Test Monitor Samsung P2370

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Garantie LCD/Backlight (Jahre): 3 Jahre
max. Pixelfehler (nach ISO 13406-2): Klasse II
Panelgröße [Zoll]: 23
Pixelgröße [mm]: 0.265
Standardauflösung: 1.920 x 1.080 (16:9)
Sichtbare Bildgröße/-diagonale [mm]: 509 x 286 / 584
Eingänge, Stecker: 1 x DVI-I (abalog & digital)
Bildfrequenz [Hz]: 56 – 61
max. Zeilenfrequenz/Videobandbreite [kHz/MHz]: 30 – 75 / 135
Farbmodi Preset/User: 6 / 1
LCD drehbar/Portrait Modus: Nein / Nein
LCD Display Arm Option: Nein
Ausstattung: DVI-A Kabel, DVI-Kabel, Netzkabel, Netzteil, Software, Garantiekarte, Reinigungstuch, Quicksetup-Guide
Monitormaße (B x H x T) [mm]: 571 x 423 x 190 (mit Fuß)
Gewicht [kg]: 4,1
Prüfzeichen: CE, RoHS, Energy Star
Leistungsaufnahme On/Stand-by/Off [Watt]: < 30 / < 1 / < 1

Einleitung

Mit dem SyncMaster P2370 bringt Samsung einen weiteren Vertreter der immer häufiger werdenden 16:9-Displays auf den Markt. Der 23-Zöller soll mit dem unverwechselbaren „Touch-of-Color“-Design und der superflachen Bauweise vor allem optisch neue Akzente setzen.

Weiteres Feature ist der dynamische Kontrast von 50.000:1, was wohl eher ein werberelevanter Wert ist, dem in der Praxis kaum Bedeutung beigemessen wird. Für Gamer wird die angegebene Reaktionszeit von 2 ms (grau-zu-grau) interessant klingen. Der SyncMaster P2370 unterstützt die Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Damit erfüllt er potenziell hervorragend eine wesentliche Bedingung zum Anschauen von hochauflösendem Filmmaterial.

Lieferumfang

Samsung P2370 Monitor Samsung P2370 Karton Thumbnail
Der P2370 wird im Karton mit praktischem Tragegriff geliefert.

Der Samsung SyncMaster P2370 wird in einem sehr dünnen, braunen Karton geliefert. Auf der Vorderseite klebt ein bedruckter Aufkleber. Der nur 11 cm tiefe Karton lässt bereits auf die sehr schmalen Abmessungen des Monitors schließen. Der Monitor wird demontiert in drei zusammenzusetzenden Teilen geliefert: Standteller, Standsäule und natürlich das Display. Erstere beiden werden mittels einer Fixierschraube im Drehteller befestigt und an die Unterseite des Bildschirms gesteckt – fertig.

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Zubehör des Samsung P2370.

Für den Zusammenbau liegt noch eine bebilderte Anleitung bei. Des Weiteren umfasst das Zubehör ein DVI-zu-DVI-Kabel, ein DVI-zu-D-Sub-Kabel, eine CD mit Software, das externe Netzteil, ein Reinigungstuch, die Garantiekarte und einen Quicksetup-Guide. Dass bei unserem Gerät statt eines europäischen ein ausländisches Netzkabel im Karton lag, betrachten wir als unglücklichen Zufall. Eine gedruckte Bedienungsanleitung sucht man vergeblich. Sie ist auf der Software-CD als PDF-Dokument enthalten.

Optik und Mechanik

Mit seiner flachen Bauweise und der schwarzen Hochglanzbeschichtung ist der Samsung SyncMaster P2370 alles andere als dezent gehalten. Der gesamte Monitor ist, bis auf das 23-Zoll-Panel, mit einer Schicht aus schwarzem, hochglänzendem Pianolack überzogen. Das sieht zwar sehr schick aus, ist allerdings anfällig für Fingerabdrücke und Staubpartikel. Daher empfiehlt es sich, immer ein Mikrofasertuch griffbereit zu haben.

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Ein Blickfang auf jeder LAN-Party: der superflache SyncMaster P2370.

Als besonderes Design-Highlight befindet sich einmal rund um den schwarzen Gehäuserahmen ein durchsichtiger, nahtlos angebrachter Plexiglasstreifen. Das mag zwar gut aussehen, vergrößert aber den ohnehin schon breiten Rahmen auf eine Dicke von drei Zentimetern an den Seiten, 3,1 cm oben und zwischen 4 und 4,5 cm am unteren Rand. Obwohl das Gehäuse komplett aus dickem Kunststoff besteht, macht es einen sehr robusten und stabilen Eindruck.

