TESTBERICHT: Eizo CG243W![]()
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht Das Produktportfolio von Eizo ist derzeit im 24-Zoll Segment von zahlreichen Neuzugängen gekennzeichnet. Das betrifft auch die Modelle der Color Graphics Reihe, die mit ihren umfangreichen Features in erster Linie professionelle Nutzer anpeilen. Der CG243W ist Eizos neuester Spross in diesem Segment. Verglichen mit seinen nächsten Verwandten, also CG241W und CG242W, finden sich viele Gemeinsamkeiten, aber auch einige fundamentale Unterschiede. Der Größte betrifft das Panel selbst: Statt einer S-PVA Ausführung setzt Eizo beim CG243W nun auf ein H-IPS Panel, das zumindest extern über DisplayPort nicht nur mit 8-, sondern auch 10-Bit pro Kanal angesteuert werden kann.
In Bezug auf den Umfang an Signaleingängen gibt man sich weiter zurückhaltend, wenngleich seit dem CG242W nun ein DisplayPort Anschluss die beiden DVI-I-Eingänge ergänzt. Die Papierform der Elektronik ist hervorragend und lässt fast nichts vermissen. Standesgemäß kommt eine programmierbare 12-Bit LUT, gepaart mit einer Rechengenauigkeit von 16-Bit, zum Einsatz. Die damit mögliche Hardwarekalibrierung realisiert Eizo über die Software "Color Navigator", die im Lieferumfang enthalten ist. Ein besonders interessantes Feature ist die flexible Farbraumemulation, die uns bereits beim Eizo CG222W absolut überzeugen konnte. Damit sollte der erweiterte Farbraum des CG243W auch in nicht gemanagter Umgebung seinen Schrecken verlieren können.
Alle im Test veröffentlichten Ergebnisse wurden am digitalen Ausgang einer nVidia Geforce GTX 280 von Gainward ermittelt. Für den Test der Videofunktionen wurden ein Lumagen RadianceXD und ein iScan VP50 verwendet. Zusätzlich kamen ein OPPO DV-980H als Zuspieler für DVDs und ein Sony S350E für Blu-rays zum Einsatz.
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