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TESTBERICHT: AMW M199D 8ms (s) Teil 4


Die Darstellung von Farbverläufen meistert der AMW M199D erstaunlich gut, muss man doch berücksichtigen, dass das eingesetzte TN-Panel nur 16,2 Millionen Farben per Dithering erzeugen kann. Davon merkt man in der Praxis nichts: Aus normalem Betrachtungsabstand von etwa 50-70 cm sind die von uns getesteten Farbverläufe kaum von der Darstellung auf einem VA- oder IPS-Panel zu unterscheiden. Auch bei näherem Hinsehen sind nur minimale Streifen und Abstufungen ersichtlich.

Bei linearen Grauverläufen (links) ist im linken drittel ein deutliches Flimmern wahrnehmbar. Die Kamera kann das leider nicht festhalten. Radiale Grauverläufe (rechts) werden ohne Flimmern dargestellt.

Allerdings ist bei linearen Farb- und Grauverläufen an bestimmten Übergängen ein je nach Verlauf mehr oder weniger deutliches Flimmern wahrnehmbar, dessen Ursache vermutlich im Dithering begründet liegt. Bei Farbverläufen fällt das Flimmern bestimmter Farbübergänge kaum ins Auge, verglichen mit den deutlich unangenehmeren, stufigen Farbübergängen bei vielen TFTs mit TN-Panel. Bei der Darstellung eines linearen Grauverlaufs ist das Flimmern hingegen sehr stark ausgeprägt und fällt unangenehm ins Auge. Bei der Darstellung radialer Farb- und Grauverläufe konnten wir kein Flimmern beobachten.

Theorie und Praxis: Wer nicht laufend lineare Grauverläufe anschaut, braucht sich wegen des Flimmerns keine Sorgen machen

In der Praxis, also beim Internetsurfen, beim Spielen oder DVD-Schaun ist uns das beschriebene Flimmern ebenfalls nicht aufgefallen.

Da die vergleichsweise präzise Darstellung von Farb- und Grauverläufen unserer Meinung nach stärker ins Auge fällt als das lediglich bei den künstlich erzeugten, linearen Farbkombinationen aufgetretene Flimmern, bekommt der AMW M199D in dieser Kategorie dennoch ein gut.

Die Helligkeit des AMW M199D ist angenehm und nach unserem Empfinden weder zu hell noch zu dunkel. Leider lässt sich die Helligkeit des Backlights aber nicht an die persönlichen Bedürfnisse anpassen. Über den Menüpunkt „Helligkeit“ wird nur die Helligkeit der Farben verändert, wie es auch über den Grafikkartentreiber möglich ist. Das Fehlen einer richtigen Helligkeitsregulierung ist eindeutig ein Manko. Mit Blick auf die angenehme Werkseinstellung des Backlights lässt sich dieser Punkt allerdings verschmerzen. Für Liebhaber von Silent-PCs sei noch gesagt, dass der AMW M199D absolut geräuschlos arbeitet.

Helligkeitsverteilung beim AMW M199D

Die Helligkeitsverteilung des AMW M199D ist bei unserem Testgerät noch gut. An allen Rändern sind ca. 0,5 cm breite, hellere Streifen sichtbar. Im ganz abgedunkelten Raum machen sich zudem leicht hellere Keile von den Seiten her bemerkbar, die aber aufgrund ihrer gleichmäßigen Form wenig auffallen und im normalen Betrieb nicht stören.

Es ist schwer diesen Bildeindruck per Foto einzufangen, da die Wiedergabe auch von ihrem Bildschirm abhängt; die nachfolgenden Bilder sollen einen ungefähren Eindruck des Sachverhalts vermitteln.

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