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TESTBERICHT: NEC PA241W Teil 8


Zusätzliche Einbußen ergeben sich bei Abweichungen vom nativen Weißpunkt (eine Ausnahme bilden Bildschirme mit RGB-LED Hintergrundbeleuchtung). Im Falle der Kalibration auf D50 als Weißpunkt, und mit ColorComp auf Stufe 3, messen wir bei einer Leuchtdichte von 140 cd/m2 einen Schwarzpunkt von 0,29 cd/m². Der Kontrast liegt damit bei knapp 520:1. Gleiche Einstellungen bezgl. Leuchtdichte und ColorComp führen bei D65 als Weißpunkt zu einem Schwarzpunkt von 0,21 cd/m². Das Kontrastverhältnis liegt in diesem Fall also bei etwa 660:1. Im Bildmodus "FULL" beträgt das Kontrastverhältnis für die minimale Leuchtdichte von gut 39 cd/m² etwa 260:1 (ColorComp: Aus).

Ausleuchtung des Monitors bei kurzer Belichtungszeit (links) und langer Belichtungszeit (rechts).

"Helligkeits- und Kontrastverlauf des NEC PA241W" ohne ColorComp.

"Helligkeits- und Kontrastverlauf des NEC PA241W" mit ColorComp Stufe 5.

Helligkeitsverteilung

Wir untersuchen Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität an einem weißen Testbild, das wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die Helligkeitsabweichung in Prozent und das DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den zentral gemessenen Wert. Für das DeltaC liegt die Wahrnehmungsschwelle, mit Unbunttönen als Referenz, bereits bei etwa 0,5. Ein DeltaC von 4 sollte nicht signifikant überschritten werden, sonst ist mit größeren Farbstichen zu rechnen. Ein Vergleich der korrelierten Farbtemperatur (CCT) in Kelvin macht keinen Sinn. Diese Angabe gibt nur die Farbtemperatur eines schwarzen Strahlers an, der der konkreten Farbprobe am Ähnlichsten ist. Damit können sich die Farbwerte zweier Proben mit identischer CCT deutlich unterscheiden.

An 15 Messpunkten wurde die Helligkeitsverteilung (linkes Bild) und Bildhomogenität (rechtes Bild) überprüft - ColorComp aus.

An 15 Messpunkten wurde die Helligkeitsverteilung (linkes Bild) und Bildhomogenität (rechtes Bild) überprüft - ColorComp 5.

Die gemessenen Helligkeits- und Homogenitätsabweichungen liegen, ohne Aktvierung von ColorComp, in einem für ein Gerät dieser Leistungs- und Preisklasse eher mäßigen Bereich. Das gilt hinsichtlich der Bildhomogenität insbesondere für den oberen rechten Bereich. Glücklicherweise ändert sich das Bild bei Aktivierung von ColorComp dramatisch. In der höchsten Stufe erreicht der NEC PA241W damit ein hervorragendes Ergebnis. Die leichten Einbußen im Kontrast sollte man für diese deutliche Verbesserung in jedem Fall in Kauf nehmen. An dieser Stelle ist festzuhalten, dass NEC der einzige uns bekannte Hersteller ist, der dem Anwender die Nutzung einer vorhandenen Kompensationsfunktion überhaupt freistellt, d.h. diese nicht zwangsweise aktiviert.

Blickwinkel

Die Werksangabe für den maximalen Blickwinkel liegt bei 178 Grad in der Horizontalen und Vertikalen. Die Angaben beruhen auf einem Restkontrast von 10:1. Das sind die für moderne IPS- und VA-Panels typischen Werte. Auch TN-Panels erreichen ähnliche Blickwinkel auf dem Papier, dies aber bei einem Restkontrast von 5:1. Damit sind die Werte nicht vergleichbar. Außerdem werden weitere, farbmetrische Veränderungen nicht mit in die Angaben einbezogen.

Wichtiger als die Blickwinkelangabe unter Einbeziehung des Restkontrastes, ist daher die tatsächliche, subjektive Blickwinkelstabilität ohne sichtbare Farbverfälschungen, Negativeffekte oder Veränderung anderer Bildparameter.

Blickwinkel des NEC PA241W.

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