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TESTBERICHT: BenQ BL2710PT Teil 4


Bildmodus, Farbtemperatur und Bildeinstellungen.

Neben den weiteren üblichen Einstellmöglichkeiten bietet das Programm auch eine Hilfe bei der Desktoppartition an, welche bei einem Monitor mit einer großen Pixelanzahl sehr hilfreich sein kann. Es können entweder voreingestellte Aufteilungen ausgewählt werden oder eigene Bereiche definiert werden.

Einstellungen der Desktop-Partitionen.

Nach Aktivierung der Funktionen erscheint ein kleines Fenster in allen Anwendungen. Wird auf dieses geklickt, kann einer der Bereich ausgewählt werden und die Anwendung wird genau auf diesen Bereich verkleinert oder vergrößert. Dies funktionierte mit allen getesteten Anwendungen problemlos und erleichtert die Darstellung der Programme sehr.

Auswahl der einzelnen Bereiche in den Anwendungen.

Eye Protect Sensor und Spar-Modus

Eye Protect Sensor nennt BenQ seinen Sensor, der die Helligkeit des Monitors abhängig von der Umgebungshelligkeit regelt. Vorhanden ist zudem ein Smart Reminder der den Anwender im Abstand von 20, 40, 60 oder 100 Minuten erinnert, eine Pause einzulegen.

Der Sensor funktioniert grundsätzlich gut. Bei heller Umgebung wird die Helligkeit erhöht und im abgedunkelten Raum entsprechend reduziert. Allerdings reagiert der Sensor nicht immer perfekt. Er scheint eine gewisse Zeit für eine Analyse zu benötigen, daher kann es passieren, dass der Monitor in einem dunklen Raum hell leuchtet und erst nach einigen Minuten reduziert wird. Zudem kam es im Betrieb manchmal vor, dass der Monitor plötzlich die Helligkeit stark reduziert hat, obwohl der Raum nur halb abgedunkelt war.

Im Laufe der Zeit wurde die Helligkeit wieder korrekt eingestellt, diese kleinen Fehler trüben die eigentlich gute Funktion des Sensors etwas. Ein größerer Haken dürfte die Option aber für viele Anwender wertlos erscheinen lassen. Verfügbar ist der Sensor nur im Standardmodus und in diesem können keine individuellen Farbeinstellungen vorgenommen werden. Möchte der Anwender die Farbwerte für eine Kalibrierung verstellen, muss der Benutzermodus gewählt werden und der Helligkeitssensor ist damit nicht mehr nutzbar.

Verbaute Sensoren im unteren Rahmen.

Der zweite Sensor ist ein Anwesenheitssensor, der für den Sparmodus benötigt wird. Ist dieser Modus aktiviert, wird der Monitor automatisch in den Standby geschaltet, wenn 40 Sekunden lang keine Person vor dem Monitor vermutet wird. Der Sensor lässt sich dabei in drei Stufen regeln und warnt den Benutzer durch ein eingeblendetes kleines Zeichen, wenn in den Standby gewechselt werden soll, so dass dieser noch vor den Sensor greifen und somit einen Standby verhindert kann. Im Test funktionierte diese Eigenschaft gut und war zudem auch im Benutzermodus nutzbar.

CAD/CAM Modus

Als der weltweit beste Modus für CAD/CAM Bearbeitung wird der spezielle Bildmodus vom Hersteller angepriesen. Überprüft haben wir die Eigenschaft mit einem Ausschnitt unserer Farbraumabdeckung die auch viele feine Linien besitzt, wie es bei CAD häufig der Fall ist.

Standardmodus (links) und CAD-Modus (rechts) im Vergleich.

Erkennbar ist im Vergleich der beiden Bilder deutlich, dass im CAD-Modus alle Details deutlicher sichtbar sind. Die Farben wirken gleichzeitig deutlich kräftiger und vor allem der Kontrast wurde sehr stark erhöht. Gemeint ist damit aber nur der subjektiv sichtbare Kontrast, der messbare Kontrast wird stattdessen deutlich verringert.

Auch in der unterschiedlichen Hintergrunddarstellung kann der Effekt des Modus ausgemacht werden. Für die Bearbeitung von CAD-Zeichnungen in denen es viele feine Linien mit unterschiedlichen Farben gibt, ist der Modus sehr gut geeignet. Wird gleichzeitig aber auch ein farbechtes Ergebnis benötigt, sollte der Modus öfter gewechselt werden, da der CAD-Modus stark von einer farbechten Darstellung abweicht.

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3 Kommentare vorhanden


Auf TFT central wurde ebenfalls ein Test zu dem Monitor veröffentlicht.
http://www.tftcentral.co.uk/reviews/benq_bl2710pt.htm
Die Messungen zum Input lag sind hier aber wesentlich höher ausgefallen (über 20 ms). Zudem wurde auch nur ein Kontrast von 750:1 gemessen. Woran könnte das liegen? Lag hier möglicherweise eine andere Revision vor? Dies müsste dann ja schon fast ein anderer Bildschirm gewesen sein.
tftcentral hat auch beim VP2770 LED von Viewsonic schon einmal stark abweichende Inputlag-Werte gemessen.

Ohne es genau zu wissen, würde ich abweichende Messmethoden vermuten. Prinzipiell verlasse ich mich aber auf PRAD, die für mein Empfinden die besten und nach meiner Erfahrung die präzisesten Tests für Monitore abliefern.
"Bei schräger Sicht von oben ist ein Glow Effekt sichtbar, der eigentlich eher den IPS-Panels zuzuordnen ist."

Liegt vielleicht daran, dass ein IPS Panel verbaut ist? ^^

Das ist ein AHVA Panel (= IPS) und kein AMVA ;)

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