Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: NEC PA241W Teil 24


Auch HD-Signale mit 720 Zeilen werden korrekt (links: 1:1; rechts: seitengerecht) dargestellt.

SD-Signale (hier 4:3 letterboxed) werden über die seitengerechte Skalierung verzerrt (linkes Bild); mit der benutzerdefinierten Skalierung erreicht man eine korrekte Darstellung (rechtes Bild).

Mit den umfangreichen Möglichkeiten, auf das Seitenverhältnis des zugespielten Signals zu reagieren, kann jegliches Material korrekt wiedergegeben werden. Dazu zählen auch SD-Signale, die über kein quadratisches Pixelseitenverhältnis verfügen. Für diesen Fall muss man nur etwas mit der Custom-Einstellung im erweiterten Menü experimentieren.

Unterstützte Farbmodelle und Signallevel

Die Wichtigkeit des abgestimmten Signallevels in der Zuspielung wird gerne unterschätzt, dabei ist das ein entscheidendes Kriterium für die korrekte Darstellung. Kommt es hier zu Abstimmungsproblemen, resultiert dies entweder in einem stark reduzierten Tonwertumfang oder einem ausgewaschenen, matten Bild ohne volles Weiß und Schwarz.

Der NEC PA241W geht, unabhängig vom zugespielten Signal, immer von einem RGB-Signal mit PC-Leveln aus (Wertebereich pro Kanal von 0-255). Das ist absolut sinnvoll. Bei Zuspielung über einen externen Player muss das Signal daher auf PC-Level gespreizt werden.
Den DisplayPort-Anschluss konnten wir nicht überprüfen, aber ein davon abweichendes Verhalten ist sehr unwahrscheinlich.

Fazit

Der Einstieg in die neue PA-Reihe ist NEC mit dem PA241W absolut gelungen. Die positiven Aspekte prägen das Bild, das der NEC PA241W während des Tests bei uns hinterlassen hat. Er verhält sich schon ab Werk sehr neutral, und die Vorteile der leistungsstarken Elektronik können bereits über das umfangreiche OSD voll genutzt werden. Erfreulich ist die Implementierung eines Gamma-Reglers, der auch eine sRGB- und L*-Gradation ermöglicht. Überzeugend umgesetzt wurde die Farbraumemulation, die einen echten Mehrwert für das Arbeiten in ungemanagter Umgebung bietet.

Wenn NEC sich entschließen könnte, SpectraView II auch in Europa anzubieten und Korrekturmatrizen für die unterstützten Colorimeter hinterlegte, blieben kaum Wünsche offen. Aufgrund der hohen Neutralität und den umfangreichen OSD-Optionen, kann man beim NEC PA241W aber durchaus ohne größere Bauchschmerzen auf eine Hardwarekalibrierung verzichten und eine Softwarekalibrierung durchführen.

Bis auf das Fehlen des A-TW Polarisators, wurden gegenüber der ohnehin schon guten "90er"-Reihe noch einmal deutliche Fortschritte erzielt. Die entsprechenden Aufhellungen aus dem Winkel stellen denn auch einen der wenigen Kritikpunkte dar. Diese kurze Liste kann noch um die Darstellungsprobleme abseits einer Zuspielung von 60 Hz und das leise Betriebsgeräusch ergänzt werden. Auch handelt es sich beim PA241W weder um einen Kontrastweltmeister noch einen absoluten Spieleprofi. Beide Punkte haben keine Auswirkung auf das eigentliche Einsatzgebiet dieses Bildschirms.

Der Straßenpreis von derzeit etwa 900 Euro ist für die gebotene Leistung absolut angemessen. Damit kann das Gesamturteil nur "sehr gut" ausfallen. Wir sind gespannt auf die Modelle in 27- und 30-Zoll.

Gesamturteil: SEHR GUT

Technische Spezifikationen: NEC PA241W

Wenn Sie unserem Redakteur Fragen zu diesem Test stellen möchten, tun Sie dies bitte in folgendem Beitrag innerhalb unseres Forums. Wir versuchen Ihre Fragen so schnell wie möglich zu beantworten.

 << < 17 18 19 20 21 22 23 24 

Keine Kommentare vorhanden


Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!