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TESTBERICHT: Dell S2330MX Teil 5


Reaktionsverhalten

Den S2330MX haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DVI-Anschluss vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.
Das Datenblatt beziffert die Reaktionszeit mit 2 Millisekunden (GtG) und 5 Millisekunden (Schwarz-Weiß). Wir messen den schnellsten Grauwechsel mit 3,0 Millisekunden und Schwarz-Weiß mit 5,1 Millisekunden. Die über alles gemittelte Bildaufbauzeit (hin und zurück) für unsere 15 Messwerte ist mit nur 4,9 Millisekunden sehr kurz.

Sehr kurze Schaltzeiten, moderates Beschleunigungsverhalten.

Eine Overdrive-Option im OSD gibt es nicht. Die gemessenen Helligkeitsverläufe zeigen eine sehr wirkungsvolle Beschleunigung. An nahezu allen Messpunkten ist der Helligkeitswechsel nach nur einem Frame abgeschlossen. Bei den Werten mit 80 Prozent Helligkeit fällt ein schmaler Helligkeitsbereich mit sehr großen Überschwingern auf, ansonsten sind die Überschwinger gering.

Latenzzeit

Die Latenz ermitteln wir als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim S2330MX messen wir eine sehr kurze Signalverzögerung von nur 1,3 Millisekunden. Bis zur Soll-Helligkeit vergehen im Durchschnitt nur weitere 2,5 Millisekunden, die mittlere Gesamtlatenz fällt daher mit insgesamt nur 3,8 Millisekunden extrem kurz aus.

Subjektive Beurteilung

Wie die Messungen zeigten, ist die Reaktionszeit des S2330MX recht gering. In der Praxis kann das in jeder Situation bestätigt werden. Gerade bei bewegter Schrift ist jedoch eine deutliche Corona-Bildung sichtbar. In Spielen und bei Filmen fällt dies jedoch nur selten auf. Bewegte Bilder bleiben aber speziell bei Texten etwas besser lesbar als mit Schlierenbildung. Letztere sind durch die starke Overdrive-Schaltung praktisch nicht vorhanden.

Ein Inputlag ist definitiv nicht wahrnehmbar, was angesichts der Messwerte nicht verwundert. Sofern man mit der Corona-Bildung leben kann, bietet der S2330MX optimale Vorraussetzungen als Spieler-Monitor.

Sound

Der S2330MX besitzt weder Audio-Eingang noch Audio-Ausgang. Integrierte Lautsprecher besitzt das Gerät ebenso wenig. Auf eine externe Audio-Ausgabe kann man somit nicht verzichten.

DVD und Video

Beim S2330MX wurde kein HDMI-Eingang verbaut. Möchte man das Gerät an einem DVD-Spieler oder einer Spielkonsole nutzen, muss man auf den beiliegenden HDMI-auf-DVI Adapter zurückgreifen. HDCP-Unterstützung ist hier aber zumindest vorhanden.

Test der Videoeigenschaften. DVD "Babylon A.D.".

Im OSD des S2330MX findet sich neben einigen anderen Farbprofilen auch ein mit „Film“ betiteltes Profil. Dieses zeigt im Vergleich zu den anderen Profilen ein etwas kühleres Bild. Leider überzeugt das Bild nicht vollständig, da der vorhandene Kontrast durch einen mäßigen Schwarzwert auf durchschnittlichem Niveau gehalten wird. Dunkle Szenen wirken blass. Auch eine Absenkung der Helligkeit verbessert den Schwarzwert nicht ausreichend, um richtiges Kino-Feeling zu erzeugen.

Für den Einsatz als TV-Gerät bietet der S2330MX zu wenig Anschlüsse, ein zu kleines Bild und einen suboptimalen Schwarzwert. Zu beachten bleibt für Filmliebhaber zudem die Blickwinkelabhängigkeit.

Overscan

Der S2330MX bietet im OSD keine Overscan-Funktion an. In unserem Test konnten wir zudem kein eigenständiges Overscan des Monitors feststellen.

Farbmodelle und Signallevel

Für den Test des Signallevels haben wir den Monitor per HDMI-Adapter an den Zuspieler angeschlossen. Während des Tests konnten wir keine Beschränkung des Farbraumes feststellen. Im OSD findet sich keine Einstellung für den Schwarzwert. Der Signalumfang lässt sich somit nicht beeinflussen. Bei Playern, die nur ein reduziertes Signal (RGB 16-235) ausgeben können, führt die fehlende Tonwertspreizung zu einem flauen Bild.

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