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TESTBERICHT: Eizo CG275W Teil 6


Deinterlacing

Der Eizo CG275W verbaut keinen Deinterlacer. Entsprechend kann nicht in Halbbildern zugespielt werden.

Unterstützte Farbmodelle und Signalpegel

Der Eizo CG275W geht, unabhängig vom zugespielten Signal, immer von einem RGB-Signal mit PC-Leveln aus (Wertebereich pro Kanal von 0-255 bzw. 0-1023). Das ist bei fehlender Einstellmöglichkeit absolut sinnvoll. Während der Zuspielung über einen externen Player muss das Signal daher auf PC-Level gespreizt werden.

Ausleuchtung

Die Ausleuchtung gibt keinen Anlass zur Kritik. Wolkenbildungen können wir auch in dunkler Umgebung und mit hoher Helligkeit nur in geringem Umfang ausmachen. Erst bei Aufnahmen mit langer Belichtungszeit werden ein paar Unregelmäßigkeiten sichtbar. Sie stören im realen Einsatz nicht. Blickwinkelbedingte Effekte haben hier einen deutlich größeren Einfluss.

Ausleuchtung des Monitors bei kurzer Belichtungszeit (links) und langer Belichtungszeit (rechts).

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, 75%-, 50%-, 25%-Grau), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung (linkes Bild; Prozent) und Farbreinheit (rechtes Bild; DeltaC) überprüft.

Eizos Funktion zur Verbesserung der Flächenhomogenität – der "DUE" – verhilft dem CG275W zu einer ausgesprochen gleichmäßigen Darstellung. Helligkeits- und Farbabweichungen sind über die Fläche des Panels kaum zu erkennen.

Durch die Eingriffe der Elektronik sinkt der Weißpegel zwangsweise etwas ab. Der Kontrastverlust ist angesichts der verbesserten Bildhomogenität jedoch allenfalls ein kleiner Wermutstropfen. Im Unterschied zu NECs "ColorComp" kann der "DUE" nicht über das OSD abgeschaltet oder in seiner Stärke variiert werden.

Helligkeit, Schwarzwert, Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des Eizo CG275W.

Mit nativem Weißpunkt erreichen wir im Maximum rund 265 cd/m². Das entspricht fast der Werksangabe von 270 cd/m². Weißpunktanpassungen führen zwangsläufig zu einem verminderten Weißpegel.

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