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TESTBERICHT: LG Flatron W2286L Teil 9
Als Interpolationsmöglichkeiten bietet das Menü des W2286L eine Breitbild- oder 4:3-Darstellung an. 16:9- und 5:4-Auflösungen werden daher nicht seitengerecht wiedergegeben. Auch auf eine 1:1-Darstellung wurde verzichtet. Nicht-native Auflösungen können also nicht pixelgenau dargestellt werden, sondern werden stets interpoliert, wodurch es zu Unschärfen oder Schattenbildung kommt.
Pixel für Pixel: die native Auflösung 1.680 x 1.050.
Links: Auflösung 1.440 x 900; Rechts: Auflösung 1.280 x 800. Die native Auflösung bietet natürlich das schärfste Bild, weil jedem Pixel des Signals ein Pixel auf dem Bildschirm zugeordnet ist. Verändert man nun die Auflösung, muss ein Pixel des Signals auf mehrere Pixel gestreckt werden. Es entsteht die typische Schattenbildung. Folgende Bilder sollen zudem die Interpolationsmöglichkeiten bei der weit verbreiteten 5:4-Auflösung 1.280 x 1.024 verdeutlichen:
Auflösung 1.280 x 1.024; Links: Breitbilddarstellung; Rechts: 4:3-Darstellung.
Die Demo des Aufbauspiels Anno 1404 zeigt viele scharfe Kanten, deren Vorhandensein das Interpolationsverhalten gut widerspiegeln. Als Anhaltspunkt soll insbesondere die Takelage am Schiff dienen. Anti-Aliasing, welches die Treppenbildung an Kanten vermindert wurden im Treiber und im Spiel deaktiviert.
Die native Auflösung 1.680 x 1.050.
Links: Auflösung 1.440 x 900; Rechts: Auflösung 1.280 x 800.
Auflösung 1.280 x 1.024; Links: Breitbilddarstellung; Rechts: 4:3-Darstellung. Die Interpolation gelingt dem W2286L insgesamt recht gut. Während die Auflösung 1.440 x 900 sehr gut interpoliert wird, verliert die Auflösung 1.280 x 800 auffällig an Schärfe. Durch die 4:3-Hardwareinterpolationsmöglichkeit können auch ältere Spieleklassiker, die noch keine Widescreenunterstützung bieten, seitengerecht dargestellt werden.
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