Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: LG Flatron IPS234V-PN Teil 3


Teilweise muss man in mehrseitigen Untermenüs noch blättern, um alle Einstellungen zu finden. Zur Bestätigung dient meist die MENU-Taste, teilweise aber auch die "Nach-rechts"-Taste. Alles in allem macht das OSD einen etwas unausgegorenen Eindruck; viele Optionen sind intuitiv nur schlecht auffindbar.

Das zweigeteilte Untermenü "Farben" (Quelle: Handbuch des Herstellers).

Die Fülle an Konfigurationsmöglichkeiten entschädigt aber für die unbefriedigende Menüführung: So verfügt der IPS234V über eine Möglichkeit zur Konfiguration des HDMI-Schwarzpegels, einen Gammaregler, eine 6-Achsen-Farbkontrolle und einen schaltbaren Overscan – alles keine Selbstverständlichkeit, ganz besonders für ein Consumer-Gerät.

Bildqualität

Beim IPS234V setzt LG ein neues hauseigenes AH-IPS-Panel ein. AH-IPS steht dabei für Advanced High Performance IPS und soll laut Hersteller die Bildqualität gegenüber gewöhnlichem IPS verbessern.

Hinterleuchtet wird dieses Panel von weißen Edge-LEDs, die schlanke und energiesparende Geräte ermöglichen, sich aber in der Vergangenheit in Sachen Farbraumabdeckung gerne mal den einen oder anderen Schnitzer erlaubten. Wie sich aber später zeigen wird, trifft dies auf den IPS234V nicht zu.

Die Paneloberfläche ist wirkungsvoll entspiegelt, was störende Reflexionen heller Flächen hinter dem Anwender verhindert.

Beim Reset stellt der LG IPS234V folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 70, Schärfe 5, Gamma 1, Farbeinstellung 6500K, Bildmodus Anwender. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Grauverläufe sehen auf dem IPS234V auf den ersten Blick relativ sauber aus, sieht man genauer hin, kann man in regelmäßigen Abständen leichte Banding-Artefakte beobachten. Dies lässt vermuten, dass hier, wie bei schnellen IPS-Panels üblich, intern nur mit 6 Bit gearbeitet wird; die volle Farbtiefe von 8 Bit pro Kanal wird dann durch Dithering und Frame Rate Control (FRC) erreicht. Dies ist für den Anwender von keiner allzu großen Bedeutung, da außerhalb solcher synthetischen Tests der Unterschied kaum wahrzunehmen ist.

Graustufen und -verlauf.

Auch bei der Darstellung extremer Grauwerte gibt es wenig auszusetzen: Helle Graustufen lassen sich komplett bis hin zur letzten Stufe (RGB 254/254/254) unterscheiden. Die dunkelsten vier Graustufen hingegen können nicht differenziert werden und verschwimmen mit Schwarz.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

In dieser Disziplin leistet sich der IPS234V einen kleinen Patzer: Die Schwarzdarstellung zeigt mit bloßem Auge deutlich sichtbare Inhomogenitäten in der rechten Bildschirmhälfte. Besonders ausgeprägt ist der Lichthof am oberen Bildschirmrand – zum Beispiel bei Filmen im Cinemascope-Format (2,35:1), die auf dem 16:9-Schirm mit schwarzen Rändern angezeigt werden, fällt dieser Lichtschimmer störend auf. Bei längerer Belichtungszeit sind die Lichthöfe auf der rechten Seite noch deutlicher zu erkennen.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung (nur zur visuellen Verdeutlichung).

 << < 1 2 3 4 5 6 7 > >>

Keine Kommentare vorhanden


Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!