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TESTBERICHT: LG Flatron IPS234V-PN Teil 6


Reaktionsverhalten

Den IPS234V haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DVI-Anschluss vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.
Das Datenblatt nennt eine Reaktionszeit von 6 Millisekunden.

Eine Overdrive-Option im OSD gibt es nicht. Wir messen 12,4 Millisekunden für Schwarz-Weiß und 16,0 Millisekunden für den schnellsten Grauwechsel. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt gemächliche 20,0 Millisekunden.

Mittlere Schaltzeiten, gerade noch keine Überschwinger.

Bei den hellen Messpunkten zeigen sich schwache Andeutungen von Überschwingern, hier ist also schon ein wenig Beschleunigung im Spiel.

Freunde schneller Shooter werden sich wahrscheinlich kürzere Schaltzeiten wünschen, auch dass gerade die dunklen Bildwechsel mehr Zeit brauchen ist nicht ideal. Dennoch sind die gemessenen Werte für ein IPS-Panel auch nicht gerade langsam. Für den Videogenuss ist die neutrale Charakteristik ideal.

Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit.

Beim IPS234V messen wir eine extrem kurze Signalverzögerung von nur 0,7 Millisekunden. Bis zur Soll-Helligkeit vergehen noch weitere 10,0 Millisekunden, daher zeigt sich dieser Monitor mit einer mittleren Gesamtlatenz von 10,7 Millisekunden doch erstaunlich spieletauglich.

Backlight

Die LED-Hintergrundbeleuchtung ist wie bei den allermeisten aktuellen Geräten PWM-gesteuert. Bei voller Helligkeit (Reglerstellung 100, rote Kurve im Chart) arbeitet das Backlight kontinuierlich.

Abgeregelt auf 140 cd/m² am Arbeitsplatz (gelbe Kurve) messen wir die Taktfrequenz mit 240 Hz, das Tastverhältnis liegt bei augenfreundlichen 52 Prozent. Bei diesen Werten werden nur sehr empfindliche Menschen ein Backlight-Flimmern wahrnehmen.

LED-Backlight mit PWM-Steuerung.

Subjektive Beurteilung

Das Reaktionsverhalten des LG IPS234V fiel im Test insofern positiv auf, als dass es eigentlich überhaupt nicht auffiel. Im Alltagsbetrieb zeigt das leicht beschleunigte IPS-Panel keine Schwäche und schaltet ausreichend schnell, um auffällige Schlieren zu vermeiden. Gleichzeitig ist der Overdrive so moderat gewählt, dass keinerlei Artefakte (Geisterbilder, Corona-Effekte) zu beobachten sind. Allenfalls bei schnellen Rennspielen oder Egoshootern fehlt vielleicht das letzte bisschen Bewegungsschärfe.

Sound

Der IPS234V kann am HDMI-Eingang Tonsignale z.B. eines BluRay-Players entgegennehmen und auf seinen 3,5mm-Klinke-Ausgang weiterleiten. In den Tiefen des OSD verbirgt sich auch ein Menü zur Lautstärkeregelung. Über interne Lautsprecher verfügt das Gerät nicht.

DVD und Video

Mit seinem HDMI-Eingang und der nativen FullHD-Auflösung bringt der IPS234V wichtige Voraussetzungen zur Multimediatauglichkeit mit.

Test der Videoeigenschaften.

Der LG IPS234V verfügt im AV-Modus (bei Zuspielung über HDMI) über einige Bildmodi (Cinema, Lebendig etc.), welche jedoch die Farbdarstellung stark verfälschen und daher nicht näher betrachtet werden sollen. Der Standardmodus ("Anwender") eignet sich besser für Filme.

Hhier konnte der Monitor beim Betrachten eines HD-Videos durchaus überzeugen. Das gute Kontrastverhältnis, die stabile und kräftige Farbdarstellung auch unter Winkeln sowie die relativ flinken Reaktionszeiten machen insgesamt einen runden Eindruck. Einzig die etwas inhomogene Schwarzdarstellung machte sich bei 2,35:1-Videos mit schwarzen Balken in Form von störenden Lichthöfen bemerkbar – kein Beinbruch, aber doch ein Schönheitsfehler.

Skalierung und Deinterlacing

Die korrekte Darstellung von 16:9-Material (720p und 1080p) stellt den IPS234V naturgemäß vor keine Probleme. Auch SD-Auflösungen (480p/576p) werden bei Zuspielung über HDMI immer im 16:9-Vollbild dargestellt; moderne DVD- und BluRay-Player sind jedoch auf dieses Verhalten eingerichtet, sodass auch die korrekte Darstellung älterer DVDs im 4:3-Format in den meisten Fällen kein Problem sein sollte.

1080i-Material nimmt das Gerät ohne Weiteres und ohne Bildstörungen an. Bei 576i hingegen wird zwar ein Bild angezeigt, das aber von der nicht ausblendbaren Meldung "Signal Out Of Range" überlagert wird.

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