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TESTBERICHT: LG Flatron E2360V Teil 5


Farbwiedergabe User mit R50 G32 B23 G2.

Die notwendigen Regleranpassungen sind drastisch, aber sie verbessern die Farbwiedergabe erheblich. Die Graustufendarstellung ist beinahe gut, die Farbabweichungen sind durchaus akzeptabel. Auch der Gammaverlauf hält sich nun noch etwas länger an den Sollwert, fällt aber bei den hellsten Tönen dann doch wieder stark ab.

Auch dieser Monitor zeigt die verbreitete Rot-Schwäche aktueller Panels mit White LED Backlight. Mit der Farbwiedergabe kann man erst nach einer umfassenden Weißpunktkorrektur zufrieden sein.

Sound

Tonsignale nimmt der E2360V nur am HDMI-Eingang entgegen. Die Wiedergabe ist nur am Kopfhörerausgang möglich, Lautsprecher wurden keine eingebaut. Die Lautstärke muss umständlich über das OSD eingestellt werden: fünf Tastendrücke braucht man bis zum Regler. Eine Stummschaltung (Mute) gibt es nicht.

Interpolation

Die Einstellung des passenden Bildformats ist beim E2360V einfach gelöst: bei den 16:9-Auflösungen wird stets ein Vollbild gezeigt. Bei allen anderen Seitenverhältnissen kann außer dem Vollformat nur die seitengerechte Darstellung gewählt werden (Option Auto), dadurch wird das Bild auf die volle Panelhöhe von 1080 Pixel skaliert.

Auflösungen wie 1.680 x 1.050, die davon nur wenig abweichen, leiden sehr unter der zwangsläufigen Mini-Skalierung, denn einen pixelgenauen 1:1 Modus gibt es nicht.

Der Bildschärferegler wirkt auch an den digitalen Eingängen. Bei der Standardeinstellung 5 treten selbst in der nativen Auflösung schon leicht gelbe Farbsäume auf, die sich bei höheren Einstellungen noch verstärken. Wir empfanden die Stufe 4 als beste Einstellung.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild skaliert.

Die Schärfe bei nativer Auflösung ist erwartungsgemäß sehr gut. Bei 1.280 x 720 sieht man, dass die notwendige Pixelvergrößerung hauptsächlich durch zusätzlich eingefügte graue Bildpunkte bewirkt wird. Dies führt zu etwas fetteren Konturen mit leichtem Unschärfeeindruck. Farbsäume treten nicht auf.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild skaliert.

In allen interpolierten Auflösungen ist die Lesbarkeit von Texten und die Abbildung der Testgrafik – dem Skalierungsgrad entsprechend – gut bis sehr gut. Die unvermeidlichen Interpolationsartefakte fallen gering aus. Auch Texte mit fetten Buchstaben bleiben gut leserlich.

Reaktionsverhalten

Den E2360V haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DVI-Anschluss vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Die deutsche LG Webseite nennt für den E2360V eine Reaktionszeit von 2 Millisekunden, die amerikanische dagegen 5 Millisekunden. Bei unseren Messungen ermitteln wir den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 5 + 2 = 7 Millisekunden. Die über alles gemittelte Bildaufbauzeit (hin und zurück) für unsere 15 Messwerte fällt mit 22,6 Millisekunden wie in den meisten Fällen deutlich länger aus.

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