VESA plant neuartige Videokompression für HDR-Inhalte

Eine quelloffene Testsoftware kann von Interessenten bereits bezogen werden

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Die Video Electronics Standards Association (VESA), die unter anderem für die DisplayHDR-Zertifizierungen und den DisplayPort-Standard verantwortlich zeichnet, forscht aktuell an einer neuartigen Videokompressionstechnologie. Damit soll es künftig möglich sein, High-Dynamic-Range-Inhalte verlustfrei mit deutlich geringeren Bandbreitenanforderungen zu übertragen.

ASUS ROG Swift PG43UQ (Bild: ASUS)
Vor allem Spieler könnten künftig von der neuen HDR-Kompression profitieren (Symbolbild: ASUS)

Zu diesem Zweck wurde die sogenannte Psychtoolbox, eine quelloffene Testsoftware, aktualisiert und mit der HDR-Videokompression erweitert. Sie steht interessierten Universitäten, aber auch Herstellern von Displays und Grafiklösungen zur Verfügung und soll in der nächsten Zeit nähere Erkenntnisse zum Vorhaben liefern.

Absehbar könnte die Kompressionstechnologie etwa die DSC-Technologie („Display Stream Compression“) ergänzen, die bei der DisplayPort-Schnittstelle zum Einsatz kommt und beispielsweise 4K bei 120 Hz verlustarm über einen Anschluss ermöglicht. Auf diese Weise wäre es Monitorherstellern möglich, das Bandbreitenpotenzial vollständig auszuschöpfen und breitflächig hohe Auflösungen und Bildwiederholraten mit HDR zu kombinieren.

Die aktuelle Speerspitze stellt diesbezüglich übrigens etwa der oben bestellbare ASUS ROG Swift PG43UQ (PRAD-Test) dar, der 4K bei 144 Hz über DisplayPort-DSC beherrscht und DisplayHDR-1000-zertifiziert ist. (Quelle: VESA via Golem)

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