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TESTBERICHT: LG Flatron IPS277L-BN Teil 6


Damit lassen sich die teilweise verschwommen wiedergegeben Auflösungen etwas schärfer darstellen. Bei 4:3 und 16:10 Bildformaten kann zwischen einer Breitbild und einer automatischen Darstellung gewählt werden, bei der meist eine seitengerechte Darstellung oder aber ein breiterer Rand zurückbleibt. Insgesamt macht der Monitor in dieser Disziplin einen guten Eindruck, wenn er nicht bei der nativen Auflösung schwächeln würde.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Die Schärfe bei einer pixelgenauen Auflösung ist erwartungsgemäß sehr gut. Auch bei anderen Auflösungen liefert der Monitor noch eine gute Schärfe. Einzig beim 16:9 Bildformat mit 1280 x 720 Pixel liefert der Monitor ein unscharfes Bild. Man sieht, dass die notwendige Pixelvergrößerung hauptsächlich durch zusätzlich eingefügte graue Bildpunkte bewirkt wird. Dies führt zu etwas fetteren Konturen mit leichter Unschärfe. Farbsäume treten allerdings nicht auf.

In allen interpolierten Auflösungen sind die Lesbarkeit von Texten und die Abbildung der Testgrafik – dem Skalierungsgrad entsprechend – gut bis sehr gut. Die unvermeidlichen Interpolationsartefakte fallen gering aus. Auch Texte mit fetten Buchstaben bleiben gut leserlich.

Im Handbuch ist folgende Anmerkung in einer Hinweisbox mit rotem Ausrufungszeichen zu finden: "Bei Verwendung mit einem HDMI-PC kann es zu Kompatiblitätsproblemen kommen."

In unserem Test wurde der Monitor an mehr als 6 verschiedenen Rechnern und Notebooks unterschiedlichster Hardwareausstattung getestet. Und tatsächlich wurde in einem Fall das Bild nicht korrekt dargestellt. Der Bildschirm konnte kein Vollbild in Full-HD darstellen, sondern zauberte um das Bild einen Rand. Auch gab es am zweiten HDMI-Eingang in einem Fall ein Bildflimmern.

Worauf dieser Hinweis jedoch genau abzielt ist unklar. Auch User mit Nvidia-Grafikkarte haben nicht automatisch den vollen Wertebereich (0-255), weil Nvidia den Monitor über den HDMI-Eingang als TV-Gerät erkennt und nur den eingeschränktem Video-Wertebereich (16-235) verarbeitet. Eine mögliche Lösung für dieses Problem haben wir in einer Reportage zum Signalpegel beschrieben.

Nun kann solch ein Test, obwohl er sehr ausführlich ist, nicht alle Möglichkeiten ausloten. Wir wollen an dieser Stelle lediglich drauf hinweisen, genauso wie es LG im eigenen Handbuch macht. Diesen Punkt halten wir für unkritisch.

Reaktionsverhalten

Den IPS277L haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am ersten HDMI-Anschluss vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Das Datenblatt nennt Reaktionszeiten von 14 Millisekunden für Schwarz-Weiß und 7 Millisekunden für Grau-zu-Grau. In der Werkseinstellung ist die Overdrive-Option "Reaktionszeit" mit schnell voreingestellt. So messen wir 11,8 Millisekunden für Schwarz-Weiß und 9,4 Millisekunden für den schnellsten Grauwechsel. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt nur 10,9 Millisekunden.

Reaktionszeit schnell: zügige Schaltzeiten, deutliche Überschwinger.

An allen Messpunkten zeigen sich deutliche Überschwinger, bei den dunklen Übergängen sind sie schon sehr stark. Die Gefahr von Bildartefakten ist relativ hoch, diese stark beschleunigte Einstellung ist daher eigentlich nur für die Freunde schneller Shooter sinnvoll. Für alle anderen Anwender empfehlen wir die Einstellung "normal".

Reaktionszeit normal: deutlich längere Schaltzeiten, Überschwinger nur noch angedeutet.

Auch in der Normal-Einstellung sind noch ganz leichte Überschwinger zu messen, ein wenig Overdrive ist also auch hier noch im Spiel. Die Schaltzeiten verlängern sich deutlich, der Mittelwert verdoppelt sich fast auf 19,4 Millisekunden. Dies ist vor allem auf die viel moderatere Beschleunigung bei den dunkleren Helligkeitswechseln zurück zu führen. Für den Videogenuss ist diese neutrale Charakteristik besser geeignet, die Schaltzeiten sind noch keineswegs zu lang.

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2 Kommentare vorhanden


Es ist keine Angabe bzgl. der HZ Angabe etc. im DVD/Videobereich zu finden, wie bei jedem Test von euch üblich?

Scheint wohl, dass ihr das Komplett vergessen habt :-)
Wohl wahr, aber leider nicht zu ändern. Es wurde schlicht nicht getestet und als es aufgefallen ist, war das Modell bereits wieder bei Hersteller.

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