° und -90°), Betriebsanzeige (an/aus), Auto-Abschaltung (an/aus), Schlafmodus (Aus, 30, 45, 60 und 120 Minuten), Eco-Modus („Standard“, „Optimieren“, „Sparen“ und „Energiesparmodus (an/aus)“), DisplayPort-Version 1.2 (an/aus, USB 3.2 (an/aus), DDC/CI (an/aus), Automatische Signalerkennung (an/aus) und „Alles abrufen“. Letzteres bedeutet nichts anderes, als einen Reset durchzuführen.
Die Einstellmöglichkeiten sind vielfältig und sollten die Anforderungen an einen Business-Monitor abdecken.
Bildqualität
Der Rahmen und die Oberfläche des Panels sind matt und wirksam entspiegelt. Seitlich einfallendes Licht oder auch ein Betrachter mit heller Kleidung erzeugt bei sehr dunklen Bildinhalten kaum sichtbare Reflexionen auf dem Bildschirm.
Über DisplayPort und HDMI kann der ViewSonic VG2748A-2K mit einer Auflösung von 2560 × 1440 bei 100 Hz eine Farbtiefe von 8 Bit darstellen. Per D-Sub können maximal 1920 × 1080 Pixel bei 75 Hz dargestellt werden.
Beim Reset (Werkseinstellungen) stellt der ViewSonic VG2748A-2K folgende Werte ein:
| Bildmodus: | Ansichtsmodus „aus“ |
| Helligkeit: | 70 |
| Kontrast: | 70 |
| Gamma: | 2,2 |
| Farbtemperatur: | Native |
| Schärfe: | 50 |
Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.
Graustufen
Die Graubalance macht ab Werk auf Anhieb einen sehr guten Eindruck und wirkt völlig neutral. Beide Bildschirmhälften sind komplett identisch. Die hellsten Stufen sind alle und die dunkelsten Stufen bis 3 differenzierbar.

Feine Grauverläufe werden gut wiedergegeben. Es sind keine Farbverfälschungen und nur minimale Banding-Effekte auszumachen.
Ausleuchtung
Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild, ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge bei völlig abgedunkeltem Raum sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.
Die Ausleuchtung kann als gut bis befriedigend bewertet werden. Das Foto zeigt die Ausleuchtung im kalibrierten Zustand bei 38 % Helligkeit. Die Hotspots in den Ecken sind dem Blickwinkel (Glow) geschuldet. Bei direkter Draufsicht sind sie nicht mehr vorhanden.

Von der Seite hellt sich das Bild sichtbar auf, was bei der IPS-Panel-Technologie nichts Ungewöhnliches ist.










