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TESTBERICHT: LG Flatron M2752D-PZ Teil 6


Den kürzesten Grauwechsel messen wir mit 15,3 Millisekunden, die Schaltzeit für Schwarz-Weiß ist mit 14,3 Millisekunden kaum kürzer. Auch die über alles gemittelte Bildaufbauzeit (hin und zurück) für unsere 15 Messpunkte ist mit 19,0 Millisekunden ähnlich lang.

Zügige Schaltzeiten, sehr neutrales Überschwingverhalten.

Die gemessenen Schaltzeiten sind einerseits deutlich länger als die Herstellerangabe vermuten lässt. Andererseits zeigen die Helligkeitsverläufe, dass hier ein sehr ausgewogener Overdrive arbeitet: an allen unseren Messpunkten wurden die kürzest möglichen Schaltzeiten erreicht, die noch ohne Überschwinger erzielbar waren. Diese Strategie kommt vor allem der neutralen Filmwiedergabe zugute.

Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim M2752D-PZ messen wir eine selten lange Signalverzögerung von 34,0 Millisekunden – das sind schon zwei Bildframes, während wir bei TV-Kombis meist Werte in der Größenordnung nur eines ganzen Bildframes finden. Die halbe Bildwechselzeit von 9,5 Millisekunden fällt hier nicht mehr ins Gewicht, mit insgesamt 43,5 Millisekunden ist die mittlere Gesamtlatenz für viele engagierte Gamer bereits zu lang.

Backlight

Die LED-Hintergrundbeleuchtung des M2752D-PZ ist PWM-gesteuert, bei Helligkeiten unterhalb von 100 Prozent werden kurze Dunkelzeiten eingelegt. Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz messen wir eine hohe Umschaltfrequenz von 300 Hz, das Tastverhältnis liegt dagegen nur bei 50 Prozent. Besonders empfindliche Menschen könnten daher eine etwas höhere Helligkeit einstellen, um das Backlight-Flimmern unter die Wahrnehmungsschwelle zu drücken.

Das LED-Backlight ist PWM-gesteuert.

Subjektive Beurteilung

Die sehr lange Latenzzeit ist nicht durch Schlieren oder ähnliche negative Effekte sichtbar. Spürbar dürfte sie dagegen für Hardcoregamer sein, die eine verzögerte Eingabe spüren könnten. Gelegenheitsspieler werden davon aber nicht viel merken.

Sound

Die beiden verbauten fünf Watt Lautsprecher reichen für einfache TV-Programme, kurze Videoclips oder Windowssounds aus. Sie wirken allerdings nicht so kraftvoll wie die Lautsprecher des kürzlich getesteten Modells von Hazro.

DVD und Video

Der Monitor besitzt einen integrierten DVB-T, DVB-C, DVB-C HD (MPEG4) und PAL/SECAM Kabel Hybridtuner. Der Empfang mit unserer angeschlossenen DVB-T Antenne war gut und durch die automatische Suche auch einfach konfigurierbar. Durch die Bild in Bild Funktion kann das TV-Programm auch in einer wählbaren Ecke über dem eigentlichen PC-Desktop angezeigt werden. Dabei sind sowohl die Größe also auch die Soundquelle wählbar.

Anpassbare Bild in Bild Funktion.

Ebenfalls eingebaut ist ein Mediaplayer der über den USB-Anschluss angesprochen werden kann. Welche Formate abgespielt werden können, wird vom Hersteller leider nicht angegeben. Wir haben aber mit verschiedenen gängigen Formaten keine Probleme feststellen können. Selbst 1080p Dateien ließen sich problemlos abspielen.

Eingebauter Mediaplayer unterstützt alle gängigen Formate.

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