Nicht jeder, der sich auf die Suche nach einem neuen Monitor begibt, will gleich Unsummen für den Erwerb einsetzen. Glücklicherweise wird von fast allen namhaften Display-Herstellern auch das Niedrigpreissegment mit soliden Modellen bedient. Dass die geringeren Anschaffungskosten durch Abstriche bei der Ausstattung erzielt werden, liegt natürlich auf der Hand.
In der Regel sind sämtliche in den Top-10-Artikeln vertretene Bildschirme gute Arbeitsgeräte fürs Büro. Es gibt aber auch für anspruchsvollere Tätigkeiten wie Games oder Bildbearbeitung durchaus geeignete Budgetprodukte. Allerdings sollte vor dem Kauf klar sein, für welchen Einsatzzweck man die Monitore primär verwenden möchte, denn exzellente Allrounder sind in geringen Preisgefilden selten.
Wer also gern spielt, kann sich für eine hohe Auflösung und/oder Bildwiederholfrequenz sowie eine Tearing-eliminierende Sync-Technologie entscheiden, wobei es sich bei letzterer aus Kostengründen meist um Adaptive Sync bzw. FreeSync handeln wird. Da die genannten Features bereits ihren Wert haben, muss bei solchen Modellen im Gegenzug auf andere Annehmlichkeiten verzichtet werden, etwa ergonomische Verstellmöglichkeiten oder USB-Anschlüsse. Ist die Spiele-Performance zweitrangig oder sogar völlig egal, reichen womöglich 60 oder 75 Hz, wenn dafür Ergonomie, Anschlussvielfalt und andere Aspekte stimmig sind.
In dieser Top 10 berücksichtigen wir günstige und empfehlenswerte 34-Zöller. Es finden sich teils gerade, teils gebogene Displays – manch eines richtet sich primär an Spieler, ein anderes bietet sich vor allem als Arbeitstier an. IPS und VA sind die vorherrschenden Panel-Technologien in diesem Segment. Diverse Vertreter lösen eher mittelmäßig auf, was bei dieser Größenklasse zu einer niedrigen Punktdichte führt. Die Folge: Das Bild wirkt weniger fein, was vielerorts als negativ empfunden wird. An dieser Stelle darf jedoch nicht verschwiegen werden, dass es Menschen gibt, die geringe Pixeldichten bevorzugen, weil Text dann beispielsweise besser lesbar ist.
Abschließend sei noch angemerkt, dass wir für die 34-Zoll-Bestenliste eine Preisobergrenze von 550 Euro setzen. Auch künftige Ergänzungen werden sich daran orientieren, wobei stets das zum Zeitpunkt der Top-10-Erfassung günstigste lieferbare Angebot in Onlineshops berücksichtigt wird.
In unseren Top 10 befinden sich im Idealfall Modelle, die wir selbst getestet haben. Allerdings erweitern wir die Auswahl durch Monitore, die von anderen Quellen getestet wurden, in Onlineshops positive Bewertungen erhielten oder in Foren eine gute Resonanz erzielten.
Wie hat Ihnen unsere Auswahl gefallen? Vermissen Sie vielleicht ein Modell, das es eigentlich in die Top 10 geschafft haben sollte? Senden Sie uns doch bitte Ihren Vorschlag über den lila Button oben auf der Seite oder hinterlassen Sie einen Kommentar.
Den LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C hätte ich gerne in der Liste gesehen.
UWQHD
100 Hz
Freesync
Für 370€ kann man da nicht meckern 😉
Woher kommen denn bitte die Preise? Acer Predator x34a für 190€? Da hätte ich schon 3 zu Hause, uwqhd, 100hz für den Preis…
Wird sich wohl um eine fehlerhafte Preisanzeige seitens Amazon.de handeln. Darauf haben wir leider keinen Einfluss. Ein Klick auf den Shoplink zeigt aber den korrekten Preis.
Zur Zeit sind viele Betrüger auf Amazon mit gekaperten Shops unterwegs und bieten Technik Artikel zu extrem niedrigen Preisen an. Sie versuchen dann die Kunden zu überreden über ein anderes System als Amazon zu zahlen und dann ist das Geld weg und den Artikel hat es nie gegeben.
Das ist der Hintergrund zu diesen angezeigten Preisen.