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TESTBERICHT: Acer GN246HLBbid Teil 4


Bildqualität

Die Oberfläche des Displays ist wirksam entspiegelt. Leuchtet man mit einer Taschenlampe direkt auf das Display, wird dieses stark gebrochen zurückgegeben. Auch Personen mit heller Bekleidung erkennt man nur noch schemenhaft.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 50, Bildmodus: Normal, Farbtemperatur: Warm. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet. Einen Schärferegler oder eine Gammaeinstellung bietet das Gerät nicht an.

Graustufen

Auf den ersten Blick macht der Acer GN246HL bei den hellen Grautönen einen guten Eindruck. Selbst das Feld mit dem hellsten Grau ist auf unserem Testbild noch zu erkennen. Schaut man jedoch genauer hin, erkennt man einen leichten Blaustich und sieht einen Farbabriss nahe der Mitte.

Die dunklen Grautöne heben sich bis zum Wert von 6 auf dem Testbild vom Hintergrund ab, was eine durchschnittliche Leistung darstellt. Je weiter man seitlich auf das Display schaut, desto stärker fällt der Farbabriss in den hellen Grautönen auf. Die dunklen Grautöne gewinnen jedoch und sind nun bis zum Wert von 3 zu erkennen. Es zieht sich jedoch der übliche gelbgrüne Schleier über das Bild.

Graustufen und -verlauf.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

In Sachen Ausleuchtung stellt sich der GN246HL richtig gut an. Wir können nur zum unteren Bildrand eine leichte Aufhellung und in der rechten unteren Ecke ein leichter Hotspot erkennen. Auch bei verlängerter Belichtungszeit kann man nicht von einer Wolkenbildung sprechen.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Glow des Acer GN246HL.

Wechselt man jedoch die Position zum Monitor und schaut nicht mehr frontal auf das Display, hellt das Bild merklich auf.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des Acer GN246HL.

Mit nativem Weißpunkt erreichen wir im Maximum eine Helligkeit von knapp 351 cd/m². Das entspricht exakt der Werksangabe von 350 cd/m² und ist für alle Einsatzbereiche mehr als ausreichend. Die Schwarzwerte des TN-Panels liegen zwischen 0,12 und 0,38 cd/m². Wirklich dunkel regeln lässt sich der Acer GN246HL allerdings nicht, denn die Minimalhelligkeit beträgt immer noch 108 cd/m². Für Nutzer die gerne in absoluter Dunkelheit vor dem Bildschirm sitzen, ist das deutlich zu hell.

Das Kontrastverhältnis liegt im Durchschnitt bei guten 927:1, als Höchstwert ermitteln wir 943:1. Nach der Kalibrierung beträgt der Kontrast 933:1. Für ein TN-Panel ist das ein ordentliches Ergebnis. Die Leuchtdichte wird ausschließlich über die Intensität der Hintergrundbeleuchtung variiert. Kontrasteinbußen bleiben somit über den kompletten Einstellbereich aus.

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1 Kommentar vorhanden


Thank you for this review, please is there anyway to download a calibrated ICC profile for this monitor?

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