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TESTBERICHT: Acer S243HLbmii Teil 8


Vergleich der Werkseinstellung mit dem sRGB-Standard

Werkseinstellung sRGB-Standard Erreicht
6500 6574
120 241
0,00 0,32
Nativ 752
sRGB (~2,2) 1,39

Die Bildqualität unseres Testgeräts leidet, wie die vieler seiner Artgenossen, unter den typischen Schwächen der Werkseinstellung: Gemessen an der Vorgabe ist die Helligkeit doppelt so hoch und das Gamma zeigt sich ziemlich instabil. Sein deutlich zu hoher Schwarzwert lässt den Acer die herstellerseitige Angabe des Kontrastverhältnisses (1.000:1) sichtlich verfehlen. Einzig der Weißpunkt weicht so gut wie gar nicht von der sRGB-Vorgabe ab.

Die helleren Grauabweichungen stechen durch die von der Vorgabe (Gamma: sRGB) stark abweichende Gradation heraus, während sich die Abweichungen der Primär- und Sekundärfarben – bis auf den überdeutlichen Ausreißer der Farbe Grün – auf vertretbarem Niveau bewegen. Die durchschnittliche Farbabweichung von 4,1 liegt jedoch noch im akzeptablen Bereich.

Vom Gesamteindruck her liefert unser Testgerät mit der "Standard"-Einstellung nur ein durchschnittliches Bild: Besonders Grün ist überbetont, gefolgt von Rot. Da die Werkseinstellung als Ausgangspunkt für die meisten Benutzer sehr wichtig ist, haben wir mit Hilfe von HCFR eine noch genauere Darstellung aufbereitet.

Links: Farbtemperatur; rechts: RGB-Anteile in den Graustufen.

Links: Gammaverlauf; rechts: Monitorfarbraum im CIE-xy-Diagramm.

Anhand der Screenshots aus HCFR wird u.a. ersichtlich, dass sich die Grauachse des Acer S243HL nicht neutral verhält. Zudem zeigt sich das Gamma problematisch.
Um ein Arbeiten nahe den Vorgaben zu ermöglich, bieten viele Hersteller ein vorgefertigtes sRGB-Profil zur Auswahl an. Weil unser Testgerät jedoch nicht über dieses Farbprofil verfügt, entfällt die diesbezügliche Messung.

Profilgenauigkeit

Im kalibrierten Zustand überprüfen wir zunächst die Profilgenauigkeit. Geringe Abweichungen lassen, sofern das Messgerät exakt arbeitet, darauf schließen, dass die Monitorcharakteristik korrekt erfasst wurde und stabil bleibt. Das CMM (ColorManagementModule) farbmanagementfähiger Software kann damit möglichst (die Grenze setzt spätestens der Monitorfarbraum) ideal in Monitor-RGB transformieren. Steigen die Abweichungen zu einem späteren Zeitpunkt spürbar an, ist es Zeit für eine neue Kalibrierung und anschließende Profilierung.

Von den im Zug der Kalibrierung durchgeführten Änderungen an Bildschirmeinstellungen und Grafikkarten-LUT (bzw. in diesem Fall Monitor-LUT), die zu einer neutralen Grauachse, gewünschter Gradation und Weißpunkt führen sollen, profitiert man auch in ungemanagten Umgebungen.

Wir beschränken uns nachfolgend auf das Monitorprofil, welches im Rahmen der Kalibrierung auf die sRGB-Empfehlungen bezüglich des Weißpunkts und der Gradation erstellt wurde. Nach Kalibrierung und Profilierung wurde ein Profiltest durchgeführt, der den Istzustand des Monitors mit den Transformationen vergleicht, die sich aus dem Monitorprofil entnehmen lassen.

Die Referenzwerte ergeben sich entsprechend aus dem Monitorprofil:

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