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TESTBERICHT: Acer S243HLbmii Teil 3


Die maximale Neigung nach vorn beträgt nur fünf Grad.

Das schmale Lüftungsgitter, welches an seiner Oberseite die gesamte Breite des Rahmens einnimmt, muss nur wenig Abwärme von Hintergrundbeleuchtung und Elektronik abführen: Selbst im Dauerbetrieb erwärmt sich dieser Bereich nicht. Die eng stehenden L-förmigen Plastikrippen im Gitter selbst dürften das Eindringen von Gewittertierchen vereiteln. Auf VESA-Bohrungen an der Rückseite wurde gänzlich verzichtet.

Die LED-Beleuchtung scheint selbst bei voller Helligkeit nicht durch das Lüftungsgitter.

Akustisch macht sich der S243HL gar nicht bemerkbar, weder bei voller noch bei reduzierter Helligkeit. Das gilt sowohl für die Hintergrundbeleuchtung als auch für das externe Netzteil. Lediglich wenn das Ohr daran gepresst wird, ist ein kräftiges Summen vernehmbar, das allerdings sofort verstummt, sobald der Kontakt gelöst wird.

Die Betriebsmodi Power-On (blau) und Stand-by (orange) sowie die Bedienelemente des S243HL.

Wir attestieren unserem Testgerät Standfestigkeit und Leichtgängigkeit, sind jedoch irritiert durch die Asymmetrie und den leichten Eindruck vom Monitor. Trotz seines soliden Stands scheint es, er möchte mit Samthandschuhen angefasst werden. Fertigungsmängel sind uns nicht aufgefallen, die Verarbeitungsqualität ist auf hohem Niveau. Ganz klar hinter dem Design zurücktreten mussten die Optionen zur Höhenverstellung und damit auch das Pivotieren des Panels.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
35 W 23,1 W
k.A. 15,9 W
k.A. 12,2 W
k.A. 0,7 W
< 1 W 0,6 W

Die innovative LED-Hintergrundbeleuchtung führt in der Praxis sogar zu noch besseren Verbrauchswerten als den vom Hersteller angegebenen. Bei 100 Prozent Helligkeit und eingeschaltetem dynamischem Kontrast begnügt das Panel sich mit 23,1 Watt, das sind rund 12 Watt weniger, als der Hersteller angibt. Geradezu sensationell gering ist der Stromverbrauch, wenn die Helligkeit auf null gedimmt ist: 12,2 Watt bei einem immer noch genügend ausgeleuchteten Bild schlagen die meisten 22-Zoll-Geräte. Leider zieht das Netzteil selbst nach Betätigen des Power-Off-Schalters 0,6 Watt aus der Steckdose – hier bietet sich eine Steckdosenleiste an, die komplett vom Netz genommen werden kann.

Anschlüsse

Eingangssignale können dem S243HLbmii analog via D-Sub (HD15) und über zwei HDMI-Buchsen zugeführt werden. Audiosignale werden per 3,5-Millimeter-Klinkenstecker auf die integrierte Lautsprecherbox übertragen.

Greift man unter dem Panel hindurch, so ist die Anschlusskonsole auch von vorn sehr gut erreichbar. Netzteil, Audio- und HDMI-Kabel können somit blind an- und abgesteckt werden. Warum die Anschlüsse jedoch nicht gleich seitlich positionieren und stattdessen den internen Lautsprecher verzichten – die Frage drängt sich bei dieser Überlegung auf. Ein (zusätzlicher) Displayport hätte dem Monitor noch ein Quäntchen Zukunftssicherheit verliehen.

Das Anschlusspanel bietet derer vier: VGA- und Klinkeneingang sowie zwei HDMI-Anschlüssen dürften in der Regel genügen.

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