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TESTBERICHT: LG Flatron IPS234V-PN Teil 5


In der Werkseinstellung ist die Farbstimmung ein wenig kühl, die Farbtemperatur liegt bei 7260K. Die Abweichungen bei den Primärfarben und auch bei den Graustufen sind ausgeprägt, aber meist nicht sehr groß. Die Gammakurve ist weitgehend flach mit einem steilen Anstieg bei den sehr hellen Graustufen, verläuft aber insgesamt doch zufriedenstellend in der Nähe des Normwertes 2,2.

Für alle üblichen Consumerzwecke wie Internet, Textverarbeitung und Filme ist die Farbwiedergabe in dieser Einstellung gut. Fotoliebhaber könnten den Blauregler um etwa 3 Punkte zurücknehmen.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Nach der Kalibrierung mit iColor hält der IPS234V die Vorgabewerte leider bei weitem nicht so gut ein, wie man es angesichts der großen Farbraumabdeckung erwarten würde. Die Rahmengrößen wie Farbtemperatur und Gammaverlauf werden einigermaßen gut erreicht, aber die Abweichungen bei den Primärfarben hätten deutlich kleiner ausfallen sollen. Bei den Graustufen stimmt die Mischung im dunklen Bereich sogar noch weniger als im unkalibrierten Zustand.

Bei den Vorbereitungen zeigte sich, dass der native Gammawert mit durchschnittlich 2,31 etwas zu hoch liegt. Mit dem Gammaeinsteller in Position "Gamma0" erhielten wir mit 2,16 eigentlich einen besseren Wert, doch verschob sich gleichzeitig die Farbmischung und wir hätten den Blauregler wieder stark aufdrehen müssen. Das soll so nicht sein, ein solcher Hinweis auf eine nichtlineare Farbsteuerung könnte auch zu den unbefriedigenden Ergebnissen der Kalibrierung passen. Mit einigem Ausprobieren der zahlreichen OSD-Optionen lässt sich das Ergebnis der Kalibrierung sicherlich noch verbessern.

Nach unserer Kalibrierung ist die Farbwiedergabe kaum besser als im unkalibrierten Zustand. Dennoch wirkt das Bild – nicht zuletzt wegen der sehr guten Blickwinkelstabilität des IPS-Panels – insgesamt überzeugend. Ein Geheimtipp für Semi-Profis ist es aber nicht.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

LCD-Bildschirme haben eine fest vorgegebene physikalische Auflösung. Weicht das Eingangssignal von selbiger ab und soll trotzdem auf der gesamten Bildschirmfläche dargestellt werden, so muss zwangsläufig interpoliert werden. Auch wenn moderne Algorithmen in dieser Hinsicht recht fortgeschritten sind, kann die interpolierte Darstellung technisch bedingt niemals so scharf und klar sein wie bei nativer Zuspielung.

Der IPS234V leistet sich hier keinen Patzer und bringt von der Nativen abweichende Auflösungen im Rahmen des technisch Möglichen ordentlich auf den Schirm. Besonders leiden, wie üblich, Auflösungen, die nahe an der Nativen liegen, also z.B. 1.680 x 1.050.

Die Darstellung nicht nativer Auflösungen im richtigen Seitenverhältnis stellt den IPS234V solange vor kein Problem, wie über DVI zugespielt wird. Hier können über den OSD-Punkt "Breitbild" in der Einstellung "Aus" auch z.B. 4:3- oder 5:4-Auflösungen korrekt (mit schwarzen Rändern) dargestellt werden. Bei HDMI-Zuspielung hingegen ist diese Einstellung nicht verfügbar, der Monitor skaliert alle eingehenden Signale auf Vollbild.

Der IPS234V verfügt über einen Schärferegler, der sowohl bei analoger als auch bei digitaler Bildzuspielung verfügbar ist. Die Standardeinstellung (5) ist gleichzeitig die neutrale Stellung, höhere Werte bewirken Schärfung, niedrigere Unschärfe.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.


Textwiedergabe, oben: nativ; unten: 1.280 x 720 Vollbild.

Die Interpolation arbeitet unauffällig, Buchstaben geraten gleichmäßig und bleiben gut leserlich, auch wenn sie deutlich unschärfer als bei nativer Zuspielung erscheinen. Alles in allem verhält sich das Testgerät hier unauffällig und lässt keinen Grund zur Beanstandung.

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