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TESTBERICHT: HP Pavilion 23xi Teil 4


Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Auf dem linken Foto ist zu erkennen, dass der Schwarzwert sehr gut ist. Man erkennt weder Wolkenbildung noch irgendwelche Lichthöfe.

Auf dem zweiten Bild mit längerer Belichtungszeit erkennt man, dass die Ausleuchtung nicht ganz regelmäßig ist. Besonders von den unteren Ecken ausgehend, sind Lichthöfe erkennbar.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Die Ausleuchtung ist zusätzlich noch stark vom Blickwinkel abhängig. Sobald man sich etwas aus der Bildmitte wegbewegt, hellt sich das Bild deutlich auf.

Helligkeit, Kontrast und Schwarzwert

Helligkeits- und Kontrastverlauf.

In vieler Hinsicht gleicht der 23xi seinem kleinen Bruder 22xi wie ein Ei dem anderen, so auch bei den nun folgenden Messungen. Mit dem Helligkeitsregler kann die Leuchtdichte (Weißwert) linear zwischen 36 und 277 cd/m² eingestellt werden. Wieder ist das untere Ende praxisfern: selbst in sehr dunklen Räumen bei angenommenen 75 cd/m² müsste der Regler bereits in Stellung 17 gebracht werden.

In sehr hellen Umgebungen wird die Leuchtkraft oft ausreichen, die Herstellerangabe von 250 cd/m² wird sogar etwas übertroffen. Für unsere empfohlene Arbeitsplatzhelligkeit von 140 cd/m² ist der Regler auf 42 einzustellen.

Die Schwarzwerte sind typisch für die aktuellen IPS-Panels, sie liegen zwischen 0,03 und 0,24 cd/m². Der sehr niedrige untere Wert ist zusammen mit dem ebenfalls sehr niedrigen Weißwert von nur 36 cd/m² wiederum plausibel. Das durchschnittliche Kontrastverhältnis beträgt sehr gute 1.160:1. Auch visuell sind Schwarzwert und Kontrast sehr gut.

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität beim weißen Testbild.

Die Helligkeitsverteilung ist ein wenig besser als beim 22xi, der Mittelwert liegt aber auch nur bei zufriedenstellenden 92,5 Prozent. Die drei dunkelsten Punkte liegen diesmal alle im linken Fünftel, die drei hellsten wieder alle in der Mitte.

Bei der Farbreinheit sieht es dagegen besser aus. In der Mitte finden wir die kleinen Abweichungen, die größeren verteilen sich rundherum. Mit 1,4 ist das mittlere deltaE noch gut, ebenso der Maximalwert 2,5. Leider liegen die drei mit Abstand höchsten Werte wieder alle zusammen, diesmal im rechten Fünftel.

Alle gemessenen Abweichungen sind gerade noch so gering, dass sie dem bloßen Auge nicht als Ungleichmäßigkeiten auffallen. Vorteilhaft ist die vergleichsweise geringe Neigung zum Grauschimmer bei seitlicher Draufsicht, lediglich in diagonaler Blickrichtung nimmt sie deutlich zu.

Blickwinkel

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

Nun sehen wir uns die Blickwinkelstabilität des HP Pavilion 23xi genauer an. Bei einem IPS-Panel darf man hier schon Einiges erwarten. So sind auch die Testvorgaben mit höheren Blickwinkeln als bei TN-Panels angesetzt.

Bei einem seitlichen Blickwinkel von +/- 75 Grad sind kaum Veränderungen feststellbar. Das Bild ist immer noch ausreichend hell, nur der Kontrast fällt minimal ab. Von oben sieht es bei einem Winkel von 60 Grad etwas schlechter aus. Der Kontrast geht leicht zurück und Farbverfälschungen sind erkennbar. Weiß wird zu hellgrau. Der Gesamteindruck ist aber immer noch akzeptabel. Die Schwachstelle vieler Monitore ist der Blick von unten. Entgegen der Erwartungen bleiben die Farben und der Kontrast auch bei 45 Grad hier stabil und sind sogar besser als bei der Draufsicht.

In Sachen Blickwinkelstabilität schlägt sich der 23xi also vorbildlich und so dürfen auch gerne mehrere Personen vor ihm Platz nehmen, ohne Qualitätseinbußen hinnehmen zu müssen.

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1 Kommentar vorhanden


Prad empfiehlt den Kauf eines gebrauchten von Amazon fuer 163 Euro ueber den Kauf eines neuen fuer 159 Euro vom HP Schop?

Muss wohl ein Versehen sein...

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