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Samsung P2370 Monitor Samsung P2370 Side Thumbnail
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Mit einer Tiefe zwischen 2,5 und 3,5 cm ist der 23-Zöller flach wie ein Brett.

Der SyncMaster P2370 ist mit einem externen Netzteil ausgerüstet. Das macht den 23-Zöller zu einem der schlankesten Monitore auf dem Markt. Mit einer Tiefe von nur ­3,5 cm an der dicksten Stelle (ohne Standfuß) passt der Monitor auf jeden Schreibtisch.

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Die Rückseite ist komplett schwarz verspiegelt und aus einem Guss.

Die Rückseite wirkt durch das Hochglanzfinish wie ein großer Spiegel. In der Mitte ziert der SAMSUNG-Schriftzug als einziges optisches Element die Kunststoffoberfläche. Ansonsten gibt es hier nichts, was den stylischen Look trüben würde – leider auch keine VESA-Verschraubung. Damit steht dem Benutzer keine Alternative wie eine Wandhalterung oder ein ergonomisch komfortabler Standfuß zur mitgelieferten Standkonstruktion zur Verfügung.

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Dezenter Standfuß ohne ergonomische Funktionen.

Ebenso wie der Bildschirm ist auch der Standteller mit edlem Pianolack überzogen. Damit fügt er sich harmonisch in das Gesamtbild ein, allerdings ist er, wie auch der Rest des Gehäuses, empfindlich gegenüber Fingerabdrücken und Staubpartikeln. Glücklicherweise ist die Kunststoffoberfläche des Monitors nicht übermäßig kratzeranfällig.

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Die Halterung für die Standsäule ist unter den zentral liegenden Anschlüssen platziert.
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Standfußhalterung im Detail.

Die Standkonstruktion des SyncMaster P2370 ist sicher nicht die Optimallösung. Der Monitor wackelt etwas auf der kleinen, transparenten Standsäule und auch der Standteller bietet durch seinen viel zu geringen Metallanteil keinen besonders sicheren Halt. Zumindest ist die Konstruktion aus Bildschirm, Standsäule und Standteller schnell und einfach montiert.

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Standfuß von oben und unten.

Die zweiteilige Standkonstruktion setzt sich aus einem Teller und einer kurzen Standsäule zusammen. Letztere muss auf dem Teller mithilfe der Fixierschraube befestigt werden, bevor man das Display auf die Standkonstruktion setzt.

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Der untere Teil der transparenten Standsäule ist blau gefärbt. Dies fällt bei zusammengesetztem Monitor allerdings kaum auf.

Der Standfuß ist nicht höhenverstellbar. Damit ist der Bildschirm auf einer Höhe von sechs Zentimetern über der Tischplatte fixiert. Die Bildfläche beginnt bei einer Höhe von etwa 10,5 cm. Leider ist der Standteller so groß, dass er weit nach hinten über den Bildschirm hinausragt. Die flache Bauweise des Displays lässt sich somit auf dem Schreibtisch nicht ausnutzen.

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Standfuß mit montierter transparenter Standsäule.

In Sachen Ergonomie bringt der SAMSUNG-Standfuß nur ein schlappes Neigegelenk mit. Dieses ist nach vorne hin recht leichtgängig, sodass ein leichtes Schubsen ausreicht, um den Monitor nach vorne zu neigen. Um ihn nach hinten zu biegen, muss der Standteller mit einer Hand festgehalten werden, sonst würde der Bildschirm umkippen. Leider ist der Benutzer dazu gezwungen, diesen Standfuß zu verwenden, weil der 23-Zöller nicht über eine VESA-Halterung verfügt.

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Mithilfe des Neigegelenks lässt sich das Display um ca. 20° nach hinten und ca. 5° nach vorne kippen.
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Beschriftungen am Samsung P2370.

In der linken oberen Ecke ist die Modellbezeichnung des Samsung in dezentem Bronzeton aufgedruckt. Rechts befinden sich das Energystar-Logo sowie die Reaktionszeit und das dynamische Kontrastverhältnis. Der Firmenname wurde silberfarben zentral am unteren Rand aufgebracht.

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